Coronavirus: News und aktuelle Entwicklungen

Das Coronavirus hält weiterhin die Welt in Atem. Die Situation in allen Ländern ist nach wie vor sehr unterschiedlich und minunter auch kritisch, weshalb es schwierig ist, einen Überblick über die aktuelle Lage zu behalten. Damit Du stets auf dem neuesten Stand bist, werden wir Dir in diesem Beitrag jeden Montag die Geschehnisse der letzten Woche zusammenfassen und Dir die aktuellsten und wichtigsten News rund um das Coronavirus präsentieren!


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Medizinischer Experte

CO-AUTOR

Online-Redaktion


Zuletzt aktualisiert: 29. Juni, 2020

Montag, 29.06. – Das geschah letzte Woche

 
Die Zahlen
 
Das Coronavirus hält die Welt weiterhin in Atem: Die Zahl der Infektionen stieg erstmals auf über 10 Millionen. Stand Montag, 9 Uhr, haben sich weltweit 10.145.947 Personen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Erstmals stieg auch die Zahl der Corona-Toten auf über eine halbe Million. 501.898 Todesopfer forderte das Coronavirus bereits. 5.557.980 Betroffene gelten offiziell als geheilt.
 
In den USA stieg die Zahl der Infizierten auf 2.548.996. In Brasilien breitet sich das Coronavirus weiterhin stark aus, wodurch sich eine Gesamtzahl von 1.344.143 Infektionen ergibt. Dasselbe gilt für Russland mit 633.563 und Indien mit 548.318 Corona-Fällen. Großbritannien verzeichnet insgesamt 312.640 Infektionen mit Sars-CoV-2.
 
Neben den USA ist vor allem Südamerika aktuell stark vom Coronavirus betroffen: Peru meldet 279.419 Infektionen, Chile 271.982. In Spanien und Italien stieg die Zahl der Neuinfektionen um jeweils rund 2000 an, wodurch sich 248.770 beziehungsweise 230.310 infizierte Personen ergeben.
 
Einen stärkeren Anstieg gab es im Iran, Mexiko und Pakistan. Iran verzeichnet 22.669 positive Tests, Mexiko 216.852 und Pakistan 206.512. In Frankreich gab es ebenfalls nur rund 2000 neue Corona-Fälle und zählt aktuell 199.476 Infektionen. Die Türkei folgt mit 197.239 und Deutschland mit 194.693 infizierten Personen.
 
In Saudi-Arabien stieg die Zahl der Corona-Fälle auf 182.493 an, in Südafrika auf 138.134 und in Bangladesch auf 137.787. Kanada verzeichnet insgesamt 105.193 Infektionen. In der Schweiz wurden insgesamt 31.617 positiv auf das Coronavirus getestet. In Österreich stieg die Zahl der infizierten Personen um rund 300 an. Daraus ergibt sich eine Gesamtzahl von 17.654 Infektionen.
 
Die News
 

  • Am Wiener AKH wurden vergangene Woche drei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. In Niederösterreich sind 75 Personen unter Quarantäne, da ein Partygast positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurde.
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  • Nach dem starken Corona-Ausbruch bei der Firma Tönnies sind nun vermehrt Infektionen gemeldet worden, die nicht im Zusammenhang mit der Fleischfabrik Tönnies und deren Mitarbeiter stehen. Über betroffene Landkreise wurde ein Lockdown verhängt.
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  • Die Zahl der Corona-Toten stieg weltweit auf mehr als eine halbe Million.
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  • Das deutsche Bundesland Bayern plant einen kostenlosen Coronatest für alle Bürger. Die Bundesländer Hamburg und Sachsen-Anhalt hingegen halten dies nicht für sinnvoll.
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  • Vermehrt kommt es zu Berichten über Personen, bei denen die Symptome des Coronavirus nach Wochen wieder auftraten – schlimmer als zuvor und trotz eigentlicher Genesung.
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  • In der chinesischen Hauptstadt Peking kam es zu einem neuen Corona-Ausbruch mit mehr als 300 Infektionen. Die örtlichen Behörden reagieren mit Tests von acht Millionen Bürgern.
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  • Am Wochenende strömten die Menschen in mehreren Ländern, wie zum Beispiel Deutschland, Großbritannien und Italien, an die heimischen Strände. Teilweise wurden Gebiete sogar abgesperrt, da der Besucherandrang zu groß war.
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  • Das Einreiseverbot in die EU soll für rund 15 Drittstaaten, darunter auch China, aufgehoben werden.
    In Indien stieg die Zahl der Corona-Infektionen auf über eine halbe Million. Experten rechnen erst in einigen Wochen mit dem Höhepunkt der Infektionen.
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  • In Großbritannien und China beginnen Forscher erste Tests mit Impfkandidaten am Menschen.
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  • In den vergangenen Wochen sank die Zahl der Corona-Infektionen in Europa deutlich. Laut der WHO ändert sich dies aktuell: 30 Länder der europäischen Region hätten in den letzten zwei Wochen wieder steigende Fallzahlen gemeldet.
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    Montag, 22.06. – Das geschah letzte Woche

     
    Die Zahlen
     
    Innerhalb einer Woche ist die Zahl derjenigen, die weltweit positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, um rund eine Million gestiegen. Insgesamt ist nun bei 8.953.598 Personen das Coronavirus nachgewiesen wurden. Davon konnten sich bereits 4.842.043 Betroffene erfolgreich erholen. 468.346 Todesfälle sind auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 zurückzuführen.
     
    Die USA meldet ein Plus an über 200.000 Neuinfektionen und liegt mit 2.280.912 Infektionen weiterhin auf Platz 1. Nach den USA ist Brasilien das erste Land, welches die Million überschreitet. 1.083.341 Personen wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Russland meldet insgesamt 583.879 Corona-Fälle.
     
    Indien folgt mit 425.282 infizierten Personen. In Großbritannien stieg die Zahl der nachgewiesenen Infektionen auf 305.803. Die offiziellen Daten melden aus Peru 251.338, aus Spanien 246.272, aus Chile 242.355 und aus Italien 238.499 positive Testungen. Im Iran wurde das Virus bei insgesamt 204.952 Menschen nachgewiesen.
     
    Frankreich verzeichnet bis Montag 9 Uhr 197.008 Corona-Infektionen, Deutschland liegt aktuell bei 191.272. Aus der Türkei melden Behörden 187.685 nachgewiesene Infektionen. In Pakistan haben sich nach offiziellen Daten 181.088 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Mexiko meldet 180.545 Corona-Fälle, Saudi-Arabien 157.612, Bangladesch 112.306 und Kanada 103.078.
     
    In Südafrika stieg die Zahl der Infizierten auf 97.302 und in Katar auf 87.369 an. Auch vergangene Woche stieg die Zahl der Infizierten sowohl in der Schweiz als auch in Österreich nur merklich an. Die Schweiz verzeichnet insgesamt 31.292 bestätigte Infektionen, Österreich 17.341.
     
    Die News
     

    • Im niedersächsischen Göttingen in Deutschland wurde am Donnerstag ein ganzes Hochhaus unter eine einwöchige Quarantäne gestellt. Betroffen sind rund 700 Personen, 100 davon wurden bisher positiv auf das Coronavirus getestet.
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    • In Nordrhein-Westfalen kam es in einer Fleischfabrik der Firma Tönnies zu einem massiven Anstieg an Infektionsfällen. Bei 1.331 der rund 6.000 Mitarbeitern konnte bisher der Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen werden.
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    • Neue Erkenntnisse rund um das Coronavirus brachte eine Oxford-Studie: Demnach könnte eine niedrig-dosierte Behandlung mit dem Steroid Dexamethason das Sterblichkeitsrisiko von Corona-Patienten deutlich senken.
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    • Die aktuelle positive Entwicklung in weiten Teilen Europas darf uns nicht vergessen lassen, dass die Corona-Pandemie immer noch aktuell ist. Am Freitag betonte der Chef der Weltgesundheitsorganisation, WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus abermals, die Gefährlichkeit des Coronavirus und dass dessen Verbreitung sich aktuell wieder beschleunige. Innerhalb eines Tages waren der WHO mehr als 150.000 Infektionen gemeldet worden – mehr als je zuvor.

     

    Montag, 15.06. – Das geschah letzte Woche

     
    Die Zahlen
     
    Während sich in den ersten westlichen Corona-Hotspots wie Italien und Spanien die Situation nach wie vor beruhigt, steigen die Infektionszahlen in anderen Ländern sprunghaft an. Deshalb sind auch in der vergangenen Woche mehr als 800.000 neue Infektionen gemeldet worden. Die Gesamtzahl der infizierten Personen erhöht sich damit auf insgesamt 7.914.188. In den letzten Monaten starben 433.458 Menschen im Zusammenhang mit ihrer Covid-19-Erkrankung, 4.129.121 Betroffene gelten als genesen.
     
    Die USA sind weiterhin das mit Abstand am schwersten betroffene Land weltweit, bis heute wurden 2.094.069 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Mit 115.732 verzeichnen die Vereinigten Staaten rund ein Viertel der Corona-Toten. In Brasilien sind innerhalb einer Woche mehr als 200.000 zusätzliche Infektionen gemeldet worden. Daraus ergibt sich eine Gesamtzahl von 867.624.
     
    In Russland sind bereits 528.267 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Indien liegt diese Woche vor Großbritannien und meldet insgesamt 332.424 Corona-Fälle. Im Vereinigten Königreich haben sich 297.342 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert. Sowohl Spanien als auch Italien melden nur um die 2.000 Neuinfektionen und verzeichnen bis Montag 9 Uhr 243.928 beziehungsweise 236.989 infizierte Personen.
     
    In Peru stieg die Zahl der Infizierten auf 229.736, in Frankreich auf 194.153, in Deutschland auf 187.518 und im Iran auf 187.427 an. Die Türkei meldet 178.239 und Chile 174.293 Corona-Fälle. In Mexiko konnte das Virus bei 146.837 Personen nachgewiesen werden, in Pakistan und Saudi-Arabien bei 144.478 beziehungsweise 127.541. Kanada liegt mit 100.404 erstmals über der 100.00er-Grenze.
     
    In Bangladesch sind 87.520 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. In China gab es in der vergangenen Woche einen erneuten Anstieg der Infektionszahlen auf insgesamt 84.335. In der Schweiz und Österreich gibt es wöchentlich nur einen leichten Anstieg der Infektionszahlen. Am heutigen Montag meldet die Schweiz 31.117 infizierte Personen, Österreich 17.109.
     
    Die News
     

    • In Österreich wird die Maskenpflicht ab heute massiv gelockert: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist nur mehr in bestimmten Bereichen der Öffentlichkeit verpflichtend. Dazu gehören öffentliche Verkehrsmittel, Taxis und taxiähnliche Betriebe, Apotheken und andere Gesundheitsbereiche sowie bei Dienstleistern, bei dem der Ein-Meter-Abstand unterschritten wird. Diese Regelung bleibt weiterhin aufrecht. Die Sperrstunde wird von 23 Uhr auf 1 Uhr verlängert. Außerdem fällt die Beschränkung von vier Erwachsenen pro Tisch.
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    • China meldete vergangene Woche den höchsten Anstieg bei Neuinfektionen seit April. Die Fälle traten in der Hauptstadt Peking auf und wurden offenbar nicht aus dem Ausland eingeschleppt. Als Reaktion darauf und aus Angst vor einer zweiten Infektionswelle, riegelten Behörden am Samstag mehrere Wohngebiete von der restlichen Bevölkerung ab.
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    • Eine deutsch-französische Studie bestätigt mit ihren neuesten Ergebnissen Berichte von chinesischen Forschern. Bereits im März gaben die Experten aus China an, dass das Erkrankungsrisiko für Menschen mit Blutgruppe A wahrscheinlich höher sei als für Menschen mit Blutgruppe 0. Das zentrale Ergebnis besagter Studie sagt, dass Menschen mit Blutgruppe A ein um etwa 50 Prozent höheres Risiko für einen schweren Verlauf von Covid-19 hätten als Menschen mit anderen Blutgruppen.
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    • Nach rund drei Monaten enden heute die Kontrollen an den deutschen Grenzen. Seit Mitternacht dürfen Menschen von überall nach Deutschland ein- und ausreisen.
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    • Am 21. Juni folgt Spanien anderen europäischen Ländern und öffnet ebenfalls erstmals nach mehreren Monaten seine Grenzen für Menschen aus anderen Ländern.

     

    Montag, 08.06. – Das geschah letzte Woche

    Die Zahlen
     
    Die Zahl der mit Sars-CoV-2 Infizierten ist seit heute erstmals auf über sieben Millionen gestiegen. Insgesamt infizierten sich 7.015.079 Personen mit dem neuartigen Coronavirus. Die Zahl der Todesopfer stieg seit der letzten Woche auf insgesamt 402.852. 3.462.185 Betroffene konnten sich erfolgreich erholen und gelten aktuell als genesen.
     
    In den USA sind in der vergangenen Woche rund hunderttausend Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Daraus ergibt sich eine Gesamtzahl von 1.942.363 Betroffenen. Einen ähnlichen Anstieg verzeichnet Brasilien: Dort haben sich bis zum heutigen Tag 691.758 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Russland meldet 467.073 positive Testungen.
     
    Die Zahl der Infizierten in Großbritannien stieg um circa 10.000 auf 287.621 an. Indien hat Spanien und Italien innerhalb der letzten Woche überholt und meldet insgesamt 257.486 registrierte Corona-Fälle. Spanische Behörden verzeichneten 241.550 und italienische Behörden 234.998 mit Sars-CoV-2 infizierte Personen.
     
    In Peru stieg die Zahl der Corona-Infizierten auf 196.515 an. Dadurch überholte Peru sowohl Frankreich mit 191.102 und Deutschland mit 185.750. Iran befindet sich in der Liste der betroffenen Länder mit 171.789 knapp vor der Türkei mit 170.132 positiven Tests. In Chile stieg die Zahl der Corona-Fälle auf insgesamt 134.150 an.
     
    Mexiko und Saudi-Arabien haben innerhalb der letzten sieben Tage die 100.000er Grenze überschritten. In Mexiko registrierten Behörden 117.103 Infektionen, in Pakistan 103.671 und in Saudi-Arabien 101.914. Kanada liegt mit 97.178 knapp unter den hunderttausend Corona-Fällen. In der Schweiz stieg die Zahl der Betroffenen nur minimal auf insgesamt 30.965 und in Österreich auf 16.902 an.
     
    Die News
     

    • Österreich öffnete seine Grenzen vergangenen Donnerstag zu allen Nachbarländern, außer Italien. Dazu gehören Deutschland, Liechtenstein, die Schweiz, Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Slowenien. Die Grenzen zu Italien bleiben von österreichischer Seite aus geschlossen, auch wenn Italien seine Grenzen für andere Länder geöffnet hat.
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    • Die österreichische Regierung überlegt, die Grenzen für bestimmte italienische Regionen wie Südtirol bis Ende Juni zu öffnen. Vor allem in Südtirol konnte eine sehr positive Entwicklung beobachtet werden.
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    • Am Donnerstag konnte Italien die niedrigsten Infektionen seit März verzeichnen.
      England kündigt mit 15. Juni eine Maskenpflicht für öffentliche Verkehrsmittel an. In Großbritannien beschließt jeder Landesteil seine eigenen Corona-Maßnahmen.
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    • Rund eine Woche, nachdem die Vereinigten Staaten ihren Austritt aus der WHO verkündet hatten, gab auch der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro bekannt, mit dem Gedanken eines WHO-Austritts zu spielen. Er wirft der Weltgesundheitsorganisation eine ideologische Voreingenommenheit vor.
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    • Weitere News aus Brasilien. Das dortige Gesundheitsministerium gab an, künftig keine Gesamtzahl der Corona-Infizierten für Brasilien mehr zu veröffentlichen. Die regionalen Gesundheitsbehörden warfen dem Gesundheitsministerium darauf vor, die vielen Corona-Opfer im Land unsichtbar machen zu wollen.

    Montag, 01.06. – Das geschah letzte Woche

    Die Zahlen
     
    In den vergangenen fünf Monaten haben sich insgesamt 6.266.193 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon sind 375.554 aufgrund oder im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Umso erfreulicher ist deshalb, dass bereits 2.910.628 Betroffene die Infektion erfolgreich überstehen konnten und nach wie vor gesund sind.
     
    Die USA sind weiterhin am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen. Die Behörden melden aktuell 1.811.357 infizierte Personen. Auch in Brasilien mehren sich die Fälle: Offizielle Daten verzeichnen 526.447 Infektionsfälle. Russland folgt mit 414.328 registrierten Fällen.
     
    In Großbritannien wurden insgesamt 277.736 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Dahinter liegen die Länder, die bis vor Kurzem noch als Corona-Hotspots galten: Spanien mit 239.638 und Italien mit 233.197 bestätigten Verdachtsfällen. In Indien ist die Zahl der Corona-Fälle auf 198.370 gestiegen.
     
    Vergleichsweise stabil sind dafür die Daten aus Frankreich und Deutschland. Behörden registrierten bis heute 189.348 beziehungsweise 183.594 infizierte Personen. In Peru wiederum ist die Zahl der Betroffenen in den letzten Tagen deutlich angestiegen: 170.039 meldet das südamerikanische Land aktuell.
     
    Die Türkei meldet 164.769 Corona-Fälle, der Iran 154.445 und Chile 105.158. Kurz vor der 100.00er-Marke stehen Mexiko mit 93.435 und Kanada mit 93.288. Saudi-Arabien folgt mit 87.142 registrierten Infektionen. Länder wie die Schweiz oder Österreich melden mit 30.871 respektive 16.733 durchaus positive Zahlen.
     
    Die News
     

    • Während Spanien und Italien in den letzten Wochen immer positivere Nachrichten verkünden durften, steht für Süd- und Zentralamerika der Höhepunkt der Corona-Pandemie noch bevor. Die WHO befürchtet, dass die Entwicklung dort noch dramatisch sein wird.
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    • Gute Nachrichten aus Spanien: Das Land konnte erstmals seit März verkünden, dass es in den letzten 24 Stunden keine Todesopfer aufgrund von Covid-19 gegeben hat.
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    • Der Berliner Senat kündigt weitere Lockerungen der geltenden Corona-Regelungen an. Diese betreffen vor allem Fitnessstudios, Kneipen, Veranstaltungen und Gottesdienste. Seit Samstag gibt es für Berlin zum Beispiel keine begrenzte Teilnehmerzahl für Demonstrationen mehr. Bedingung ist jedoch nach wie vor die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.
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    • Dennoch musste die Berliner Polizei am Sonntag eine Demonstration auf dem Landwehrkanal auflösen. Rund 3.000 Menschen protestierten in Schlauchbooten für die Berliner Kultur. Die Veranstalter mussten die Demonstration unter anderem deshalb beenden, da die gesetzlich vorgegebenen Mindestabstände nicht eingehalten wurden.
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    • Im Zusammenhang mit mehreren privaten Familienfeiern sind in Göttingen innerhalb kurzer Zeit 36 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Behörden gehen aber davon aus, dass die Zahl in den nächsten Tagen noch steigen wird.
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    • Nach wie vor werden verschiedene Wirkstoffe gegen das Coronavirus, von denen zum Beispiel Remdesivir erfolgversprechend wirkt, getestet. Dazu gehört jedoch nicht Hydroxychloroquin. Dennoch haben die Vereinigten Staaten – entgegen medizinischer Empfehlungen – zwei Millionen Dosen dieses Wirkstoffs zum Einsatz gegen das Coronavirus nach Brasilien geschickt.

    Montag, 25.05. – Das geschah letzte Woche

    Die Zahlen
     
    Während sich die Lage in Europa gebessert hat, verzeichnet der Rest der Welt weiterhin steigende Infektionszahlen. Insgesamt haben sich 5.410.288 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Davon gelten 2.169.005 erkrankte Personen offiziell als geheilt. Die Corona-Pandemie forderte bereits 345.104 Todesopfer.
     
    Die USA sind nach wie vor das Land mit den meisten Infektionsfällen. 1.643.499 Personen wurden nach offiziellen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet. Schnell steigende Infektionszahlen sind in Brasilien zu verzeichnen: Das Land meldet 363.211 positive Tests. Russland folgt mit 344.481 knapp dahinter.
     
    Lange Zeit galten Italien und Spanien als welt- und europaweite Hotspots. Dies hat sich in den vergangenen Tagen und Wochen jedoch geändert. Großbritannien meldet 260.916 Infizierte und liegt damit auf Platz 4. Dahinter befinden sich Spanien mit 235.772 beziehungsweise Italien 229.858 Corona-Fällen.
     
    Frankreich meldet bis dato 182.709 positive Tests, Deutschland 180.328 und die Türkei 156.827. Dahinter folgen Indien mit 138.917, Iran mit 135.701 und Peru mit 119.959 offiziell bestätigten Coronavirus-Infektionen. Kanada liegt mit 86.106 infizierten Personen knapp vor China, welches 84.095 Fälle verzeichnet.
     
    Die Lage in den einzelnen Ländern der Welt ist aktuell sehr durchmischt. Die Zahlen reichen von über einer Million bis hin zu 7.118 (Australien). Die Schweiz meldet beispielsweise 30.736 infizierte Personen, Österreich 16.503 und Südkorea 11.206.
     
    Die News

    • Trotz der weltweiten Präsenz des Coronavirus und den nötigen Maßnahmen der einzelnen Regierungen, werden die Proteste dagegen immer lauter. Am Wochenende fanden unter anderem in Deutschland, Italien, Spanien, in der Schweiz und in den USA Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen statt.
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    • In Italien beginnt heute eine groß angelegte Antikörperstudie. Dabei sollen 150.000 Personen auf Antikörper gegen Sars-CoV-2 getestet werden. Getestet werden Menschen aus 2.000 von insgesamt 8.000 Gemeinden. Die Teilnahme erfolgt auf freiwilliger Basis.
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    • Obwohl Brasilien aktuell am zweitmeisten Infektionen weltweit nachzuweisen hat, spielt der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro das Coronavirus und dessen Folgen weiterhin herunter. Er zeigt sich nach wie vor ohne Mundschutz in der Öffentlichkeit, schüttelt Menschen die Hand und umarmt seine Anhänger.
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    • Die New York Times gedenkt in ihrer gestrigen Sonntagsausgabe den US-Corona-Opfern. Die Titelseite bildet die Namen von 1.000 Todesopfern sowie einen kurzen persönlichen Satz zu den einzelnen Personen ab. Diese sind zwar nur ein kleiner Teil der fast 100.000 Verstorbenen, doch soll darauf hingewiesen werden, dass es sich nicht nur um eine Statistik, sondern um Menschen und deren Schicksale handelt.
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    • Nach wie vor beschäftigt die Menschheit die Frage nach dem Ursprung des Coronavirus. Besonders die USA erheben schwere Vorwürfe gegen China: Demnach soll das Virus aus einem Labor in Wuhan stammen. Die ersten Corona-Fälle sind auf einen Fisch- und Wildtiermarkt in der Nähe dieses Labors zurückzuführen. Die chinesische Regierung stimmte nun einer internationalen Untersuchung zu, jedoch müsse diese unabhängig von politischen Interessen stattfinden und dafür von unabhängigen medizinischen Experten und Wissenschaftlern durchgeführt werden.

    Montag, 18.05. – Das geschah letzte Woche

    Die Zahlen
     
    Weltweit ist die Zahl der mit Sars-CoV-2 infizierten Personen innerhalb einer Woche auf insgesamt 4.716.931 angestiegen. Von diesen gelten 1.734.631 offiziell als genesen. 315.244 Todesfälle der vergangenen Wochen lassen sich auf das Coronavirus zurückführen.
     
    Bis Montag 10 Uhr meldeten die USA 1.486.757 infizierte Personen. Russland ist nun das Land mit den zweitmeisten bekannten Infektionsfällen und hat damit unter anderem Italien und Spanien überholt, die mit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen sind. Russland zählt nun 281.752 Corona-Fälle.
     
    Doch nicht nur Russland hat innerhalb einer Woche die bisherigen Corona-Krisengebiete zahlenmäßig übertroffen, sondern auch Großbritannien und Brasilien. In Großbritannien sind 244.995 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, in Brasilien sind es 241.080. Spanien und Italien folgen mit 230.698 beziehungsweise 225.435.
     
    Frankreich verzeichnet 179.693 Corona-Fälle, Deutschland 176.369, die Türkei 149.435 und der Iran 120.198. Seit letzter Woche gibt es auch in Indien und Peru mit 96.169 beziehungsweise 92.273 mehr Infektionsfälle als in China.
     
    Die Lage in den restlichen Ländern der Welt ist nach wie vor relativ unter Kontrolle: Kanada meldet 78.332 Corona-Fälle, Belgien 55.280, die Schweiz 30.587, Irland 24.112 und Japan 16.285. In Österreich sind insgesamt 16.242 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden.
     
    Die News
     

    • Seit Samstag sind die Grenzkontrollen zwischen Österreich und Deutschland gelockert. Die Grenze kann nun unter bestimmten Gründen überquert werden. Zu diesen Gründen zählt der Besuch von Verwandten, Lebensgefährten, Ehepartnern und eingetragenen Partnern. Auch wichtige familiäre Anlässe wie Hochzeiten, Begräbnisse oder religiöse Feiern zählen dazu. Touristisches Reisen ist aktuell noch nicht erlaubt.
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    • In Südkorea wurden die Corona-Beschränkungen in den letzten Wochen aufgrund konstant niedriger Zahlen gelockert. Vergangene Woche hat ein mit Sars-CoV-2-infizierter Mann bei einem Clubbesuch in Seoul mindestens 15 weitere Menschen angesteckt.
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    • Die italienische Regierung öffnet die Grenzen ab 3. Juni. Die Einreise nach Italien ist von da an für Menschen aus der Europäischen Union oder dem Schengen-Raum wieder erlaubt. Mit 3. Juni dürfen sich Italiens Bürger erstmals seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen auch außerhalb ihrer Region bewegen.
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    • In Russland hat eine mit Sars-CoV-2 infizierte schwangere Frau ihr Baby auf die Welt gebracht, das ebenfalls das neuartige Virus in sich trägt. Beide sind aktuell wohl auf und konnten bereits nach Hause gehen.
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    • In den letzten Wochen häufen sich Meldungen von Ärzten, die von schweren Verläufen bei an Covid-19-erkrankten Kindern berichten. Die dabei auftretenden Komplikationen ähneln dem Kawasaki-Syndrom. Dieses führt zu einer Überreaktion des Immunsystems und ist auch als multientzündliches Syndrom bei Kindern (MIS-C) bekannt. Zu den häufigsten Symptomen zählen Fieber, Entzündungen an mehreren Organen, Entzündungen der Blutgefäße und schmerzhafte Schwellungen am ganzen Körper. Solche schwere Verläufe sind unter anderem aus Frankreich, Großbritannien und den USA bekannt.
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    • Eine in der Fachzeitschrift “The Lancet Infectious Diseases” veröffentlichte Studie deutet darauf hin, dass Infizierte bereits vor den ersten Symptomen ansteckend sein können. Im Rahmen der Studie betrug die durchschnittliche Inkubationszeit 4,0 Tage. Das Wissenschaftlerteam aus Deutschland vermutet deshalb, dass die globale Eindämmung von Covid-19 schwer zu erreichen sei.
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    • London kündigte an, weite Teile der Innenstadt autofrei zu machen. Der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, gab bekannt, eine der größten autofreien Zonen in Hauptstädten weltweit etablieren zu wollen. Innerhalb von sechs Wochen soll das Projekt umgesetzt werden. In den autofreien Zonen dürfen künftig ausschließlich Busse, Fußgänger und Radfahrer verkehren.

     

    Montag, 11.05. – Das geschah letzte Woche

    Die Zahlen
     
    Vor einer Woche berichteten wir noch von der erstmaligen Erfassung von mehr als drei Millionen Corona-Fällen. Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der Infizierten abermals enorm: und zwar auf über vier Millionen. Bis Montag 10:30 Uhr wurden weltweit 4.103.241 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon konnten 1.411.748 Erkrankte erfolgreich behandelt werden. Das Coronavirus forderte bereits 282.728 Todesopfer.
     
    Am schwersten betroffen sind nach wie vor die USA. Offizielle Daten gehen von 1.329.799 Corona-Fällen aus, 80.787 Menschen verloren ihr Leben an Covid-19. Nach den USA ist Spanien mit 224.350 das Land mit den meisten registrierten Infektionen. Großbritannien hat Italien mittlerweile knapp überholt und liegt aktuell bei 220.449 positiven Tests. Knapp dahinter liegt Italien mit 219.070.
     
    In Russland ist die Zahl der Infizierten innerhalb einer Woche um rund 70.000 gestiegen. Mit 209.688 Corona-Fällen hat Russland unter anderem Frankreich und Deutschland überholt. In Frankreich sind insgesamt 177.094 Menschen vom Coronavirus betroffen, in Deutschland sind es 171.879.
     
    Auch Brasilien meldet kontinuierlich steigende Infektionszahlen und verzeichnet aktuell 162.699 infizierte Personen. Die Türkei und der Iran sind zwei weitere Länder, die mehr als 100.000 Corona-Fälle verzeichnen. In der Türkei wurden 138.657 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet, im Iran 107.603.
     
    Der Rest der Welt hat unterschiedlich stark mit dem Coronavirus zu kämpfen. Die registrierten Fälle reichen dabei von 84.010 in China, 70.091 in Kanada und 30.305 in der Schweiz bis hin zu 15.871 in Österreich, 15.777 in Japan und 10.909 in Südkorea.
     
    Die News
     

    • Vergangene Woche wurde in Frankreich ein Fall bekannt, bei dem eine Lungenentzündung vom 27. Dezember im Nachhinein mit dem Coronavirus in Verbindung gebracht werden konnte. Die WHO rief daraufhin auch andere Staaten auf, ähnliche Krankheitsfälle auf eine Corona-Infektion hin zu überprüfen.
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    • Seit letzter Woche ist Großbritannien das europäische Land mit den meisten Todesopfern aufgrund einer Covid-19-Erkrankung. 31.855 Menschen starben an ihrer Corona-Infektion.
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    • Israel verkündete einen Durchbruch in der Corona-Forschung: Das Israel Institute for Biological Research (IIBR) hat erfolgreich Antikörper isoliert. Dadurch solle es nun möglich sein, das Coronavirus in den Körpern der Träger zu neutralisieren.
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    • Belgische Wissenschaftler haben in einem Lama Antikörper gefunden, die Sars-CoV-2 neutralisieren könnten. Bevor diese Antikörper jedoch von Nutzen sein können, müssen klinische Studien durchgeführt werden, die einige Monate dauern werden.

    Montag, 04.05. – Das geschah letzte Woche

    Die Zahlen
     
    In der vergangenen Woche stieg die Zahl der Personen, die sich seit Ausbruch des neuartigen Coronavirus damit infiziert haben, auf über drei Millionen. Bis heute sind insgesamt 3.508.566 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. 1.128.181 Betroffene konnten sich erfolgreich erholen. Die Corona-Pandemie forderte bereits 247.531 Todesopfer.
     
    Die USA gelten weiterhin als das Land, welches am stärksten vom Coronavirus betroffen ist. Die Zahlen sind in den letzten Wochen rasant angestiegen – 1.188.421 US-Bürger sind laut offiziellen Angaben infiziert. 68.602 Menschen verloren ihr Leben aufgrund einer Infektion mit Sars-CoV-2.
     
    Weit hinter den USA liegen Länder in Europa. Dort sind vor allem Spanien mit 217.466 Corona-Fällen, Italien mit 210.717, Großbritannien mit 187.842, Frankreich mit 168.925 und Deutschland mit 165.664 von der Ausbreitung des Virus betroffen. Von diesen Ländern hat aktuell Großbritannien am meisten mit steigenden Infektionszahlen zu kämpfen. Die Lage in Spanien und Italien hat sich deutlich gebessert.
     
    Besonders Russland meldet in letzter Zeit immer mehr neue Fälle. Dadurch verzeichnet das Land insgesamt 134.687 Infektionen mit dem neuartigen Virus – vor einer Woche waren es noch 80.949. In der Türkei sind 126.045 Personen betroffen, in Brasilien 101.826.
     
    Wie sich das Leben in den nächsten Wochen entwickeln wird, lässt sich nach wie vor schwer abschätzen. Weltweit sind Staaten verschieden stark betroffen. Kanada meldet zum Beispiel 60.504 Fälle, die Schweiz 29.905, Österreich 15.597 und Australien nur 6.823.
     
    Die News
     

    • Die letzte Woche zeichnet sich vor allem durch umgesetzte oder angekündigte Lockerungen der bisherigen Corona-Maßnahmen aus. Vor allem die Menschen in Ländern wie Italien oder Spanien, in denen die Ausgangssperren aufgrund der hohen Infektionszahlen bereits seit längerer Zeit gelten, freuen sich über die gelockerte Situation. Der Lockdown war für die meisten Menschen aus verschiedenen Gründen sehr belastend.
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    • In Österreich wurden die Ausgangsbeschränkungen mit 1. Mai offiziell aufgehoben. Regeln wie das Tragen von einem Mund-Nasen-Schutz in (geschlossenen) öffentlichen Gebäuden sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln und das Einhalten des Mindestabstandes gelten weiterhin. Außerdem sind nun Veranstaltungen mit bis zu zehn Besuchern erlaubt, Beerdigungen dürfen mit bis zu 30 Personen stattfinden. Diese Regelung gilt momentan bis 30. Juni. Freibäder und Gastronomiebetriebe werden in den nächsten Wochen unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls öffnen. Der eingeschränkte Schulbetrieb beginnt heute am 4. Mai.
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    • Das französische Gesundheitsministerium berichtete letzte Woche von einer Studie, die eine positive Wirkung des Rheumamittels Tocilizumab bei der Behandlung von Corona-Patienten zeige. Patienten, die mit diesem Medikament behandelt wurden, hatten weniger Beatmungshilfen benötigt und eine geringere Sterblichkeitsrate in den folgenden 14 Tagen aufgewiesen. Das Ministerium betonte jedoch, dass weitere Studien nötig seien, um den Wert dieser Behandlung zu bestätigen.

    Freitag, 01.05. – Die News vor dem Wochenende

    Die aktuellen Zahlen
     
    Rund drei Monate nach Bekanntwerden beläuft sich die Gesamtzahl der Infizierten auf 3.259.167 Personen. Von diesen haben 1.015183 eine Infektion erfolgreich überstanden. Die Todesopfer, die auf das Coronavirus zurückgeführt werden können, beträgt 233.429.
     
    Die USA sind mit 1.070.026 Menschen nach wie vor das Land mit den meisten Infektionsfällen. Dahinter befindet sich Spanien mit 213.435. Auf Platz drei liegt Italien mit einer Totale von 205.463 positiven Testungen. Die Lage in Großbritannien ist aktuell sehr besorgniserregend. In den letzten zwei Tagen stieg die Zahl der Infizierten auf insgesamt 172.481.
     
    Frankreich meldet bis Freitag 10 Uhr 167.299 registrierte Corona-Fälle, Deutschland 163.009. Die Türkei leidet ebenfalls unter einem Anstieg der Infektionen in den letzten Tagen: 120.204 Personen wurden dort positiv auf das Coronavirus getestet. In Russland beläuft sich die Zahl der Infizierten auf 106.498.
     
    Der Iran meldet nun 94.640 Personen, bei denen Sars-CoV-2 nachgewiesen wurde. In Brasilien sind es 87.187. Die Zahlen aus China ändern sich nun schon seit Längerem nur minimal, was eine aktuelle Gesamtheit von 83.956 ausmacht.
     
    In Kanada sind laut offiziellen Zählungen 54.457 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Belgien meldet nun insgesamt 48.519 Infektionsfälle, die Niederlande 39.512, Peru 36.976 und Indien 35.043.
     
    Die Schweiz verzeichnet 29.586 registrierte Fälle, Portugal 25.045 und Ecuador 24.934. Stand Freitag 10 Uhr haben sich in Saudi-Arabien bereits 22.753 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Schweden meldet 21.092 und Irland 20.612 Infizierte.
     
    Wie sich die Lage in Ländern wie Mexiko, Pakistan, Singapur, Chile oder Israel entwickelt, ist weiterhin zu beobachten. Auch wenn diese Länder aktuell zwischen 20.000 und 15.000 Coronavirus-Fälle verzeichnen, können die Zahlen schnell und sprunghaft ansteigen.
     
    In Österreich ist ebenfalls erst abzuwarten, wie sich die Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen auswirkt. Bis Freitag 10 Uhr meldete Österreich eine Gesamtheit von 15.452 offiziell bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2.
     
    Die News
     

    • Ab heute treten die Ausgangsbeschränkungen in Österreich außer Kraft. Versammlungen bis zu zehn Personen sind erlaubt, Beerdigungen dürfen mit bis zu 30 Personen stattfinden. In Supermärkten, öffentlichen Verkehrsmitteln etc. gilt weiterhin die Maskenpflicht. Der Mindestabstand von einem Meter soll ebenfalls eingehalten werden – wenn möglich.
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    • Zum 1. Mai gehört normalerweise eine Vielzahl an Demonstrationen, weshalb auch trotz der Corona-Krise in mehreren Ländern Versammlungen angekündigt wurden. Besonders die Berliner Polizei ist auf den heutigen Tag vorbereitet: Etwa 5.000 Polizisten werden heute im Einsatz sein, um größere Versammlungen aufzulösen – die Teilnahme an nicht genehmigten Demonstrationen ist derzeit eine Straftat.
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    • Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hält nach wie vor sehr wenig von Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus. Erst gestern hat er sich händeschüttelnd und schulterklopfend auf einer Veranstaltung gezeigt und dadurch Massenansammlungen ausgelöst. Auf Mundschutz verzichtete er ebenfalls. Brasilianische Richter ordneten hingegen einen Lockdown für mehrere Städte an. Dieser gilt ab den 5. Mai für vorerst zehn Tage.
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    • US-Präsident Donald Trump und sein Vizepräsident Mike Pence verzichten weiterhin auf das Tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfiehlt seit Anfang April, dass auch gesunde Menschen einen Mundschutz tragen sollten. Pence hatte am Dienstag für Schlagzeilen gesorgt, da er bei einem Klinikbesuch die Vorschrift des Tragens eines Mundschutzes missachtet hatte. Ein Tweet der Klinik, der nach dem Besuch darauf hinwies, wurde nach kurzer Zeit wieder gelöscht.

    Mittwoch, 29.04. – So verläuft die Woche bisher

    Die aktuellen Zahlen
     
    Innerhalb der letzten zwei Tage stieg die Zahl der Corona-Infizierten auf über drei Millionen. Um genau zu sein, haben sich 3.117.204 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Von diesen sind 932.114 geheilt, 217.207 Menschen verloren ihr Leben aufgrund einer Covid-19-Erkrankung.
     
    Rund ein Drittel der Infizierten, also 1.012.583, befindet sich in der USA. Dahinter befindet sich Spanien, das aktuell 232.128 Fälle meldet. Italien folgt auf Spanien mit 201.505 Corona-Infektionen. Mit 169.053 infizierten Personen liegt Frankreich etwas dahinter, die Todesopfer in Frankreich sind jedoch fast so viel wie in Spanien.
     
    Großbritannien folgt mit 162.350 Corona-Fällen, Deutschland liegt mit 159.912 knapp dahinter. Die Türkei verzeichnet insgesamt 114.653 Personen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden sind. Russland meldete bis 9 Uhr 93.558 positive Testungen, der Iran 92.584.
     
    In China gibt es pro Tag weiterhin kaum neue Fälle, weshalb sich die Zahl von 83.940 täglich nur minimal erhöht. Anders dagegen in Brasilien: Dort haben sich insgesamt 73.235 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
     
    Bis Mittwoch 9 Uhr meldet Kanada insgesamt 51.150 Personen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurden. In Belgien sind bisher 47.334 Menschen am Coronavirus erkrankt. Dahinter liegen die Niederlande mit 38.612, Indien mit 31.332 und Peru mit 31.190.
     
    Die Schweiz verzeichnet 29.264 Coronavirus-Fälle, Portugal 24.322, Ecuador 24.258 und Saudi-Arabien 20.077. In Irland haben sich insgesamt 19.877 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Schweden meldet 19.621 positive Tests, Mexiko 16.752, Israel 15.738 und Österreich 15.357.
     
    Singapur, Pakistan, Chile, Japan, Polen, Weißrussland, Qatar, Rumänien und die Vereinigten Arabischen Emirate verzeichnen zwischen 15.000 und 11.000 Coronavirus-Fälle. Südkorea war zu Beginn der Corona-Krise ein Hotspot, das Land hat die Ausbreitung des Coronavirus durch frühe und strenge Maßnahmen in den Griff bekommen und meldet 10.761 registrierte Fälle.
     
    Die News
     

    • Die Ausgangsbeschränkungen in Österreich werden mit 1. Mai aufgehoben. Bestimmte Maßnahmen, wie das Tragen von Schutzmasken in Geschäftslokalen oder öffentlichen Verkehrsmitteln, gelten weiterhin. Auch soll der Sicherheitsabstand von einem Meter in der Öffentlichkeit eingehalten werden. Ist dies nicht möglich, soll es keine Konsequenzen geben. Außerdem sind nun Veranstaltungen mit bis zu zehn Besuchern erlaubt, Beerdigungen dürfen mit bis zu 30 Personen stattfinden. Diese Regelung gilt momentan bis 30. Juni. Freibäder und Gastronomiebetriebe werden in den nächsten Wochen unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls öffnen.
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    • Die Reproduktionszahl in Deutschland ist in den vergangenen Tagen wieder gestiegen. Experten warnen die deutsche Bevölkerung davor, die positiven Entwicklungen nicht zu verspielen und sich an die Vorgaben offizieller Seite zu halten. Zuletzt wurde ein Hochhaus in Nordrhein-Westfalen unter Quarantäne gestellt. Eine dort lebende Corona-infizierte Familie hatte Kontakt zu Nachbarn im Haus, weshalb 450 Menschen isoliert wurden.
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    • Großbritannien leidet unter den vielen Todesfällen in Pflegeheimen. Tausende Heimbewohner sind in den letzten zwei Wochen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Die Betreiber fürchten, dass der Höhepunkt noch nicht erreicht ist, da die Zahl der Todesopfer deutlich zunehme.
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    • Das französische Gesundheitsministerium berichtet von einer Studie, die eine positive Wirkung des Rheumamittels Tocilizumab bei der Behandlung von Corona-Patienten zeige. Patienten, die mit diesem Medikament behandelt wurden, hatten weniger Beatmungshilfen benötigt und eine geringere Sterblichkeitsrate in den folgenden 14 Tagen aufgewiesen. Das Ministerium betonte jedoch, dass weitere Studien nötig seien, um den Wert dieser Behandlung zu bestätigen.

    Montag, 27.04. – Das geschah am Wochenende

    Die aktuellen Zahlen
     
    Bald werden sich – nach offiziellen Daten – drei Millionen Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert haben. Bis Montag 10 Uhr wurden 2.973.264 Fälle gemeldet. 868.806 Betroffene konnten sich erfolgreich erholen. Bereits 206.569 Menschen verloren ihr Leben aufgrund einer Corona-Infektion.
     
    Die USA sind nach wie vor das Land, das am stärksten betroffen ist. Die Zahl der positiven Testungen beläuft sich mittlerweile auf 965.933. Spanien liegt mit 226.629 auf Platz zwei. Italien ist das Land, das am längsten unter der Ausbreitung des Coronavirus leidet. Trotz einer positiven Entwicklung in den vergangenen Tagen, sind 197.675 Personen infiziert.
     
    Frankreich meldet aktuell 162.220 Coronavirus-Fälle. In Deutschland sind es momentan 157.770, knapp dahinter liegt Großbritannien mit 154.037. In der Türkei wurden bis jetzt 110.310 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet.
     
    Der Iran verzeichnet 90.481 positive Test auf das Coronavirus. China scheint die Ausbreitung des Coronavirus voll in Griff zu haben und meldet derzeit 83.912 Fälle. Rasant sind in den letzten Tagen die Zahlen in Russland gestiegen: Die Anzahl der positiven Tests liegt derzeit bei 80.949.
     
    Auch in Brasilien erhalten rund 3.000 Menschen täglich ein positives Testergebnis. Dies erklärt auch die mittlerweile 63.100 infizierten Personen. Kanada hingegen meldet 47.147 positive Testungen, Belgien 46.134 und die Niederlande 38.040.
     
    Die Schweiz meldete bis Montag 10 Uhr 29.061 Coronavirus-Fälle, Indien 27.977, Peru 27.517, Portugal 23.864 und Ecuador 22.719. In Irland beläuft sich die Zahl der positiven Tests auf 19.262, in Schweden auf 18.640 und in Saudi-Arabien 17.522.
     
    Israel verzeichnet insgesamt 15.443 und Österreich 15.225 Coronavirus-Fälle. Dahinter liegen immer mehr Länder, deren Infektionszahlen zwischen 10.000 und 15.000 liegen. Dazu gehören Mexiko, Singapur, Japan, Chile, Pakistan, Polen, Rumänien, Südkorea, Weißrussland, die Vereinigten Arabischen Emirate und Qatar.
     
    Die News
     

    • Nach fast zwei Monaten lockert Italien ab dem 4. Mai die Ausgangsbeschränkungen. Bars und Restaurants sollen ab Juni wieder öffnen, Schulen erst ab September.
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    • Ab dem 2. Mai wird auch Spanien seine wochenlangen strikten Ausgangssperren lockern: In Spanien lebende Menschen dürfen ab Samstag zumindest wieder Sport im Freien betreiben können und spazieren gehen. Gestern durften nach sechs Wochen erstmals wieder Kinder ins Freie. Sie dürfen ab jetzt, in Begleitung eines Erwachsenen, pro Tag eine Stunde ins Freie.
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    • Immer mehr Länder planen für diese oder die nächsten Wochen eine schrittweise Lockerung der bisherigen Maßnahmen. Selbstverständlich immer unter der Voraussetzung, dass die grundlegenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden. Bei einem erneuten Anstieg der Infektionen, können diese Lockerungen umgehend rückgängig gemacht werden.

     

    Freitag, 24.04. – Die News vor dem Wochenende

    Die aktuellen Zahlen
     
    Mit großen Schritten nähert sich die Welt der drei Millionen Marke. Stand Freitag 10 Uhr sind weltweit 2.710.238 Menschen mit dem Coronavirus infiziert worden – vermutlich liegt die Dunkelziffer bereits über den drei Millionen. Das Coronavirus forderte bereits 190.890 Todesopfer. Weitaus höher ist die Zahl der Genesenen: 743.151.
     
    Die USA sind nach wie vor mit Abstand das Land mit den meisten Fällen. Zum jetzigen Zeitpunkt verzeichnen die USA 869.172 bestätigte Erkrankungen. Erst gestern wurden 31.900 neue Infektionsfälle gemeldet. Das Coronavirus forderte in den USA bereits 50.236 Todesopfer.
     
    In Spanien steigen die Zahlen weiterhin um rund 4.000 Fälle täglich an. Aktuell verzeichnet das Land 213.024 Menschen, die sich mit dem Virus infiziert haben. Die Lage in Italien hat sich zwar etwas beruhigt, dennoch wurden dort 189.973 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.
     
    In Frankreich erhielten 159.467 Menschen ein positives Testergebnis. In Deutschland sind es mit 153.129 etwas weniger. Auch in Großbritannien steigt die Zahl der Infizierten täglich um circa 4.000 Personen an, aktuell sind es 139.246. Die Türkei hat nun ebenfalls mehr als 100.000 Corona-Fälle, um genau zu sein sind es 101.790.
     
    Stand Freitag 10 Uhr meldet der Iran 87.026, China 83.884 und Russland 62.773 Menschen, die positiv getestet worden sind. In Brasilien sind es mittlerweile 50.036 Betroffene und in Kanada und Belgien 43.286 beziehungsweise 42.797. Dahinter liegen die Niederlande mit 35.921 bestätigten Testungen.
     
    In der Schweiz wurden 28.496 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. In Indien sind es 23.502, in Portugal 22.353 und in Peru 20.914. Irland verzeichnet momentan 17.607 Coronavirus-Fälle, Schweden 16.755. In Österreich wurden insgesamt 15.002 Menschen positiv getestet.
     
    Immer mehr Länder melden über 10.000 bestätigte Infektionsfälle. Dazu zählen unter anderem Israel mit 14.882, Japan mit 12.368, Mexico mit 11.633, Pakistan mit 11.155 und Südkorea mit 10.708 offiziellen nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen.

    Die News
     

    • Der Wirkstoff Remdesivir ist Berichten zufolge bei einer klinischen Studie als Mittel gegen die von dem Virus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 durchgefallen. Remdesivir gilt als einer der erfolgversprechendsten Wirkstoffe im Kampf gegen das Coronavirus und wird in einzelnen Fällen bereits zur Behandlung von Patienten eingesetzt. In mehreren Ländern finden klinische Studien mit Remdesivir statt.
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    • US-Präsident Donald Trump sorgt auch in der Corona-Krise fleißig für Gesprächsstoff. Forschern empfahl er, zu überprüfen, ob das Injizieren von Desinfektionsmittel in den menschlichen Körper das Virus aus dem Körper beseitigen könne. Auch die Idee, (Sonnen)-Licht in den Körper zu geben, hält Trump für eine interessante und plausible Möglichkeit.
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    • Der YouTuber Rezo ist seit seinem Video “Die Zerstörung der CDU” vielen Menschen bekannt. In seinem neuen Video “Wie Politiker momentan auf Schüler scheißen” brüskiert es sich unter anderem über die bevorstehende Abi-Prüfungen in Deutschland.
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    • Experten zufolge könnte es in den nächsten sechs Monaten zu einem massiven Anstieg der Kinder- und Müttersterblichkeit in ärmeren Ländern kommen. Hintergrund sei die zusätzliche Belastung von Gesundheitssystemen, die ohnehin schwach und überfordert sind.
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    • Der spanische Bürgermeister Alex Pastor tritt von seinem Amt zurück, nachdem er die Ausgehsperre verletzt und bei der Kontrolle einen Polizisten gebissen hatte.

    Mittwoch, 22.04. – So verläuft die Woche bisher

    Die aktuellen Zahlen
     
    Weltweit gibt es nun mehr als 2,5 Millionen bestätigte Coronavirus-Fälle. 686.634 Menschen haben eine Erkrankung erfolgreich überstanden und gelten aktuell als geheilt. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 177.496.
     
    Nach wie vor sind die USA das Land mit den meisten bestätigten Infektionen. Mittlerweile konnte bei 825.306 US-Bürger positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet werden. Täglich werden um die 25.000 Fälle gemeldet. 45.318 Todesfälle gehen in den USA auf das Coronavirus zurück.
     
    Spanien ist nun das zweite Land, das mehr als 200.000 Coronavirus-Fälle verzeichnet. Offiziell sind in Spanien 204.178 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Dahinter liegt Italien mit 183.957 bestätigten Fällen. Frankreich meldet 159.300, Deutschland 148.453 und Großbritannien 130.184 infizierte Personen.
     
    Besorgniserregend ist die aktuelle Entwicklung in der Türkei, alleine gestern wurden 4.6011 neue Fälle gemeldet. Insgesamt tragen 95.591 Menschen das Virus in sich. Im Iran sind es 84.802 und China liegt weiterhin mehr oder weniger konstant bei 83.864.
     
    Russland hat in den letzten Tagen ebenfalls mit einem starken Anstieg zu kämpfen. Stand Mittwoch 10 Uhr sind 52.763 Tests in Russland positiv ausgefallen. Brasilien bestätigt 43.368, Belgien 40.956, Kanada 39.405 und die Niederlande 34.318 Infektionen mit dem Coronavirus.
     
    Die Schweiz meldet insgesamt 28.063 Coronavirus-Fälle. In Portugal sind es 21.379 und in Indien 20.178. Die positiven Tests häufen sich auch in anderen Ländern. In Peru wurden 17.837 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Etwas weniger sind es derzeit in Irland mit 16.040 und Schweden mit 15.322. In Österreich sind offiziell 14.873 Menschen an Covid-19 erkrankt.
     
    Die News
     

    • In Österreich wird es ab 1. Mai eine Neuregelung der Ausgangsbeschränkungen geben. Welche das sind, wird kommende Woche bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Außerdem sollen Schulen und Gastronomie ab 15. Mai stufenweise hochgefahren werden.
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    • Ein Schweizer Immunologe vom Universitätsspital Bern arbeitet an einem Impfstoff gegen das Coronavirus, der nach erfolgreichen Prüfungen möglicherweise bereits im Oktober zum Einsatz kommen könnte.
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    • US-Donald Trump hatte China bereits öffentlich wegen dem Coronavirus kritisiert. Nun hat der US-Bundesstaat Missouri die chinesische Regierung wegen der Corona-Pandemie verklagt. Demnach soll China die Welt über das Coronavirus belogen und zu wenig zur Eindämmung des Virus unternommen haben. Dies habe zu Erkrankungen, Todesfällen und wirtschaftlichen Schäden weltweit geführt.
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    • Letzte Woche hatte die WHO angekündigt, Studien zur Immunität gegen das Coronavirus durchzuführen. Laut ersten Studienergebnissen tragen aktuell im Schnitt nur zwei bis drei Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen das Virus in sich.

     

    Montag, 20.04. – Das geschah am Wochenende

    Die aktuellen Zahlen
     
    Übers Wochenende stieg die Zahl der weltweit Infizierten auf 2.432.092. Das Coronavirus forderte bereits 166.794 Todesopfer. Immer mehr Menschen erholen sich erfolgreich von einer Covid-19-Erkrankung: 636.929 Personen gelten bereits als geheilt.
     
    In den USA werden täglich weiterhin um die 25.000 neue Fälle bekannt. Daraus ergibt sich eine Gesamtzahl von 761.991 Betroffenen. Die USA sind nach wie vor das Land mit den meisten Todesopfern. Bereits 41.349 Menschen verloren ihr Leben aufgrund einer Covid-19-Erkrankung.
     
    Spanien hat heute die 200.000 Marke überschritten. Stand Montag 19 Uhr sind 200.210 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. In Italien sind es aktuell 178.972. Frankreich liegt momentan auf Platz 4 und verzeichnet 154.098 Coronavirus-Fälle.
     
    Deutschland sticht weiterhin durch seine niedrigen Todeszahlen hervor – trotz 146.200 bestätigten Fällen. In großen Schritten nähert sich Großbritannien den anderen Ländern, sowohl in Bezug auf neue Infektionen oder neue Todesfälle. Aktuell sind in Großbritannien 125.850 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden.
     
    Die Türkei hat am Wochenende China überholt und meldet insgesamt 86.306 bestätigte Testungen. Die Zahlen in China bleiben auch heute konstant und liegen bei 83.817. Auch der Iran wird China vermutlich im Laufe des Tages überholen. Momentan verzeichnet das Land 83.505 Coronavirus-Fälle.
     
    In Russland gibt es 47.121 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Dahinter liegen Belgien mit 39.983, Brasilien mit 39.144 und Kanada mit 36.344 positiven Tests. Etwas dahinter befindet sich die Niederlande 33.588 Infizierten.
     
    Stand Montag 19 Uhr meldet die Schweiz 27.944 Corona-Fälle und Portugal 20.863. Etwas weniger sind es in Indien mit 17.615, Peru mit 15.628 und Irland mit 15.251. Die Auswirkungen der Maßnahmenlockerung.en in Österreich werden sich erst in mehreren Tagen zeigen können. Aktuell verzeichnet das Land 14.795 infizierte Personen.
     
    In einigen Ländern ist die Entwicklung der Corona-Krise noch ungewiss. Sie könnten ihre Zahlen im Griff haben und diese relativ konstant halten oder es könnte auch zu einem sprunghaften Anstieg, wie beispielsweise in Russland, kommen. Zu diesen Ländern zählen Schweden mit 14.777, Israel mit 13.654, Japan mit 10.797, Südkorea mit 10.674, Chile mit 10.507 und Saudi-Arabien mit 10.484 bestätigten Testungen.
     
    Die News
     

    • Die WHO empfiehlt für die Zukunft eine mobile globale Gesundheitsgruppe. Diese soll darauf spezialisiert werden, kurzfristig an Seuchenherde aller Welt zu reisen und dort Epidemien zu bekämpfen.
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    • In mehreren US-Bundesstaaten wurde am Wochenende gegen die geltenden Maßnahmen aufgrund des Coronavirus protestiert. US-Präsident Donald Trump begrüßte die Demonstrationen auf Twitter und sprach seine Unterstützung aus.
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    • Auch in Brasilien gab es Proteste gegen die Ausgangsbeschränkungen, an denen auch der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro teilgenommen hat. Er bezeichnete das Coronavirus als “kleine Grippe” und bezeichnete die Reaktionen auf die Pandemie als “Hysterie”.
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    • In Deutschland werden heute erstmals einige Maßnahmen gelockert: Geschäfte mit einer Nutzungsfläche von 800 Quadratmetern oder weniger, dürfen wieder öffnen und auch für einige Abschlussklassen fängt der Unterricht ab heute wieder an.
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    • Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat eine klinische Studie des Schweizer Pharmakonzerns Novartis mit dem Medikament Hydroxychloroquin zur Behandlung von Covid-19-Patienten genehmigt. Das Medikament dient ursprünglich als Mittel gegen Malaria und hat von der FDA eine Notfallzulassung erhalten. Wissenschaftliche Belege, dass das Mittel auch gegen das Coronavirus hilft, gibt es aktuell keine.
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    • Donald Trump hat nun China mit Konsequenzen gedroht, sollte das Virus aus einem Labor aus Wuhan stammen. Die gängige Meinung von Experten, dass das Virus nicht vom Menschen erschaffen wurde und von einem Wildtier auf einen oder mehreren Menschen übergesprungen ist, ignoriert Trump.

     

    Freitag, 17.04. – Die News vor dem Wochenende

    Die aktuellen Zahlen
     
    Stand 19 Uhr sind offiziell 2.196.109 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, doch wird die Dunkelziffer weiterhin höher geschätzt. 556.734 Betroffene sind bereits genesen, besonders Deutschland meldet viele Personen, die sich vom Coronavirus erholt haben. Bereits 149.024 Menschen sind aufgrund einer Erkrankung mit dem Coronavirus gestorben.
     
    Die USA ist nach wie vor das Land, das am stärksten von Sars-CoV-2 betroffen ist. Bereits 672.303 US-Amerikaner haben sich mit dem Coronavirus infiziert, täglich werden rund 30.000 neue Fälle bestätigt. Auch bei der Zahl der Todesopfer hat die USA Italien überholt. Bis Freitag 19 Uhr meldete die USA 35.500 Todesfälle, die mit dem Coronavirus in Verbindung stehen.
     
    Die Corona-Fälle in Spanien nehmen nach wie vor von Tag zu. Aktuell verzeichnet Spanien 188.068 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. In Italien erhielten insgesamt 172.434 Personen ein positives Testergebnis.
     
    Alleine gestern hat Frankreich 17.164 neue Fälle gemeldet, beinahe 18.000 Menschen sind aufgrund des Coronavirus gestorben. In Frankreich sind mittlerweile 147.113 Personen mit Sars-CoV-2 infiziert.
     
    Während die USA, Spanien, Italien, Frankreich und Großbritannien zwischen 15.000 und 23.000 Todesfälle melden, sind in Deutschland erst rund 4.000 Menschen infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Und das obwohl Deutschland selbst eine große Menge an Infizierten zu bewältigen hat: 138.456 Personen sind positiv getestet worden.
     
    Die Lage in Großbritannien spitzt sich auch immer mehr zu. Das Königreich verzeichnet 109.769 positive Testungen und bereits 14.576 Todesopfer. China meldet heute seit langer Zeit mehr als 100 neue Corona-Fälle: 351 Infektionsfälle sind heute dazugekommen. Damit haben sich in China insgesamt 83.760 Menschen mit dem Virus infiziert.
     
    Der Iran und die Türkei melden weiterhin ähnliche Infektionszahlen: 79.494 Personen im Iran und 78.546 in der Türkei sind aktuell von Sars-CoV-2 betroffen. Etwa die Hälfte davon verzeichnet Belgien mit 36.138 positiven Tests.
     
    Und wie sieht es im Rest der Welt aus? Stand 19 Uhr sind in Kanada 31.161, in Brasilien 30.891 und in den Niederlanden 30.618 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Russland meldet aktuell 32.008 und die Schweiz 27.078 infizierte Personen.
     
    Entspannter ist die Lage momentan in anderen Ländern. Portugal meldet 19.022, Österreich 14.570, Indien 13.835 und Irland 13.271 Coronavirus-Fälle. In Israel sind bis jetzt 12.855 Fälle gemeldet worden, in Schweden sind es 13.216 und in Peru 12.491. Die Zahlen in Südkorea bleiben mit 10.635 relativ konstant.
     
    Die News
     

    • Die Corona-Krise wirkt sich extrem auf den Arbeitsmarkt aus, viele Länder melden sehr hohe Arbeitslosenzahlen. Besonders die USA sind davon betroffen: Innerhalb eines Monats haben rund 22 Millionen US-Amerikaner ihren Job verloren.
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    • In Österreich sollen alle Menschen in Altersheimen auf das Coronavirus getestet werden. Konkret handelt es sich um 918 Alten- und Pflegeheime und runde 130.000 Menschen, die getestet werden.
      Nach Österreich hat nun auch Deutschland schrittweise Lockerungen der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen angekündigt.
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    • Bisher hatte Japan den Notstand nur für Provinzen ausgerufen, die besonders stark vom Coronavirus betroffen waren. Jetzt gilt der Notstand jedoch für das ganze Land.
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    • Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen geht davon aus, dass das Coronavirus auch die ärmsten Länder der Welt erreichen wird und diese mit voller Wucht trifft. Diese Länder sind aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage, eine solche Krise zu bewältigen. Deshalb wurde der “Covid-19 Krisenfonds” eingerichtet. Ziel dieses Fonds ist es, global 100 Millionen Euro zu sammeln, um damit ärmere Länder zu unterstützen.
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    • Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) möchte besonders arme Länder unterstützen. Am Donnerstag teilte die IWF mit, von mehreren Staaten bereits verbindliche Zusagen in Höhe von 11,7 Milliarden Dollar erhalten zu haben.
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    • Mehrere Länder haben die Ausgangsbeschränkungen um weitere Wochen verlängert. Dazu zählt auch Großbritannien, welches sich anfangs gegen harte Maßnahmen gesträubt hatte und das, obwohl das Gesundheitssystem kaputt gespart wurde und dadurch komplett überfordert ist. Mittlerweile dürfen die Briten ihre Wohnungen kaum noch verlassen.
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    • Bundesstaaten oder Regionen in den USA sollen, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen, schrittweise in drei Phasen zur Normalität zurückkehren. Phase eins bedeutet eine Lockerung bisheriger Richtlinien, in Phase zwei sollen Arbeitnehmer, wenn möglich, im Home-Office arbeiten und in der dritten Phase schließlich sollen Arbeitnehmer an ihre Arbeitsstellen zurückkehren können. Wann mit der Rückkehr zur Normalität begonnen werden soll, wurde nicht bekannt gegeben.
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    • Der Impfstoff gegen das Coronavirus ist zwar noch nicht entwickelt, dennoch diskutiert Italien bereits über eine verpflichtende Impfung für alle Bürger.

     

    Mittwoch, 15.04. – So verläuft die Woche bisher

    Die aktuellen Zahlen
     
    Die weltweiten Coronavirus-Fälle sind auch in den letzten zwei Tagen wieder deutlich angestiegen und haben die zwei Millionen Grenze durchbrochen. Bereits 2.035.249 Menschen sind positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, davon gelten aktuell 503.386 als geheilt. Nach wie vor fordert das Coronavirus täglich hunderte von Todesopfern, besonders die USA leidet momentan stark unter der Todesrate. Insgesamt sind weltweit 130.712 Todesfälle auf das Coronavirus zurückzuführen.
     
    Alleine gestern meldeten die USA rund 27.000 zusätzliche Infektionsfälle und 2.400 Todesfälle. Insgesamt sind in den USA bereits 618.893 Menschen mit dem Coronavirus infiziert – Tendenz stark steigend.
     
    Nach den USA ist Spanien das Land mit den meisten Corona-Fällen: 177.633 Menschen wurden positiv auf das Coronavirus getestet. In Italien sind die Infektionszahlen nach wie vor rückläufig beziehungsweise konstant. 165.155 Personen sind dort aktuell von Sars-CoV-2 betroffen.
     
    In Deutschland konnte bei 133.154 Menschen das Coronavirus nachgewiesen werden, in Frankreich sind es 143.303. Auch Großbritannien überschreitet vermutlich bereits morgen die 100.00er-Marke. Aktuell sind 98.476 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, alleine gestern wurden über 5.000 neue Fälle gemeldet.
     
    Während die Zahlen in China bereits seit längerem nahezu konstant bleiben und täglich weniger als 100 neue Fälle gemeldet werden, leiden andere Länder immer stärker unter der scheinbar unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus. Dazu zählt auch der Iran mit 76.389 und die Türkei mit 65.111 bestätigten Infektionsfällen.
     
    In Belgien haben sich bereits 33.573 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Auch andere Länder werden in den nächsten Tagen die 30.000er-Grenze überschreiten. Dazu zählen die Niederlande mit aktuell 28.153 positiven Testungen, Kanada mit 27.557, die Schweiz mit 26.336 und Brasilien mit 26.113.
     
    In Russland sind die Zahlen in den letzten Tagen stärker gestiegen, weshalb dort mittlerweile 24.490 Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind. Stand Mittwoch 19 Uhr meldet Portugal 18.091 Coronavirus-Fälle und Österreich 14.325.
     
    In den letzten Tagen sind in weiteren Ländern mehr als 10.000 Infektionsfälle verzeichnet worden. Dazu zählen Israel mit 12.200, Indien mit 12.320, Irland mit 11.479 und Schweden mit 11.927 bestätigten Testungen. Auch in Südkorea und Peru sind mehr als 10.000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden.
     
    Die News
     

    • US-Präsident Donald Trump hatte bereits letzte Woche angekündigt, die WHO nicht mehr finanziell unterstützen zu wollen, da die Weltgesundheitsorganisation im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus versagt habe. Die Drohung wurde Wirklichkeit: die USA stellen ihre jährlichen Überweisungen zwischen 400 und 500 Millionen US-Dollar offiziell ein.
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    • Der Internationale Währungsfonds vermutet in seinen Prognosen für das Jahr 2020 die schlimmste Rezession seit den 1930er-Jahren.
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    • Seit gestern dürfen kleinere Geschäfte in Österreich wieder öffnen. Die Maskenpflicht gilt für jede Form von Geschäftslokalen, öffentliche Verkehrsmittel und Taxis. Im Laufe der Woche soll der Fahrplan für Sport- und Kulturveranstaltungen bekanntgegeben werden.
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    • Obwohl die Ausgangssperre in Italien noch anhält, wird bereits überlegt, wie die Italiener ihren Sommerurlaub am Strand doch noch genießen können. Die Ideen, die bis jetzt vorgebracht wurden, sind zumindest kreativ. Auch die Staatssekretärin im Tourismusministerium, Lorenza Bonaccorsi, versicherte, dass die Italiener im Sommer nicht auf den Strand verzichten müssen.
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    • Die Corona-Krise führte in den letzten Wochen weltweit zu einem massiven Rückgang der Schadstoffbelastung, da die Menschen nicht mehr ständig zur Arbeit pendeln und Fabriken geschlossen haben.
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    • In der letzten Woche wurden beispielsweise Coronavirus-Fälle aus Südkorea publik, die Menschen betrifft, die eigentlich bereits als geheilt galten. Die WHO hat am Wochenende Untersuchungen diesbezüglich angekündigt.

    Montag, 13.04. – Die News am Ostermontag

    Die aktuellen Zahlen
     
    Bis Ostermontag wurden weltweit 1.889.062 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. 441.820 Personen konnten sich bis jetzt erfolgreich von einer Ansteckung erholen. Mittlerweile sind 117.596 Menschen aufgrund einer Covid-19-Erkrankung gestorben.
     
    In der USA sind nun insgesamt 566.654 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Zahl der Todesopfer stieg in den USA in den letzten Tagen drastisch an: 22.877 Menschen verloren ihr Leben an das Coronavirus. Das Land verzeichnet weltweit am meisten Todesfälle, die sich auf das Virus zurückführen lassen, und hat Italien in kurzer Zeit überholt.
     
    Spanien meldete bis Montag 19 Uhr 169.496 Infektionen und Italien 159.516. Das Coronavirus breitet sich auch in Frankreich nach wie vor unaufhörlich aus. Dort wurden 133.685 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Deutschland verzeichnet ebenfalls viele infizierte Personen, um genau zu sein 127.916.
     
    Die oben genannten Länder sind momentan diejenigen, mit mehr als 100.000 Coronavirus-Fälle. Davon ist Deutschland das einzige Land, das nur rund 3.000 Todesopfer zählt. In allen anderen Ländern mit so viel bekannten Infektionen sind mehr als 15.000 Menschen verstorben.
     
    Auch in Großbritannien nimmt die Pandemie immer größere Ausmaße an. 89.554 Menschen wurden im Königreich bereits positiv auf das Coronavirus getestet. Dasselbe gilt für den Iran mit 73.303 und die Türkei mit 61.049 bestätigten Infektionen.
     
    Der Rest der Welt meldet aktuell noch weniger als 30.000 infizierte Personen, doch die letzten Wochen haben uns gezeigt, wie schnell sich das ändern kann. Die bestätigten Fälle in Belgien haben diese Grenze beispielsweise erst heute überschritten.
     
    Die Niederlande melden 26.710, die Schweiz 25.688, Kanada 24.833 und Brasilien 22.720 Personen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden sind. Das sind die Länder, die aktuell Infektionszahlen im 20.000er Bereich haben.
     
    Eine Stufe darunter liegen Portugal, Russland, Österreich, Israel, Südkorea und erstmals auch Schweden. 16.934 Menschen haben in Portugal ein positives Testergebnis erhalten. In Russland sind es 18.328, in Österreich 14.029 und in Israel 11.235. Südkorea meldet aktuell 10.537 und Schweden 10.948 positive Testungen.
     
    Die News
     

    • In Europa ist die Zahl der Todesopfer auch übers Wochenende wieder gestiegen. Mehr als 75.000 Menschen, sind in Europa bereits aufgrund einer Erkrankung an Covid-19 gestorben. Der Großteil der registrierten Todesfälle entfallen auf Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien. 
    • Positive Nachrichten aus Italien: Am Ostersonntag wurde mit 431 die niedrigste Zahl neuer Todesopfer an einem Tag gemessen. Seit dem 19. März wurden stets weitaus größere Zahlen gemeldet.
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    • Die USA sind nicht nur mit Abstand das Land mit den meisten Corona-Fällen, sondern seit Sonntag auch das Land mit den meisten Todesopfern. 20.600 Menschen sind in den USA aufgrund des Coronavirus verstorben. Sowohl die Zahl der neuen Infektionen als auch die Zahl der Todesopfer steigt in den USA kontinuierlich an.
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    • China meldete am Sonntag die höchste Zahl an Neu-Infektionen seit mehr als fünf Wochen. Mit 108 betroffenen Personen ist die Zahl der bestätigten neuen Fälle jedoch immer noch gering.
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    • US-Präsident Donald Trump soll nicht nur lange Zeit die Warnungen von Gesundheitsexperten ignoriert haben, auch jetzt weigert er sich beispielsweise nach wie vor, Schutzmasken zu tragen. Seine Frau Ivana und seine Tochter Ivanka hingegen werben auf sozialen Netzwerken damit, Schutzmasken zu tragen.
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    • Seit kurzem kursiert das Gerücht, dass eine Tuberkuloseimpfung (BCG-Impfung), welche vor bestimmten Formen von Tuberkulose schützt, auch gegen Covid-19 wirksam ist. Die WHO warnt nun offiziell auf ihrer Webseite vor dieser Behauptung, da es noch keine Beweise dafür gibt.
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    • In Österreich öffnen ab morgen nach Supermärkten und Drogerien weitere Geschäftslokale. Betroffen sind vor allem Schuh- und Kleidungsgeschäfte sowie Lokale, die Haushalts- oder Metallwaren verkaufen. Die schrittweise Öffnung betrifft ausschließlich Geschäfte mit weniger als 400 Quadratmetern Geschäftsfläche. Weitere Betriebe wie Friseure oder Gastronomiebetriebe sollen in den nächsten Wochen ebenfalls unter strengen Auflagen öffnen dürfen. In allen Geschäftslokalen sowie den öffentlichen Verkehrsmittel gilt die Maskenpflicht.

     

    Freitag, 10.04. – Die News vor dem Osterwochenende

    Die aktuellen Zahlen
     
    Insgesamt wurde bis Freitag 19 Uhr bei 1.631.310 Personen das Coronavirus nachgewiesen – die Dunkelzahlen werden nach wie vor weitaus höher geschätzt. Die Zahl der Todesopfer beträgt mittlerweile 98.401. Die guten Nachrichten: Bereits 365.772 Menschen sind geheilt.
     
    Der Pandemieverlauf in den USA ist weiterhin besorgniserregend. 473.093 Menschen sind dort bereits positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden und auch gestern sind 33.536 neue Infektionen bestätigt worden. Mit 17.927 Personen ist die USA momentan das Land mit den zweitmeisten Todesopfern.
     
    Spanien meldet 157.022 infizierte Personen und Italien 143.626. In Frankreich sind 118.90 und in Deutschland 119.401 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Obwohl in Deutschland sehr viele Corona-Fälle nachgewiesen worden sind, ist die Zahl der Todesopfer mit 2.607 im Vergleich zu Spanien, Italien, Frankreich und den USA sehr gering.
     
    Die Zahlen aus China bleiben nach wie vor relativ unverändert und steigen nur merklich. Im Iran und in Großbritannien schaut die Lage leider anders aus: 68.192 beziehungsweise 65.883 Menschen tragen dort aktuell das Coronavirus in sich. In der Türkei nehmen die bestätigten Fälle ebenfalls täglich zu. Das Land zählt nun insgesamt 42.282 positive Testungen.
     
    Mit 26.667 und 24.427 nachgewiesenen Infektionen ist die Situation in Belgien und der Schweiz vergleichsweise unter Kontrolle. Dasselbe gilt für Niederlande mit 23.245 Corona-Fällen und Kanada mit 21.243. Stand Freitag 19 Uhr wurden in Brasilien bei 18.176 Menschen das Coronavirus festgestellt.
     
    Die Daten aus Portugal ergeben insgesamt 15.472 erkrankte Personen. In Österreich wurden mittlerweile 13.520 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Südkorea meldet 10.450 Corona-Fälle und auch Russland bestätigte gestern erstmals mehr als 10.000 Infektionen und zählt seit heute 11.917 positive Testungen.
     
    Die News
     

    • Die EU-Finanzminister haben in ihren Verhandlungen über gemeinsame Corona-Hilfen ein Einigung erzielt: Ein 500 Milliarden schweres Rettungspaket soll in die Gesundheitssysteme fließen, vor allem Spanien und Italien sollen dafür profitieren.
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    • Österreich plant eine Schrittweise Lockerung der Maßnahmen. Viele Befürchten jedoch, dass dies eine zweite und stärkere Corona-Welle mit sich bringt.
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    • Heute wurden die Ergebnisse der Prävalenz-Studie, die von SORA durchgeführt wurde, präsentiert. Die Prävalenz in Österreich liege demnach bei 0,32 Prozent, hochgerechnet auf die Bevölkerung sind demnach 28.500 Personen infiziert. Das Konfidenzintervall liegt zwischen 10.200 und 67.400 Personen. In diesem Bereich liegt die reale Zahl der Infizierten mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit. Die Untersuchung stand im Vorfeld jedoch unter Kritik.
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    • In Österreich dürfen ab 14. April Baumärkte, Pfandleihen und sonstige Geschäfte mit einer Geschäftsfläche von maximal 400 Quadratmetern wieder öffnen. Für diese Geschäftslokale gilt jedoch auch ein Mindestabstand und die Maskenpflicht. Auch die verkürzten Öffnungszeiten bis 19 Uhr gelten weiterhin für alle Bereiche. Die Einkaufszentren bleiben geschlossen.
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    • Die Ausgangsbeschränkungen wurde in vielen Ländern verlängert. Dazu zählen Österreich, Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien. Während die meisten Länder die Maßnahmen momentan bis Ende April ausgedehnt haben, verlängert Ungarn die Ausgangsbeschränkungen sogar bis auf unbestimmte Zeit. Italien verkündete heute, die Ausgangssperre bis 3. Mai zu verlängern.
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    • Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen befürchtet katastrophale Auswirkungen der Corona-Pandemie in Afrika. Wegen der geringen Anzahl an Intensivstationen sei eine Behandlung von schweren Fällen gar nicht möglich. Selbst einfache Schutzmaßnahmen seien wegen der Lebensverhältnisse in afrikanischen Staaten oft nicht möglich.
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    • In Südkorea sind 91 Personen, die eigentlich eine Coronavirus-Infektion überstanden hatten, erneut erkrankt. Die Frage, ob Menschen nach einer Erkrankung immun für einen weiteren Krankheitsausbruch sind, beschäftigt Forscher weltweit. Eine Immunität gegen das Virus würde ein Wiederaufleben der Pandemie verhindern.

     

    Mittwoch, 08.04. – So verläuft die Woche bisher

    Die aktuellen Zahlen
     
    Stand Mittwoch 19:30 Uhr beträgt die Zahl der Corona-Infektionen weltweit 1.452.378. 308.757 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, haben die Krankheit überstanden und gelten als geheilt. Die Zahl der Todesopfer stieg in den letzten zwei Tagen auf 83.615.
     
    Die USA sind nicht nur im Normalzustand dafür bekannt, das Land der Superlative zu sein – auch in der Corona-Krise setzen die USA neue traurige Rekorde. Mit 402.923 bestätigten Fällen ist die USA mit Abstand das Land, mit den meisten registrierten Infektionen. Alleine gestern wurden 33.331 neue Coronavirus-Fälle bestätigt. Von Dienstag auf Mittwoch wurden fast 2.000 Todesfälle gemeldet. Damit sind die USA das Land mit den meisten Todesfällen innerhalb 24 Stunden.
     
    Spanien hat – nach den USA – mit 146.690 Personen die größte Zahl an bestätigten Fällen. Die Italiener sind weiterhin optimistisch gestimmt, da die tägliche Zahl der bestätigten Infektionen konstant bleibt oder sogar sinkt. Stand Mittwoch 19:30 Uhr meldet das Land 139.422 Infizierte.
     
    Ebenfalls weiterhin angespannt ist die Situation in Frankreich und in Deutschland. Die beiden Nachbarländer melden aktuell 110.070 beziehungsweise 107.663 Menschen, denen das Coronavirus offiziell nachgewiesen wurde. Deutschland meldet mit insgesamt 2.105 weiterhin eine vergleichsweise niedrige Zahl von Todesopfern. Im Gegensatz zu Frankreich, wo insgesamt bereits 10.328 Menschen aufgrund einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind.
     
    Vergleichsweise niedrige Zahlen lassen sich in der restlichen Welt feststellen, doch wie man sieht, kann sich das schnell ändern. China meldet mit rund 60 neuen Infektionen weiterhin konstant bleibende Zahlen. Der Iran hat aktuell bei 64.586 Personen das Coronavirus nachgewiesen, in Großbritannien sind es 61.455.
     
    In den vergangenen Tagen ist die Zahl der Corona-Fälle in der Türkei deutlich angestiegen, nämlich auf insgesamt 34.109. In Belgien und der Schweiz wurde bei 23.403 beziehungsweise 23.248 Menschen das Coronavirus nachgewiesen.
     
    Stand Mittwoch 19:30 Uhr wurden in der Niederlande 20.678, in Kanada 17.897, in Brasilien 14.275, in Portugal 13.141 und in Südkorea 10.384 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet. In Österreich erhielten bereits 12.916 Personen ein positives Testergebnis.
     
    Die News
     

    • US-Präsident Donald Trump will die Zahlungen der USA an die WHO stoppen, da er der Weltgesundheitsorganisation schwere Fehler im Umgang mit dem Coronavirus vorwirft.
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    • Der britische Premierminister Boris Johnson liegt seit Montagabend aufgrund seiner Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus auf der Intensivstation.
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    • Immer wieder wird gelieferte Schutzkleidung bemängelt. Auch Schutzmasken, die aus China nach Südtirol geliefert wurden, würden nicht die versprochenen Standards erfüllen.
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    • In Deutschland dürfen in Zukunft schwer erkrankte Corona-Patienten mit dem noch nicht zugelassenen Wirkstoff Remdesivir behandelt werden, wenn sonst keine Therapie angeschlagen hat. Ursprünglich wurde der Wirkstoff gegen Ebola-Infektionen entwickelt, doch gibt es erste Anzeichen für eine Wirksamkeit gegen das Coronavirus. Der Wirkstoff wird weiterhin getestet.
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    • In Südkorea haben sich zwei Patienten von ihrer schweren Lungenkrankheit erholt, nachdem sie mit dem Blutplasma geheilter Covid-19-Patienten behandelt worden sind. Auch bei dieser Behandlungsart müssen erst weitere Tests durchgeführt werden, um die Wirksamkeit einer Plasmatherapie zu beweisen.
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    • In Frankreich sind ab heute sportliche Aktivitäten im öffentlichen Raum zwischen 10 und 19 Uhr untersagt. Das Land reagiert damit auf die steigenden Zahlen in den letzten Tagen.
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    • Japan verhängt über Tokio und sechs weitere Regionen den Ausnahmezustand, da die Corona-Infektionen in den vergangenen Tagen stark zugenommen haben.

     

    Montag, 06.04. – Das geschah am Wochenende

    Die aktuellen Zahlen
     
    Auf der ganzen Welt werden täglich tausende von Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Stand Montag 20 Uhr wurde weltweit bereits bei 1.309.439 Menschen SARS-CoV-2 nachgewiesen. 273.546 Betroffene gelten aktuell als genesen, 72.638 sind an den Folgen einer Erkrankung gestorben.
     
    Vor allem die USA leidet aktuell am meisten unter der rasanten Ausbreitung des Virus. Bereits 347.003 US-Bürger wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Behörden melden jeden Tag rund 25.000 neue Infektionsfälle. Die Zahl der Todesopfer ist ebenfalls besorgniserregend: Gestern sind 1.165 Menschen im Zuge einer Erkrankung verstorben.
     
    Aus vielen Ländern werden weiterhin steigende Zahlen verzeichnet. Dies gilt auch für Spanien, das 135.032 bestätigte Infizierungen meldet. Spanien meldet damit erstmals mehr Coronavirus-Fälle als Italien und auch die Todesopfer in Spanien nehmen zu. Italien meldet zwar weiterhin eine hohe Anzahl an neuen Fällen, doch bleiben die Zahlen bereits seit einigen Tagen konstant und steigen nicht weiter an. Insgesamt haben sich bereits 132.547 Menschen in Italien mit dem Coronavirus infiziert.
     
    Seit Freitag wurden in Deutschland rund 16.000 neue Infizierungen gemeldet. Deutschland ist damit das vierte Land, das mehr als 100.000 Coronavirus-Fälle verzeichnet. Und auch Frankreich nähert sich dieser hohen Zahl an Infektionen: 93.785 positive Testungen wurden bis Montag 20 Uhr gemeldet. China meldet 82.665 infizierte Personen.
     
    Der Iran hat aktuell 60.500 Infektionen bestätigt, Großbritannien liegt bei 52.260. Auch in anderen Ländern steigt die Zahl der Infizieren weiter in die Höhe. Die Türkei meldet mittlerweile 27.069 und die Schweiz 21.652 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Belgien meldet heute erstmals mehr als 20.000 positive Testungen. Dort haben sich nun insgesamt 20.814 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
     
    Immer mehr Länder melden inzwischen über 10.000 Corona-Fälle. Dazu zählen Südkorea mit 10.284, Portugal mit 11.730, Brasilien mit 11.516, Kanada mit 15.821 und die Niederlande mit 18.919 Coronavirus-Fällen. Stand Montag 20 Uhr wurden in Österreich 12.051 positive Testergebnisse verzeichnet.
     
    Die News
     

    • Ab heute gilt in Österreich für das Betreten von Supermärkten und Drogerien die Maskenpflicht.
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    • Die österreichische Hochschülerschaft fordert den Erlass von Studiengebühren für dieses Semester. Eine Öffnung der Universitäten vor Semsterende ist momentan unwahrscheinlich.
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    • Das gute Wetter am Wochenende hat vielerorts zu Anzeigen geführt, da die Ausgangsbeschränkungen nicht eingehalten wurden. Besonders der Sicherheitsabstand von einem Meter wurde oft vernachlässigt.
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    • Immer mehr Firmen rüsten auf die Produktion medizinischer Ausrüstung um. Auch Apple liefert künftig Gesichtsschutz für medizinisches Personal.
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    • Donald Trump stoppt den Export von medizinischer Schutzkleidung.
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    • UNO-Generalsekretär Antonio Guterres fürchtet eine starke Zunahme an häuslicher Gewalt. Genau deshalb ist es nun umso wichtiger, dass wir nicht nur auf uns selbst, sondern auch auf unsere Nachbarn ein Auge haben und Anteil nehmen.
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    • Am Sonntag hat die Queen zum vierten Mal in 68 Jahren außerplanmäßig direkt zum Volk gesprochen und dankbare, ermunternde und mahnende Worte an die Bürger Großbritanniens gerichtet.
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    • Ab Ostermontag, 06. April, gilt die Maskenpflicht in Österreich auch für öffentliche Verkehrsmittel
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    • Ab 14. April werden die bisherigen Maßnahmen in Österreich schrittweise gelockert. Kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartencenter dürfen unter strengen hygienischen Bedingungen wieder öffnen, alle anderen Geschäfte ab Anfang Mai. Hotels und Gastrobetriebe bleiben bis mindestens Mitte Mai geschlossen.
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    • Auch der Unterricht in Österreich wird frühestens Mitte Mai fortgesetzt. Matura und Lehrabschlussprüfungen werden noch in diesem Semester stattfinden.
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    • Veranstaltungen wie Konzerte sind bis inklusive Juni untersagt.
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    • Die Ausgangsbeschränkungen in Österreich gelten momentan bis Ende April. Dann soll anhand der aktuellen Lage entschieden werden, wie weiter vorgegangen wird.
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    • Nach mehr als zweieinhalb Monaten wird die Ausgangssperre in Wuhan aufgehoben.

     

    Freitag, 03.04. – Die News vor dem Wochenende

    Die aktuellen Zahlen
     
    Gestern stieg die Zahl der positiv auf das Coronavirus Getesteten erstmals auf über eine Million. Erst am Dienstag wurde die 800.000er-Marke überschritten. Stand Freitag 19:30 Uhr beträgt die Zahl der infizierten Personen 1.056.777. Mittlerweile sind 55.781 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben, 221.595 gelten aktuell als geheilt.
     
    Grund für den drastischen Anstieg diese Woche ist vor allem die Situation in den USA, die außer Kontrolle zu sein scheint. Die USA ist in den vergangenen Tagen zum Epizentrum der Corona-Krise geworden. 258.214 US-Amerikaner sind derzeit mit dem Coronavirus infiziert, erst gestern wurden rund 30.000 neue Fälle bestätigt.
     
    In Italien stieg die Zahl der positiv getesteten Personen auf 119.827. Die Menschen in Italien sind weiterhin voller Hoffnung, da sich die Epidemiekurve weiterhin abflacht und die Zahl der neuen Fälle stagniert. Anders sieht es in Spanien aus. Das Land meldete gestern fast 8.000 zusätzliche Coronavirus-Fälle und beinahe 1.000 Tote. Insgesamt sind in Spanien 117.710 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden.
     
    Deutschland ist nun das vierte Land, das mehr Infizierte als China meldet. Insgesamt haben nun 89.838 Menschen ein positives Testergebnis erhalten. In China sind es 82.509. Frankreich leidet ebenfalls stark unter dem scheinbar unkontrollierbaren Coronavirus. Das Land verzeichnet 59.948 bestätigte Fälle und vor allem die Zahl der Todesopfer bereitet sorgen. Alleine gestern wurden 1.355 Todesfälle gemeldet – mehr als in jedem anderen Land.
     
    Stand 19:30 Uhr hat der Iran 53.183 Corona-Fälle gemeldet. Großbritannien verzeichnet 38.688 bestätigte Testungen. In der Schweiz sind aktuell 19.606 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Seit heute sind in der Türkei mehr als 20.000 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Zahl der bestätigten Fälle liegt bei 20.921.
     
    Auch andere Länder melden täglich neue Infektionsfälle. In Belgien sind es 16.770, in den Niederlanden 15.821 und in Südkorea 10.062. Auch Kanada meldet mit 11.746 Betroffenen, erstmals mehr als 10.000 bestätigte Fälle. Die bestätigten Infizierungen mehren sich auch in Österreich Tag für Tag. 11.464 sind aktuell infiziert.
     
    Die News
     

    • In Österreich wird heute ab 12 Uhr das dritte Corona-Maßnahmenpaket vom Nationalrat verabschiedet.
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    • Die Arbeitslosigkeit in Österreich beträgt aktuell 12,2 Prozent. 563.522 Menschen haben aufgrund der Corona-Krise ihren Job verloren.
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    • Eine neue Studie des Schweizer Pharmakonzerns Novartis und der US-Firma Incyte soll die Wirksamkeit von Krebsmittel gegen Corona-Folgen erforschen.
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    • Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat bekannt gegeben, dass Speisen künftig nicht nur bestellt, sondern direkt im Lokal abgeholt werden können. Ein längerer Aufenthalt ist jedoch untersagt.
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    • Von Mittwoch auf Donnerstag wurden in den USA 1.169 Todesfälle gemeldet. Damit ist die USA das Land mit den meisten Todesfällen, die auf Covid-19 zurückzuführen sind. Bis jetzt war das Italien mit 969.
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    • Die WHO hat nochmals daran erinnert, dass auch Kinder sich mit dem Coronavirus infizieren und schwer erkranken können.
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    • Innerhalb einer Woche wurde die “Stopp Corona”-App des Roten Kreuzes mehr als 130.000 Mal aufs Handy geladen. Diese App soll als eine Art Kontakttagebuch dienen.
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    • Die Arbeitslosigkeit steigt in den USA in eine erschreckende Höhe. Erst diese stellten 6,65 Millionen Amerikaner einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe.
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    • Die Lebensmittelhandelsketten Rewe, Spar, Hofer, Lidl und Metro werden ab dem 11. April den Verkauf ihres Non-Food-Sortiments, wie Fernseher, Sportbekleidung und Möbel, beschränken. Spielsachen werden weiterhin verkauft.

     

    Mittwoch, 01.04. – So verläuft die Woche bisher

    Die aktuellen Zahlen
     
    Am Dienstag wurden erstmals mehr als 800.000 Corona-Fälle weltweit verzeichnet. Stand Mittwoch 19 Uhr beträgt die Zahl der Betroffenen bereits 887.067 – Tendenz nach wie vor deutlich steigend. Auch die Zahl der Todesopfer steigt weiter an: 44.264 Todesfälle lassen sich bisher auf eine Covid-19-Erkrankung zurückführen. Die Zahl der Menschen, die als genesen gelten, liegt weiterhin deutlich über der Zahl der Todesopfer: 185.541 gelten aktuell als geheilt.
     
    Die Entwicklungen in der USA sind sehr dramatisch, mittlerweile sind in den USA mehr als doppelt so viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert als in China. Zum aktuellen Zeitpunkt meldet die USA 190.740 bestätigte Coronavirus-Fälle.
     
    Die Zahl der Neuinfizierungen scheint in Italien, prozentual gesehen, in den letzten drei Tagen abgenommen zu haben, dennoch werden weiterhin um die 4.500 Fälle täglich gemeldet. Italien ist nach den USA das zweite Land, dass die 100.000er-Marke überschritten hatte. Bisher wurden 105.792 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.
     
    Die Zweifel an Chinas Daten sind in den letzten Tagen immer größer geworden. Das Land hatte angegeben, seine Zahlen ab heute anzupassen. Stand Mittwoch 19 Uhr wurden jedoch abermals weniger als 50 neue Fälle gemeldet. Insgesamt haben sich 82.361 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.
     
    Spanien ist seit heute das dritte Land weltweit, das mehr als 100.000 Coronavirus-Fälle zu beklagen hat. Aktuell meldet Spanien 102.136 Infektionen. In Deutschland und Frankreich wird die Lage immer kritischer. Beide Länder melden täglich eine besorgniserregende Anzahl an neuen Infektionen. Deutschland verzeichnet 74.503 und Frankreich 52.870 positiv getestete Personen. Spanien und auch Frankreich leiden stark unter der großen Anzahl der Todesopfer, während Deutschland mit 848 Menschen vergleichsweise wenig Todesopfer zu beklagen hat.
     
    Kontinuierlich steigen auch die Zahlen im Iran und in Großbritannien. In beiden Ländern werden täglich durchschnittlich 3.000 neue Fälle bekannt, oft sogar mehr. Im Iran tragen aktuell 47.593 Menschen das Coronavirus in sich. In Großbritannien sind es momentan noch 29.842. Experten erwarten aber einen kritischen Anstieg der Infizierungen in Großbritannien.
     
    Die Schweiz meldet 17.137 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden. In vielen Ländern steigen die Infektionen immer mehr in die Höhe. Mittlerweile meldet die Türkei 13.531, Belgien 13.964 und die Niederlande 13.696 Coronavirus-Fälle. Und auch Österreich gab am Dienstag erstmals mehr als 10.000 Infektionen bekannt. Heute meldet Österreich 10.553 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus.
     
    Die News
     

    • Ab heute sollen in österreichischen Geschäften mit einem Kundenbereich von mehr als 400 Quadratmetern Mund-Nasen-Masken getragen werden. Die Masken werden, sofern verfügbar, in den Supermärkten ausgegeben. Ab 6. April ist das Tragen der Maske verpflichtend.
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    • Die Medizinische Universität Innsbruck will im Coronavirus-Hotspot Ischgl Antikörpertests durchführen. Die Daten sollen Hinweise auf die Sterblichkeitsrate und auf asymptomatische Infektionen liefern. Wissenschaftler vermuten eine Herdenimmunität in Ischgl.
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    • Die Zweifel an den offiziellen Zahlen aus China werden immer größer. Als Reaktion darauf gab China bekannt, ab 1. April auch die Zahlen der Infizierten ohne Krankheitssymptome zu veröffentlichen.
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    • In Turkmenistan ist das Verwenden des Wortes “Coronavirus” offiziell verboten. Auch Medien dürfen nicht mehr über die Pandemie berichten.
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    • Die traurige Nachricht vom Tod eines 13-jährigen Jungen aus Großbritannien, der an den Folgen von Covid-19 starb, erschüttert die ganze Welt und verdeutlicht, dass auch junge Menschen erkranken können. Der Junge soll keine Vorerkrankungen gehabt haben.
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    • Neben Belgien ist nun auch in Hongkong das Coronavirus in einem Haustier nachgewiesen worden. Die WHO teilt auf ihrer Webseite jedoch mit, dass es bisher keine Hinweise darauf gebe, dass Haustiere den Erreger auch an Menschen übertragen können.

     

    Montag, 30.03. – Das geschah am Wochenende

    Die aktuellen Zahlen
     
    Am Wochenende sind die Zahlen der Personen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben deutlich gestiegen. Stand Montag 19 Uhr beträgt die Zahl der Betroffenen bereits 755.591 – Tendenz nach wie vor deutlich steigend. Das Coronavirus fordert weiterhin viele Todesopfer, bereits 35.507 Menschen sind infolge einer Erkrankung gestorben. 156.875 Personen gelten aktuell als geheilt.
     
    Die Situation in den USA nimmt weiterhin einen besorgniserregenden Verlauf und dennoch will Donald Trump keine Ausgangssperre für die Risikogebiete ausrufen. Die Zahl der Infizierten steigt in den USA weiterhin sprunghaft in die Höhe. Heute meldeten die USA 148.089 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden.
     
    Auch Italien kämpft weiterhin gegen das Virus und vor allem gegen die steigende Anzahl an Todesopfer, die Montagabend 11.591 Personen betrug. Italien ist seit heute das zweite Land, das mehr als 100.000 Personen verzeichnet, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Aktuell sind 101.739 Menschen in Italien an Covid-19 erkrankt. Experten beobachten in den letzten Tagen dennoch einen Rückgang der Infektionen, auch wenn es nur ein kleiner ist. Die Situation in Italien ist jedoch weiterhin kritisch und noch lange nicht im Griff.
     
    China meldet weiterhin sehr wenige Infektionen und ist momentan noch das Land mit den drittmeisten Coronafällen weltweit. Dies kann sich jedoch schnell ändern, beobachtet man die Entwicklung in Spanien. Denn auch Spanien scheint die Ausbreitung des Coronavirus nicht in den Griff zu bekommen: 85.195 Menschen wurden bis zu diesem Zeitpunkt positiv auf das Virus getestet.
     
    Seit Freitagabend ist die Zahl der gemeldeten Fälle in Deutschland auf 63.929 Personen gestiegen. Frankreich meldet 40.793 und Iran 41.495 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. In Großbritannien steigt die Zahl der Infizierten ebenfalls Tag für Tag sprungweise an. Das Land verzeichnet mittlerweile 22.448 Fälle.
     
    Die Schweiz meldet 15.760 positiv getestete Personen und auch die Niederlande, Belgien und die Türkei haben bis Montag 19 Uhr mehr als 10.000 bestätigte Fälle gemeldet. Wie in vielen anderen Ländern steigt die Zahl der infizierten Personen auch in Österreich weiterhin deutlich an. Aktuell wurden 9.520 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet.
     
    Die News
     

    • Die österreichische Regierung will heute um 11 Uhr bei einer Pressekonferenz Bilanz zu den bisherigen Maßnahmen ziehen.
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    • Ein Expertenpapier, auf das sich die Regierung bei der Pressekonferenz unter anderem stützen wird, fordert strengere Maßnahmen
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    • Die Europäische Zentralbank (EZB) verschärft die Kontrolle der Liquidität von Banken. 
    • Der EU-Beitritt von Bulgarien könnte sich aufgrund der Coronakrise auf 2021 verschieben.
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    • Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat das Coronavirus bereits mehrmals als “kleine Grippe” bezeichnet und die Pandemie verharmlost. Twitter hat nun zwei Tweets Bolsonaros entfernt, indem er den Sinn von Isolationsmaßnahmen in Zweifel gezogen hatte.
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    • Mehrere Experten vermuteten, aufgrund der Ausgangsbeschränkungen, eine steigende Anzahl an häuslicher Gewalt. In Frankreich liegen dazu nun Zahlen vor: Die gemeldeten Fälle von häuslicher Gewalt sind in dieser Zeit um 30 Prozent gestiegen.
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    • Die Stadt Wien verlängert das Winterpaket für Obdachlose bis August.
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    • Die Preise für medizinische Schutzkleidung steigen immer weiter. Dies bietet einen Markt für Schwindler, die mit gefälschten Zertifikaten die enorme Nachfrage ausnutzen und zu teilweise kriminellen Preisen Mangelware verkaufen.
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    • Immer mehr Länder verlängern oder verschärfen ihre Ausgangsbeschränkungen. Auch für Moskau wurde nun eine Ausgangssperre ausgerufen.
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    • Uno-Generalsekretär António Guterres und Papst Franziskus fordern unabhängig voneinander eine weltweite Waffenruhe, solange die Corona-Pandemie nicht in den Griff bekommen wurde.
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    • In Österreich wird die touristische Nutzung von Hotels untersagt und die Schutzkonzepte der Spitäler ausgebaut.
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    • Österreich verschärft seine Maßnahmen für das Einkaufen. In vielen Geschäftslokalen waren bereits erhöhte Plexiglas-Scheiben und Bodenmarkierungen eingeführt worden, um den Sicherheitsabstand zu gewährleisten. Die Mitarbeiter trugen außerdem Schutzmasken und Handschuhe. Künftig müssen auch Kunden eine Mund-Nasen-Schutzmaske tragen, ansonsten dürfen sie das Geschäft nicht betreten. Außerdem dürfen nur mehr Einzelpersonen ein Geschäftslokal betreten.
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    • Personen der Risikogruppe werden in Österreich beruflich freigestellt oder müssen verpflichtend ins Home-Office.
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    • Die Universität Innsbruck hat einen neuen Corona-Test entwickelt, der ressourcensparend ist. Außerdem soll es mit diesem Test einfacher sein, schnelle Testungen durchzuführen.
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    • Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und die Weltraumorganisation für Meteorologie (WMO) sehen aktuelle Besserungen in der Atmosphäre. Langfristige Auswirkungen auf die Klimaentwicklung sehen sie nicht, da vermutet wird, dass nach der Corona-Krise der CO2-Ausstoß wieder ansteigen würde.
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    • Der lombardische Präsident verkündete, dass offiziell eine Abflachung in der Epidemiekurve festzustellen sei. Nun sei zu hoffen, dass die Zahl der neuen Infektionen nicht nur stagniert, sondern tatsächlich zurück geht.

     

    Freitag, 27.03. – Die News vor dem Wochenende

    Die aktuellen Zahlen
     
    Seit Donnerstag gibt es erstmals mehr als eine halbe Million Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Stand Freitag 19:00 Uhr melden Behörden weltweit insgesamt 576.859 Erkrankte. Die Zahl der Todesopfer ist in den vergangenen Tagen auf 26.455 gestiegen, 128.377 Personen gelten aktuell als geheilt.
     
    Die USA hat innerhalb weniger Tage einen extremen Anstieg an infizierten Personen gemeldet. Lange wurde dort das Coronavirus und dessen Ausmaße nicht ernst genommen und das Leben ging ungewohnt weiter – bis jetzt. Die USA sind momentan das Land mit den meisten Infektionen weltweit, nämlich 94.238.
     
    Weiterhin kritisch ist die Lage in Italien, das Land meldet täglich um die 6.000 Neuinfektionen. Die Behörden melden dort aktuell 86.498 bestätigte Corona-Fälle, damit landet Italien auf Platz 2 und überholt China. China meldet nach wie vor um die 70 bestätigte Infektionen täglich und verzeichnet aktuell 81.897 Covid-19-Patienten.
     
    Die Zahl der Neuinfizierungen steigt auch in Spanien und Deutschland stark in die Höhe. Spanien meldet 64.059 bestätigte Infektionen, Deutschland 49.344. In beiden Ländern steigt die Zahl der Betroffenen täglich um mindestens 3.000 Personen.
     
    Frankreich und Iran liegen momentan noch ein gutes Stück hinter den Ländern, die zu diesem Zeitpunkt zu den Risikogebieten gezählt werden können. Frankreich meldet 29.593 und Iran 32.332 Menschen, die sich mit dem neuartigen Virus infiziert haben. Doch auch in diesen Ländern werden täglich etwa 2.000 neue Corona-Fälle bestätigt.
     
    Wie sich die Lage in Großbritannien entwickelt, ist mit Sorge zu beobachten. Zwar verzeichnet das Land momentan “nur” 14.735 Fälle, und liegt damit vor der Schweiz mit 112.928 Covid-19-Erkrankungen, doch wurden alleine heute mehr als 2.000 Fälle gemeldet. Großbritanniens Gesundheitssystem ist seit Jahren unterfinanziert, Experten rechnen deshalb mit einem Zusammenbruch und beobachten die Situation in Großbritannien mit Sorge.
     
    Österreich meldet inzwischen 7.610 Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Als Hochburg gilt nach wie vor Tirol, insbesondere das Skigebiet Ischgl und die Gemeinden im Umkreis.
     
    Die News
     

    • Am Donnerstag fand ein EU-Sondergipfel statt, bei dem die EU-Staaten gemeinsam über die aktuelle Krise berieten. Eine Entscheidung zu Corona-Bonds wurde jedoch vertagt, da der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte den Entwurf als zu vorsichtig ablehnte.
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    • Ab heute Nachmittag, 17 Uhr, können Unternehmen in Österreich Anträge an den Härtefonds stellen, eine Auszahl bis zu 6.000 Euro ist möglich.
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    • Ab morgen tritt in Ungarn ebenfalls eine Ausgangsbeschränkung in Kraft, die bis 11. April geplant ist.
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    • Europol meldet einen Anstieg an gefälschten Schutzmasken, Medikamenten und Desinfektionsmitteln. Fälscher nutzen die extrem große Nachfrage und auch den Druck, unter dem das gesamte Gesundheitssystem in jedem Land steht, um so ihre gefälschten Produkte auf den Markt zu bringen.
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    • Falschmeldungen zum Thema Coronavirus verbreiten sich rasend schnell, auch in anderen Ländern. Diese Fake News sind nicht nur einfach falsch, sondern können vor allem auch gesundheitliche Auswirkungen haben – auf einen selbst und auf andere. Deshalb werden auf integrationsfond.at Menschen in verschiedenen Sprachen über kursierende Fake News aufgeklärt.
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    • In Großbritannien sollen Hunde nun dazu trainiert werden, den Geruch von  Covid-19 zu erkennen und so bei der Diagnose zu helfen. Außerdem haben sich 158.000 freiwillige Helfer für den Nationalen Gesundheitsdienst gemeldet.
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    • Der FC Barcelona hat dem Team und vielen Mitarbeitern das Gehalt gekürzt. In Spanien ist dies in Unternehmen erlaubt, wenn höhere Gewalt im Spiel ist.
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    • Der britische Thronfolger Prinz Charles ist positiv auf das Coronavirus getestet worden, ebenso wie Premierminister Boris Johnson, der Gesundheitsminister Matt Hancock und Corona-Berater Niall Ferguson. Bei der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel fielen beide Tests negativ aus.
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    • Vom 15. bis 26. März ist Zahl der Arbeitslosigkeit in Österreich um rund 170.000 Personen gestiegen.
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    • Der Grenzbetrag für PIN-freie Bancomatzahlungen in Österreich wurde vorübergehend auf 50 Euro erhöht.
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    • Mehrere Medien berichten aktuell über Mehrfachinfektionen, die in der chinesischen Stadt Wuhan gemeldet worden sind. Experten befürchten eine zweite Welle des neuartigen Virus. Wir halten euch auf dem Laufenden!
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    • Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres empfiehlt eine Testung aller Nationalratsabgeordneten

     

    Mittwoch, 25.03. – Wie verläuft die Woche bisher?

    Die aktuellen Zahlen
     
    Stand Mittwoch 19 Uhr sind weltweit 451.355 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Zahl der Todesopfer ist in den vergangenen Tagen auf insgesamt 19.784 gestiegen, 112.982 Personen gelten aktuell als geheilt.
     
    In China scheint sich die Situation weiterhin zu verbessern. Das Land meldet schon seit einigen Tagen weniger als 100 Neuinfektionen, die Gesamtzahl der erkrankten Personen beläuft sich auf 81.661.
     
    Italien hingegen leidet weiterhin unter der unkontrollierten Ausbreitung des Virus und infolge an der ständigen Überforderung seitens des Gesundheitssystems. Die Zahl der Infizierten steigt täglich um mehrere tausend Personen weiter an – ohne ein Anzeichen von Besserung. Die aktuelle Zahl der gemeldeten Erkrankungen beläuft sich auf 74.386 Personen.
     
    Ebenfalls besorgniserregend sind die Entwicklungen in Spanien und den USA. Die USA ist mit 60.115 Infizierten auf Platz drei weltweit gelandet und hat innerhalb weniger Tage Spanien überholt, obwohl Spanien ebenfalls jeden Tag eine hohe Anzahl neuer Fälle meldet. Spanien verzeichnet zum heutigen Stand 47.610 positiv getestete Personen.
     
    Hinter diese Länder reihen sich Deutschland, Iran und Frankreich. Deutschland meldet 35.740, Iran 27.017 und Frankreich 22.654 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet worden sind.
     
    Momentan hält sich die Situation in anderen Ländern mit unter 11.000 Infizierten in Grenzen, doch angesichts der exponentiellen Entwicklung im Rest der Welt können sich diese Zahlen täglich ändern. Vor allem die Situation in Großbritannien ist mit Besorgnis zu beobachten, da bereits jetzt teilweise eine Überforderung des Gesundheitssystems gemeldet und von Experten auch erwartet wird.
     
    Auch in der Schweiz und in Österreich steigt die Zahl der positiv getesteten Personen Tag für Tag. Insgesamt meldet die Schweiz 10.537 und Österreich 5.588 Fälle.
     
    Die News
     

    • Montagabend gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt, dass sich das Coronavirus, nach aktuellen Beobachtungen, zunehmend schneller ausbreitet.
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    • Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz gab am Dienstag bekannt, dass die getroffenen Maßnahmen wahrscheinlich auch nach Ostern bestehen bleiben oder zumindest teilweise bestehen bleiben. Dies betrifft auch die Schließung der Schulen. Man wolle noch auf valides Zahlenmaterial warten, aber am Freitag soll dann eine Entscheidung getroffen werden.
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    • Österreich will die Anzahl der Tests massiv anheben – auf 15.000 Testungen täglich.
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    • Die Olympischen Sommerspiele in Tokio waren für 24. Juli bis 9. August dieses Jahres geplant. Diese wurden nun verschoben und sollen spätestens im Sommer 2021 stattfinden.
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    • Weltweit sind nun insgesamt 2,6 Milliarden Menschen von Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Coronavirus betroffen. Die Zahl der Betroffenen verdoppelte sich am Dienstag schlagartig, als auch das 1,3-Milliarden-Land Indien eine Ausgangssperre ausgerufen hat.
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    • Die US-Regierung hat ein 2 Billionen Dollar Hilfspaket für die US-Wirtschaft verkündet.
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    • Spanien bittet die NATO um Hilfe im Kampf gegen das Coronavirus. Das Land benötigt unter anderem Atemschutzmasken, Test-Kits, OP-Masken und Beatmungsgeräte. Nicht nur der spanische Gesundheitssektor ist überfordert, sondern auch die Polizei. Besonders in Madrid, wo derzeit die meisten Infizierungen verzeichnet worden sind, wollen sich die Bewohner nicht an die Ausgansbeschränkungen halten und die Stadt verlassen. Die Polizei kontrolliert nun durchgehend alle Straßen, die aus der Stadt führen.
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    • Die WHO bezeichnet mittlerweile Europa und die USA als Zentrum der Corona-Epidemie. Von Montag auf Dienstag sind 85 Prozent der neuen Infektionen in diesen Regionen gemeldet worden.
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    • Mehrere deutsche Bundesländer wollen Italien helfen und werden Covid-19-Erkrankte aus Italien behandeln. Diese werden im Laufe der nächsten Tage von der italienischen Luftwaffe für den Transport vorbereitet.
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    • 6 Millionen Schutzmasken der Schutzstufe FFP2, die Deutschland bestellt hatte, sind auf einem Flughafen in Kenia spurlos verschwunden. Immer mehr Länder melden Diebstähle von dringend notwendigem Material.
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    • Unter anderem rechnen Deutschland und Österreich mit einem Versorgungsnotstand in der Pflege. Viele Menschen aus Osteuropa, die in der Pflege arbeiten, haben das Land verlassen und sind in ihre Heimat zurückgekehrt. Durch die Schließung der Schulen bleiben viele Menschen aus der Pflege bei ihren Kindern, diese Personen hinterlassen somit große Lücken.
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    • Die chinesische Regierung hebt die Abriegelung der Provinz Hubei weitgehend auf, die Provinz war zwei Monate lang von der Außenwelt abgeriegelt worden. Für die Stadt Wuhan, die als Ausgangspunkt der Pandemie gilt, wurden die Regelungen nicht gelockert.
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    • Das österreichische Gesundheitsministerium will einheitliche Regelungen für das Home-Office schaffen und arbeitet momentan an deren Ausarbeitung.

     

    Montag, 23.03. – Was geschah am Wochenende?

    Die aktuellen Zahlen
     
    Weltweit sind 367.457 bestätigte Fälle verzeichnet worden, wobei wir auch an dieser Stelle darauf hinweisen möchten, dass die Dunkelziffer der Personen, die sich mit Covid-19 infiziert haben, deutlich höher geschätzt wird. Außerdem mangelt es vielen Ländern an ausreichend Tests, weshalb nur eine gewisse Anzahl an Personen getestet werden kann. Die Todesopfer weltweit belaufen sich auf 16.331 Menschen. 100.879 Personen gelten aktuell als geheilt.
     
    Während sich die Lage in China zu beruhigen scheint, steigt die Anzahl der Infizierten in vielen Ländern weiterhin exponentiell. Besonders in Italien ist die Situation weiterhin nicht unter Kontrolle, was sich durch insgesamt 63.927 Infizierte und 4.789 neue positive Testungen bestätigt. Die Todesfälle sind heute auf 6.077 gestiegen. Die USA und Spanien sind nach Italien die Länder mit der größten Anzahl an Infizierten (41.511 und 33.089). In beiden Ländern ist die Lage sehr besorgniserregend, die USA meldet heute 8.023 und Spanien 4.321 neue positiv getestete Personen.
     
    Doch auch in anderen Länder breitet sich das Coronavirus weiterhin stark aus. Deutschland meldet heute 3.992 neue Fälle und bestätigt damit insgesamt 28.865 Infizierungen. Die Schweiz verzeichnet 1.073 neue und insgesamt 8.547 bestätigte Fälle. In Österreich ist die Lage aktuell noch relativ überschaubar. Insgesamt meldet Österreich 4.306 positive und davon 724 neu infizierte Personen.
     
    Iran und Südkorea, die anfangs, nach China und Italien, zu den Krisenherden zählten, liegen mittlerweile hinter Ländern wie der USA und Deutschland. Iran bestätigt insgesamt 23.049 und Südkorea 8.961 positiv getestete Menschen.
     
    Die News
     

    • Italien meldet eine zunehmende Anzahl an Infektionsfällen in Seniorenheimen und Klöstern. Die Situation in Italien ist weiterhin prekär, weshalb die Maßnahmen der Regierung nicht nur verlängert, sondern auch verschärft wurden.
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    • In Spanien betrifft jede zehnte Infektion das medizinische Fachpersonal. Diese hohe Zahl liegt zwar einerseits daran, dass in Spanien vor allem Menschen getestet werden, die im Gesundheitspersonal arbeiten, andererseits aber auch daran, dass nicht ausreichend Schutzkleidung vorhanden ist.
    •  

    • Viele Betriebe, wie zum Beispiel die Autobauer Fiat Chrysler oder Seat, stellen mittlerweile Atemschutzmasken, Schutzkleidung und Beatmungsmaschinen her, um der gefährlichen Unterversorgung an medizinisch notwendigen Utensilien entgegenzuwirken.
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    • Am Wochenende wurde bekannt, dass Tschechien Atemschutzmasken, die Italien aus China bestellt hatte, konfisziert hatte und bereits an tschechische Krankenhäuser verteilt hatte, obwohl Italien extrem unter dem Mangel an Schutzkleidung für sein medizinisches Personal leidet. Der tschechische Innenpräsident Jan Hamacek räumte auf Twitter ein, dass es einen Fehler gegeben habe. Die Lieferung der Atemschutzmasken ist heute schließlich doch noch nach Italien gestartet.
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    • Die Maßnahmen in Österreich sollen bis zum 13. April aufrechterhalten und dann schrittweise abgebaut werden. Diese Entscheidung kann aber jederzeit rückgängig gemacht werden, falls sich die Lage nicht beruhigt.
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    • Immer mehr Fluglinien streichen ihre normalen Linienflüge und führen nur mehr Frachtflüge durch.
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    • Die deutsche Bundeskanzlerin hat bei einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit allen Ministerpräsidenten weitere Maßnahmen zum Kampf gegen das Coronavirus verkündet. Ab sofort gelten in Deutschland strenge Ausgangsbeschränkungen, die bundesweit gelten und bei Verstoß von der Polizei sanktioniert werden. Die Maßnahmen in Deutschland ähneln jenen in Spanien und Frankreich.
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    • Auch in Griechenland ist heute eine Ausgangssperre in Kraft getreten.
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    • Angela Merkel muss nach Kontakt mit einer infizierten Person für zwei Wochen in Quarantäne.
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    • In Österreich sind heute zwei Flugzeuge mit 130 Tonnen Atemschutzmasken aus China gelandet.
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    • In Österreich beginnt die erste Miliz-Teilmobilmachung in der Geschichte des Landes. Ab 4. Mai sollen zunächst 3.000 Milizsoldaten im Einsatz sein, um beispielsweise die Polizei zu entlasten. Die Einberufungsbefehle werden im April ausgeschickt.

     

    Quellen:

    Sozialministerium

    Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

    Bundesministerium Europäische und Internationale Angelegenheiten

    Bundesministerium Inneres

    WHO

    Robert Koch Institut

    Bundesministerium für Gesundheit

    CSSE der Johns Hopkins Universität

    APA-OTS

     



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