Dermatochalasis (Blepharochalasis)

Die Dermatochalasis ist eine altersbedingte Erschlaffung des Bindegewebes, bei der es aufgrund der nachlassenden Elastizität der Haut zu hängenden Hautüberschüssen kommt. Besonders deutlich zeigt sich die Krankheit an den Augen in Form von Schlupflidern oder Tränensäcken. Die hervorgewölbte Haut ist jedoch nicht nur ein ästhetisches Problem, indem sie Betroffene älter erscheinen lässt, sondern kann auch zu funktionellen und gesundheitlichen Problemen wie Sichtbehinderungen oder Bindehautentzündungen führen. Meist ist eine Dermatochalasis genetisch bedingt und lässt sich deshalb nicht vorbeugen. Jedoch gibt es auch andere Krankheiten, wie Schilddrüsenstörungen oder Nierenbeschwerden, die einen Ausbruch der Krankheit begünstigen können. Mittels unterschiedlicher operativer oder konservativer Behandlungsverfahren lässt sich der Hautüberschuss an den Lidern korrigieren. Dadurch wirkt das Auge wieder deutlich größer und frischer. Die Kosten dafür müssen von den Betroffenen jedoch selbst übernommen werden, außer es liegt eine medizinische Notwendigkeit vor.


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Zuletzt aktualisiert: 5. Oktober, 2020



Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Unter einer Dermatochalasis verstehen Ärzte eine meist altersbedingte Erschlaffung des Bindegewebes, wobei es durch die nachlassende Elastizität der Haut zu hängenden Hautüberschüssen kommt


Im Bereich der Augen zeigt sich eine Dermatochalasis in Form von Schlupflidern an den Oberlidern oder Tränensäcken an den Unterlidern. Mediziner sprechen dann von einer Blepharochalasis


Für die Behandlung einer Dermatochalasis stehen unterschiedliche operative und konservative Methoden zur Verfügung. Die gängigste Methode ist die Entfernung überschüssiger Hautpartien mittels eines Skalpells oder Lasers


Neben der altersbedingten Erschlaffung des Bindegewebes können entzündliche Hauterkrankungen, hormonelle Einflüsse in der Schwangerschaft oder die Einnahme von Medikamenten ebenfalls das Entstehen einer Dermatochalasis begünstigen

ICD-10-GM-2020 Q82.8 (Dermatochalasis)
 
ICD-10-GM-2020 H02.3 (Blepharochalasis)

Was versteht die Medizin unter einer Dermatochalasis?

Der Begriff Dermatochalasis kommt aus dem Griechischen und bedeutet „nachlassende Haut“. Er wird in der Medizin oft in der Augenheilkunde oder in der Dermatologie verwendet und bezeichnet eine Gruppe meist altersbedingter Bindegewebsveränderungen. In der Augenheilkunde verwenden Ärzte den Begriff synonym mit dem Terminus Blepharochalasis, eine Erschlaffung der Augenlider mit Lidfehlstellung.
 
Die Bindehautveränderungen treten meist innerhalb einer Familie gehäuft auf und können in späterer Folge zu ästhetischen und funktionellen Problemen führen. Kennzeichen der Krankheit ist eine schlaffe, unelastische und in Falten herunterhängende Haut an unterschiedlichen Körperstellen.
 
An den Augen kann eine Dermatochalasis in Form von Schlupflidern an den Oberlidern oder Tränensäcken an den Unterlidern auftreten. Auch eine Kombination ist möglich. Korrigiert wird der Hautüberschuss mittels operativer und nicht-operativer Maßnahmen, die im Normalfall zu einer schnellen Linderung der Beschwerden und zu einer frischeren Optik führen.

Eine Dermatochalasis entsteht oft aufgrund der altersbedingten Erschlaffung des Bindegewebes.

Was sind die Symptome einer Dermatochalasis am Auge?

Das klinische Bild zeigt sich durch überschüssiges und erschlafftes Lidgewebe, welches die Lidfurche bedeckt und auch den Lidrand überragen kann. Die Augen wirken klein, müde und erschöpft, was Dir einen älteren Gesichtsausdruck verleiht.
 
Fetteinlagerungen und eine Erschlaffung des Bindegewebes im Bereich der Augen führen zudem dazu, dass Du Deine Oberlider nur mit Widerstand öffnen kannst und damit eine deutlich höhere Kraftanstrengung brauchst, um Deine Augen zu öffnen. Da dabei auch oft die Stirnmuskulatur für die Öffnung der Augen verwendet wird, kann es zusätzlich in diesem Bereich zu Überlastungen kommen, die nicht selten chronische Kopfschmerzen auslösen. Ein zusätzliches Herabsinken der Augenbrauen kann diesen Ermüdungseffekt noch verstärken.
 
In einem späteren Stadium kann der Hautüberschuss auch Dein Gesichtsfeld einschränken, sodass ein “Scheuklappenphänomen entsteht. Das Oberlid hängt dabei so weit über die Lidkante hinaus, dass sich die Wimpern zwangsläufig nach innen drücken. Durch diese ständige Reizung der Bindehaut können Entzündungen entstehen.

Welche Ursachen hat eine Dermatochalasis?

Die Krankheit kann angeboren oder erworben auftreten, wobei Ärzte bei der vererbungsbedingten, hereditären Form von einem Cutis-laxa-Syndrom sprechen, einer Erkrankung des Bindegewebes mit faltiger, hängender und schlaffer unelastischer Haut. Für eine erworbene Dermatochalasis kommen mehrere Ursachen infrage.
 
Die häufigste Ursache einer Dermatochalasis liegt in der altersbedingten Erschlaffung des Bindegewebes. Mediziner bezeichnen dies als Cutis laxa senilis. Dabei werden kollagene und elastine Fasern abgebaut, was in Kombination mit der Schwerkraft zu einem Absinken der überschüssigen Haut und der Einlagerung von Fett in die Gewebeschichten führt.
 
Aber auch entzündliche Hauterkrankungen, hormonelle Einflüsse in der Schwangerschaft oder die Einnahme von Medikamenten wie Penicillamin können eine Dermatochalasis begünstigen. Ebenfalls kann eine häufig wiederkehrende Schwellung des Oberlids aufgrund der kontinuierlichen Überdehnung der Haut zu einer Dermatochalasis führen.
 
Letztlich kann die Krankheit auch im Rahmen seltener Syndrome, wie dem Ascher-Syndrom auftreten, einer Erbkrankheit, die Augen und Ohren betreffen und Hör- und Sehbeeinträchtigungen bewirkt.

Welche Komplikationen bringt eine Dermatochalasis mit sich?

Eine Dermatochalasis birgt sowohl kosmetische als auch zum Teil physische Komplikationen. Viele Betroffenen leiden aber vor allem psychisch unter ihrem Aussehen, weshalb eine begleitende psychologische Betreuung in einigen Fällen empfehlenswert ist.
 
Daneben zeigt sich die Dermatochalasis der Augen in einem eingeschränkten Sehfeld, was den Alltag stark einschränken kann. Patienten müssen oftmals aufgrund der vergrößerten Augenlider einen erhöhten Aufwand betreiben, um ihre Augen öffnen zu können. Diese zusätzliche Anstrengung kann sich auf benachbarte Regionen wie Stirn, Zähne oder Ohren auswirken. Es kann zu Kopfschmerzen und Schmerzen, die scheinbar keine offensichtliche Ursache haben, kommen.
 
Im Falle einer Operation im Bereich der Augen können unterschiedliche Komplikationen auftreten, wobei diese aufgrund immer besser werdender Verfahren, Techniken und Geräten zur Ausnahme gehören. Die Möglichkeiten umfassen leichte Schwellungen oder Rötungen, Wundschmerzen, eine vorübergehende Trockenheit, Blutungen und Infektionen, aber auch eine Sehminderung, die in sehr seltenen Fällen zur Erblindung führen kann.
 
Daneben können Probleme einer Über- wie einer Unterkorrektur und einer damit verbundenen verminderten Schließfähigkeit des Auges sowie Lidfurchenproblemen auftreten. Patienten berichten auch von Wundheilstörungen und kleinen Narbenbildungen.
 
Bei einer Botoxbehandlung kann es zu einem kurzzeitigen Unwohlsein, Müdigkeit oder Kopfschmerzen kommen. In Einzelfällen ist eine vorübergehende Erschlaffung der Lidmuskulatur möglich, sodass das Oberlid hängt. Die Wirkung der Behandlung lässt meist nach drei bis fünf Monaten wieder nach.

Betrifft die Dermatochalasis die Augen sprechen Mediziner auch von einer Blepharochalasis.

Wann sollte ich mit einer Dermatochalasis zum Arzt gehen?

Falls die Sichteinschränkungen störend sind, beziehungsweise Deinen Alltag oder Deine psychische Gesundheit stark beeinflussen, solltest Du Dich in ärztlicher Behandlung begeben. Der Arzt klärt ab, worauf die Dermatochalasis zurückzuführen ist und welches Behandlungsverfahren für Dich am besten geeignet ist.
 
Vor allem in schweren Fällen und bei einer genetisch bedingten Dermatochalasis raten Ärzte zu einer Operation. Da der Eingriff mit wenigen Risiken verbunden ist, Deine Beschwerden aber schnell lindern kann, solltest Du Dich zeitnah über eine chirurgische Korrektur Deiner Lider informieren.

Wie diagnostiziert der Arzt eine Dermatochalasis?

Die Diagnose einer Dermatochalasis erfolgt meistens über die Blickdiagnose. Bei einer Blepharochalasis kann ein erfahrener Arzt im Rahmen einer augenärztlichen Untersuchung schon sagen, um welche Form der Krankheit es sich handelt. Um andere Krankheiten auszuschließen, führt er ein ausführliches Anamnesegespräch mit Dir durch und untersucht Deine Augen genau.
 
Dabei achtet der Spezialist besonders auf die Stellung der Lidkante. Ist der Lidrand unverändert, beziehungsweise wird er bloß durch überschüssige Haut überdeckt, handelt es sich um eine Dermatochalasis. Weiters achtet er auf vorhergegangene Hautveränderungen oder allergische Reaktionen, wie zum Beispiel auf Medikamente.
 
Bei Verdacht auf eine erbliche Form der Dermatochalasis folgen eine ausführliche körperliche Untersuchung mit Familienanamnese, eventuelle diagnostische Bildgebungsverfahren und gegebenenfalls weitere Untersuchungen. Um etwaige Gesichtsfeldausfälle zu beurteilen, misst der Spezialist im Anschluss Dein Gesichtsfeld. Anhand des Hautüberschusses und der damit verbundenen ästhetischen und medizinischen Probleme wird der Arzt verschiedene Behandlungsmethoden erwägen. 

Wie wird eine Dermatochalasis behandelt?

Grundsätzlich gibt es verschiedene Arten, eine Blepharochalasis zu behandeln. Alle zielen jedoch darauf ab, das hängende Lid zu straffen und in Form zu bringen und die Funktionalität von Auge und Lid wiederherzustellen. Die Methode hängt vom Ausmaß der Krankheit und den damit verursachten Einschränkungen ab.
 
Ist die Lidstruktur in etwa schon so geschädigt, dass es zu Beeinträchtigungen des Sehvermögens kommt, führt an einer operativen Korrektur der Dermatochalasis kein Weg mehr vorbei. In manchen Fällen wird die Dermatochalasis des Auges jedoch durch eine Erschlaffung im Stirn- oder Augenbrauenbereich verstärkt. Hier reicht ein Stirn- oder Augenbrauenlifting aus, um die Beschwerden zu lindern.

Welche Behandlungs- und Therapieformen kommen bei einer Dermatochalasis zum Einsatz?

Mediziner unterscheiden zwischen operativen und konservativen Methoden:
 
Operative Behandlungsmöglichkeiten
 
Eine operative Straffung der Augenlider wird medizinisch als Blepharoplastik bezeichnet. Sie kann am Ober- und am Unterlid durchgeführt werden. Der Eingriff verlangt dem Chirurgen ein hohes Maß an Präzision und eine feine Schnittführung ab, da die entstehenden Narben so unauffällig wie möglich bleiben sollen. Deshalb ist es wichtig, ein ausführliches Beratungsgespräch mit Deinem behandelnden Arzt zu führen, in dem etwaige Risiken und Nebenwirkungen besprochen werden.
 
Um unnötige Komplikationen zu vermeiden, ist eine augenärztliche Untersuchung, unter anderem von Augenhintergrund, Gesichtsfeld und Tränenproduktion, vorab wichtig. Etwa zwei Wochen vor dem Eingriff solltest Du zudem auf Schmerz- und Schlafmittel, Nikotin und Alkohol verzichten, um Blutgerinnung und Wundheilung nicht zu gefährden.
 
Bei der Operation selbst wird vorab die überschüssige Haut mit einer Schnittlinie markiert und dann chirurgisch mit einem Skalpell entfernt. Darüber hinaus entfernt der Chirurg das überschüssige Fettgewebe und rafft den Muskel. Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung oder einem Dämmerschlaf durchgeführt und dauert in etwa 25 bis 45 Minuten pro Auge.
 
Nach dem Eingriff solltest Du Dich ausruhen und Deinen Körper schonen. Die Nähte entfernt der Arzt nach etwa fünf bis sieben Tagen. Sollten Blutergüsse entstehen, verheilen diese innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst.

Die Dauer der Behandlung einer Dermatochalasis hängt von der verwendeten Methode und dem Ausmaß der Krankheit ab.
 
Konservative Therapiemöglichkeiten
 
Alternative Methoden beschreiben Therapien wie Augen- und Gesichtsgymnastik, Bindegewebsmassagen oder Kalt-Warm-Duschen. Auch hautstraffende Augencremes können verwendet werden. Doch es gibt noch andere Verfahren, die ohne eine Operation auskommen, jedoch nicht mit Sicherheit zum Erfolg führen:
 

  • Laserbehandlung zur Lidstraffung

 
Dieses Verfahren kommt vor allem bei kleineren Korrekturen zum Einsatz. Durch die Behandlung mit dem Laser werden überschüssige Hautschichten abgetragen, was zu einer sofortigen Hautstraffung und Kollagenneubildung führt. Der Eingriff dauert in etwa 90 Minuten und zeigt schon nach der ersten Anwendung sehr gute Ergebnisse. Achtung aber, wir sprechen hier nur über eine weiche Oberfläche, die wenig gestrafft werden kann. Tiefe Kompartimente wie Muskel und Fett werden hier nicht behandelt.
 

  •  Thermage zur Lidstraffung

 
Die Thermagetechnologie zielt durch die Erwärmung tiefer Gewebeschichten der Haut ebenfalls auf die Neubildung von Kollagen ab und basiert auf Radiowellen. Auch diese Behandlungsmethode dauert circa 90 Minuten und läuft im Normalfall ohne Risiken und Nebenwirkungen aus. Schon unmittelbar nach dem Eingriff bist Du wieder gesellschaftsfähig, lang anhaltende Ergebnisse sind jedoch sehr umstritten.
 

  • Botox zur Lidkorrektur

 
Kleine Falten lassen sich mit einer Unterspritzung mit Botox gut behandeln. Das Medikament hemmt die mimische Muskelkraft, welche für Falten und die Bildung von Krähenfüßen verantwortlich ist. Dadurch glättet sich die Haut. Der Nachteil dieser Behandlungsart ist aber, dass sie nur einige Monate anhält.

Wie ist die Prognose einer Dermatochalasis?

Eine Dermatochalasis muss immer medizinisch behandelt werden, da es ansonsten zu keiner Linderung oder Verbesserung der Beschwerden kommt. Die Prognose hängt dabei von verschiedenen Faktoren wie betroffenes Körperareal, Schweregrad der Dermatochalasis oder verwendete Behandlungsmethode ab.
 
Ohne Behandlung leiden Betroffene der Blepharochalasis an starken Fettablagerungen an den Augenlidern und den damit verbundenen Schwierigkeiten beim Öffnen und Schließen der Augen. Patienten klagen häufig über Kopf- oder allgemeinen Gesichtsschmerzen sowie über Einschränkungen im Gesichtsfeld. Dies wirkt sich negativ auf die Lebensqualität der Betroffenen aus und erschwert ihren Alltag.

Wie kann ich eine Dermatochalasis selbst behandeln?

Grundsätzlich brauchst Du bei Verdacht auf eine Dermatochalasis immer eine ärztliche Diagnose, jedoch muss die Krankheit vor allem bei einem leichten Verlauf nicht immer chirurgisch behandelt werden. Es gibt verschiedene alternative Therapien, die Deine Beschwerden erleichtern können und die Du teilweise ohne ärztliche Unterstützung durchführen kannst.
 
Dafür kannst Du zwischen speziellen gymnastischen Übungen für die Augenpartie und das Gesicht oder Bindegewebsmassagen wählen. Bei Schwellungen der Oberlider und Hautveränderungen infolge von entzündlichen Hautkrankheiten wie Dermatitis können Kalt-Warm-Duschen Erleichterung bringen.
 
Eine altersbedingte Erschlaffung der Augenlider sollte jedoch operativ behandelt werden. Auch eine genetisch bedingte Form der Krankheit kann nicht vorgebeugt oder selbst behandelt werden. Hier solltest Du mit Deinem Arzt Rücksprache halten und bei Bedarf auch psychologische Beratung in Anspruch nehmen. 

Eine Dermatochalasis bzw. Blepharochalasis kann sowohl operativ als auch konservativ behandelt werden.

Wie viel kostet die Behandlung einer Dermatochalasis?

Es gibt keine pauschalierte Angabe, wie hoch die Kosten einer Augenlidstraffung sind. Diese hängen vom Ausmaß der Dermatochalasis und dem damit verbundenen Operationsaufwand ab. Auch gibt es deutliche Unterschiede der Preisgestaltung zwischen Kliniken und Städten.
 
In der Regel musst Du mit Kosten bis zu 2.000 Euro für eine Oberlidstraffung und etwa 2.500 Euro für eine Unterlidstraffung rechnen. Eine kombinierte Ober- und Unterlidplastik kommt auf circa 4.000 Euro. Für eine nicht operative Methode wie eine Thermagebehandlung musst Du mit durchschnittlich 1.300 Euro rechnen. Eine Laserbehandlung kommt auf rund 1.800 bis 3.500 Euro.
 
Die Methode ist ausschlaggebend dafür, wie hoch die Kosten am Ende sind. Bei einem chirurgischen Eingriff kommen nämlich noch Kosten wie etwa für die Narkose hinzu. Bei einer Thermage- oder Laserbehandlung fallen zusätzliche Kosten für die Technik an und bei einer Botox-Straffung die Kosten für das Medikament. Zusätzlich verrechnen Ärzte ein vorangehendes ausführliches Beratungsgespräch, Vor- beziehungsweise Nachuntersuchungen und eventuelle Laboruntersuchungen.
 
Da die Preise stark variieren können, lohnt es sich, verschiedene Anbieter miteinander zu vergleichen und Dir einen individuellen Kostenvoranschlag geben zu lassen. Dabei solltest Du nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die Erfahrung und Qualifikation des Arztes schauen.

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Dermatochalasis?

Die Krankenkassen unterscheiden bei der Kostenübernahme, ob es sich um einen rein ästhetischen Eingriff oder um eine medizinische Notwendigkeit handelt. Im Fall einer Blepharochalasis handelt es sich beispielsweise um eine medizinische Notwendigkeit, wenn das Gesichtsfeld eingeschränkt und das Sehvermögen verschlechtert ist.
 
Solltest Du einen Antrag für die Krankenkassen vorbereiten, musst Du darauf achten, dass Du neben Deiner ausführlichen schriftlichen Begründung der Notwendigkeit einer Lidstraffung auch einen ärztlichen Befund über Deine Beschwerden, die Diagnose, bisherige Behandlungen und die Heilungsaussichten einer Straffung beilegst.  


AUF EINEN BLICK

Dauer Dauer

Je nach Behandlungsmethode

Ausfallzeit Ausfallzeit

Je nach Behandlungsmethode

Stationärer Aufenthalt Stationär

Je nach Behandlungsmethode

Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Unter einer Dermatochalasis verstehen Ärzte eine meist altersbedingte Erschlaffung des Bindegewebes, wobei es durch die nachlassende Elastizität der Haut zu hängenden Hautüberschüssen kommt


Im Bereich der Augen zeigt sich eine Dermatochalasis in Form von Schlupflidern an den Oberlidern oder Tränensäcken an den Unterlidern. Mediziner sprechen dann von einer Blepharochalasis


Für die Behandlung einer Dermatochalasis stehen unterschiedliche operative und konservative Methoden zur Verfügung. Die gängigste Methode ist die Entfernung überschüssiger Hautpartien mittels eines Skalpells oder Lasers


Neben der altersbedingten Erschlaffung des Bindegewebes können entzündliche Hauterkrankungen, hormonelle Einflüsse in der Schwangerschaft oder die Einnahme von Medikamenten ebenfalls das Entstehen einer Dermatochalasis begünstigen

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