Kleine Frauen, große Frauen – wie Deine Körpergröße Dein Leben beeinflusst

Wie groß ein Mensch wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Umgekehrt beeinflusst unsere Körpergröße nahezu alle Bereiche des Lebens: Sie entscheidet darüber, wie uns andere wahrnehmen, welche Charaktereigenschaften wir entwickeln und spielt für unsere Gesundheit eine wichtige Rolle. Zudem bringt es einige Herausforderungen im Alltag mit sich, wenn eine Frau besonders groß oder besonders klein ist.


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Zuletzt aktualisiert: 11. September, 2020



Die Definition der Körpergröße

Bereits im Mutterleib wird die Körpergröße eines Menschen das erste Mal gemessen, denn sie gibt Aufschluss darüber, ob eine „normale“ Entwicklung stattfindet. Das gilt ebenso im Laufe der Kindheit, weshalb solche Messungen zu jeder Standarduntersuchung gehören.
 
Spezielle Formeln können bereits in jungen Jahren mit relativ großer Sicherheit Aufschluss darüber geben, ob eine Person im Erwachsenenalter eher klein oder eher groß wird. In der Regel kann die endgültige Körpergröße in der Pubertät festgestellt werden, etwa bis zum 19. Lebensjahr. In Ausnahmefällen kann ein Längenwachstum aber noch bis zum 24. Lebensjahr stattfinden.
 
Anschließend gilt der Mensch als ausgewachsen und somit seine Größe als unveränderlich. Sie ist daher ein einfaches biometrisches Merkmal, das definiert wird als die Länge von der Fußsohle bis zum Scheitel bei einem aufrechten Stand. Entsprechend wird sie in Dokumenten wie dem Personalausweis festgehalten, um die Identifikation eines Menschen zu erleichtern.

Durchschnitt: Was ist groß – was ist klein?

Seine Körpergröße hat ein Mensch also nicht selbst in der Hand, sprich sie kann nicht verändert werden, wie das beispielsweise bei der Haarfarbe oder dem Gewicht möglich ist. Es gibt Frauen, die durch Absatzschuhe einige Zentimeter hinzumogeln – jedoch ändert das nichts an der eigentlichen Körpergröße.
 
Zudem gibt es mittlerweile Operationstechniken, die einen Menschen wenige Zentimeter größer oder kleiner machen können, allerdings zählen diese zu den seltensten Eingriffen im Bereich der Schönheitschirurgie. In Anspruch genommen werden sie somit nur in Extremfällen.
 
Daher stellt sich die Frage, wann ein Mensch als ungewöhnlich groß oder klein gilt? Während Männer in Deutschland durchschnittlich 1,80 Meter groß sind, liegt der Durchschnittswert unter Frauen nur bei 1,65 Metern. Wer also über diesem Wert liegt, gilt als groß, wer darunter liegt, ist eher klein.
 
Eine Definition, ab wann eine Frau als sehr groß oder sehr klein wahrgenommen wird, gibt es hingegen nicht. Es gibt aber Grenzwerte für Extremfälle, sprich unter 1,50 Metern wird vom Kleinwuchs gesprochen. Ist eine Frau hingegen größer als 1,80 Meter, gilt sie als hochwüchsig.

Eine Definition, ab wann eine Frau als sehr groß oder sehr klein wahrgenommen wird, gibt es hingegen nicht.

Was beeinflusst die Körpergröße?

Schlussendlich muss jeder Mensch selbst entscheiden, ob er sich selbst als (sehr) groß beziehungsweise klein betrachtet – oder im Durchschnitt liegt. In den meisten Fällen kann an dieser Tatsache ohnehin nichts geändert werden, denn die Faktoren, welche über die Körpergröße bestimmen, liegen außerhalb des eigenen Einflusses.
 
Heutzutage gehen die Wissenschaftler davon aus, dass die Körpergröße wesentlich durch das Erbgut festgelegt wird. Bereits im Mutterleib steht somit fest, wie groß eine Frau etwa wird. Allerdings spielen darüber hinaus auch noch die Umweltfaktoren eine Rolle, mit welchen sie während des Wachstums in Berührung kommt. Dazu gehört zum Beispiel die Ernährung. Aber auch Gendefekte, Tumore beziehungsweise andere Erkrankungen sowie Kleinwüchsigkeit können ein krankhaftes Wachstum auslösen oder die Körpergröße zumindest beeinflussen.

Werden Menschen wirklich größer?

Auch der Zeitpunkt der Geburt spielt eine wichtige Rolle, wie Wissenschaftler mittlerweile wissen. Denn die Menschheit ist im Laufe der Geschichte tendenziell immer größer geworden, was häufig bei der Besichtigung alter Häuser ersichtlich wird, die noch über deutlich kleinere Türen, Einrichtungsgegenstände und niedrige Decken verfügen.
 
Trotzdem lässt sich diese Aussage nicht pauschalisieren, denn es gab durchaus Phasen in der Vergangenheit, in denen die Menschen tendenziell geschrumpft sind. Das war zum Beispiel im Mittelalter der Fall und auch derzeit ist die Tendenz in einigen westlichen Ländern wieder leicht rückläufig. In Deutschland stagniert die durchschnittliche Körpergröße hingegen seit einigen Jahren auf einem hohen Niveau.
 
Dass das Wachstum scheinbar nicht unendlich weitergeht, obwohl die Ernährung, Medizin und weitere Lebensbedingungen immer besser werden, hat mit großer Wahrscheinlichkeit auch gesundheitliche Gründe.

Dies hat mit großer Wahrscheinlichkeit auch gesundheitliche Gründe

Körpergröße und die Gesundheit

Eine weitere Erkenntnis der Wissenschaft ist nämlich, dass die Körpergröße eine wichtige Rolle für die Gesundheit spielt. Somit gibt es nicht nur zwischen Männern und Frauen deutliche Unterschiede, wenn es um Erkrankungen und das Schmerzempfinden geht, sondern auch zwischen kleineren und größeren Frauen. Einige Beispiele sind:
 
Krebs
Wissenschaftler konnten mittlerweile herausfinden, dass das Risiko einer Krebserkrankung höher ist, je größer eine Frau ist. Ein Zusammenhang, der sich auf vielen verschiedenen Kontinenten sowie unabhängig von weiteren Faktoren wie dem Lebensstil oder dem sozioökonomischen Status zeigt – dennoch spielen diese natürlich eine wichtige Rolle, ebenso wie erbliche Faktoren.
 
Die Vermutung ist daher jene, dass es im Wachstum eines Menschen gewisse „Trigger“ gibt, die eine spätere Krebserkrankung begünstigen. Eine andere Theorie lautet, dass schlichtweg die Anzahl an Körperzellen bei größeren Menschen höher ist und somit auch das Risiko, dass eine von ihnen entartet.
 
So liegt das durchschnittliche Krebsrisiko von Frauen pro zehn Zentimeter mehr Körpergröße rund zwölf Prozent höher. Zum Vergleich: Bei Männern sind es nur neun Prozent.
 
Interessant ist zudem, dass der Effekt je nach Krebsart unterschiedlich stark zu beobachten ist. Besonders ausgeprägt ist er beim Melanom, aber auch bei Krebsarten wie dem Lungenkrebs unter Nichtrauchern. Keinen signifikanten Zusammenhang gibt es hingegen bei Gebärmutterhalskrebs sowie bei Magen-, Pankreas-, Mund- und Speiseröhrenkrebs.
 
Thrombosen
Größere Frauen leiden weiterhin unter einer höheren Thrombosegefahr, welche sich aus ihren längeren Beinen ergibt. Demnach haben Frauen unter 1,55 Metern Körpergröße ein um 69 Prozent geringeres Thromboserisiko als Frauen über 1,88 Meter.
 
Die Forscher vermuten, dass die Beinvenen bei größeren Personen durch ihre Länge und größere Oberfläche schlichtweg mehr Raum für Probleme bieten. Zudem herrscht dort ein höherer Schweredruck, sprich der Blutfluss ist allgemein erschwert und kommt schneller zum Erliegen.
 
Diabetes
Einen Zusammenhang scheint es auch zwischen der Körpergröße und einer Diabeteserkrankung zu geben – allerdings in umgekehrter Form. Hier sind vor allem kleine Frauen betroffen, wie eine weitere Studie herausfinden konnte. Das Ergebnis: Pro zehn Zentimeter, die eine Frau kleiner ist, liegt ihr Risiko für einen Diabetes Typ 2 etwa 33 Prozent höher. Bei Männern ist der Effekt mit 41 Prozent sogar noch größer.
 
Damit ist die Liste an Beispielen aber noch lange nicht zu Ende. Die Körpergröße hat also noch in vielen weiteren Aspekten einen Einfluss auf die Gesundheit. So erleiden beispielsweise herzkranke Frauen nach einem überstandenen Infarkt häufiger eine zweite Attacke, wenn sie kleiner sind. Kleine Frauen haben zudem ein höheres Osteoporoserisiko.
 
Demgegenüber tritt Brustkrebs bei größeren Frauen signifikant häufiger auf und durch eine oftmals gebückte Körperhaltung leiden diese vermehrt unter Rückenproblemen. Kleine Frauen wiederum haben ein höheres Demenzrisiko, so der aktuelle Stand der Wissenschaft.
 
Vermutlich gibt es noch zahlreiche weitere Zusammenhänge, welche die Forschung noch nicht kennt oder eindeutig nachweisen konnte. In vielen Fällen sind sich die Wissenschaftler zudem noch unschlüssig bezüglich der Ursachen für diese Korrelationen. Schlussendlich kann aber ohnehin niemand seine Körpergröße beeinflussen und demnach müssen auch diese Effekte schlichtweg akzeptiert sowie eventuelle Risiken durch eine gesunde Lebensweise minimiert werden.

In vielen Fällen sind sich die Wissenschaftler zudem noch unschlüssig

Die Wahrnehmung durch andere

Aber nicht nur im Inneren wirkt sich die Körpergröße einer Frau vielfältig auf ihr Leben aus, sondern auch im Außen. Denn große Frauen werden anders wahrgenommen als kleine Frauen.
 
Ungewöhnlich große Frauen werden im Alltag beispielsweise häufig angestarrt. Sie fallen unwillkürlich auf und stehen schnell im Mittelpunkt, was sie jedoch nicht selten als unangenehm empfinden. Gleichzeitig haben viele Menschen mehr Respekt vor größeren Frauen und trauen ihnen mehr zu – was bereits im Kindesalter beginnt. Schon dann wird von größeren Kindern tendenziell mehr verlangt und ihnen wird weniger Schwäche zugestanden.
 
Das liegt daran, dass ihre Körpergröße mit einer reiferen und stärkeren Persönlichkeit assoziiert wird. Auch im späteren Leben wirken größere Frauen oft reifer, souveräner und kompetenter – was mit der Realität nicht unbedingt übereinstimmen muss.
 
Das bringt jedoch auch Vorteile mit sich, denn dadurch fällt zum Beispiel im Beruf ein Aufstieg leichter. Gleichzeitig werden größere Frauen oft älter eingeschätzt im Gegensatz zu gleichaltrigen Frauen mit geringer Körpergröße.

Körpergröße in der kindlichen Entwicklung

Wie die eingangs erwähnten Formeln deutlich machen, lässt sich die endgültige Körpergröße schon im Kindesalter erahnen. Kleine Frauen sind also bereits als Kinder in der Regel eher klein und zierlich. Frauen, die später überdurchschnittlich groß sind, überragen hingegen schon in jungen Jahren ihre Gleichaltrigen.
 
Die soeben geschilderten Assoziationen prägen einen Menschen daher in der Regel von Kindesbeinen an, was sich direkt auf die Persönlichkeitsentwicklung auswirkt. Eine großes Kind entwickelt somit ein anderes Selbstbild und andere Verhaltensweisen als ein kleines Kind, da es von Beginn an selbständiger sein muss oder weniger Schwäche zeigen darf.
 
Dennoch sind viele Assoziationen schlichtweg falsch, wenn durch die Körpergröße auf die Charaktereigenschaften einer Frau geschlossen wird. Das Denken ist diesbezüglich also von Klischees geprägt, die bei vielen Menschen völlig unbewusst in den Köpfen verankert sind.

Es kann nicht von der Körpergröße auf die Charaktereigenschaften einer Frau geschlossen werden

Kleine Frauen und das „Kindchenschema“

Ein Klassiker unter diesen Klischees ist das sogenannte „Kindchenschema“, mit dem (sehr) kleine Frauen im Alltag regelmäßig konfrontiert werden. Durch ihre geringe Körpergröße wirken sie häufig jünger als sie eigentlich sind und dadurch werden sie, vor allem im Berufsleben, aber auch in vielen anderen Lebenssituationen, weniger ernstgenommen.
 
Ihnen wird zugleich weniger zugetraut und sie gelten als weniger kompetent. Sogar als weniger intelligent werden kleine Frauen oft eingeschätzt und viele Menschen denken, diese würden im Privatleben oder Job ihre Hilfe brauchen. Vor allem im Berufsleben stoßen kleine Frauen durch ihre Körpergröße somit oft auf Hürden durch das „Kindchenschema“.
 
Demgegenüber gibt es aber auch Damen, die dieses bewusst nutzen, um sich beispielsweise der Verantwortung zu entziehen oder sich das Leben durch die Hilfe anderer zu erleichtern. Nicht alle Betroffenen empfinden das „Kindchenschema“ somit als etwas Negatives.

Es kann nicht von der Körpergröße auf die Charaktereigenschaften einer Frau geschlossen werden

Wie lässt sich die Fremdeinschätzung beeinflussen?

Dennoch stören sich die meisten kleinen Frauen daran, dass sie im (Berufs-) Leben weniger ernstgenommen oder im Alltag schnell übersehen beziehungsweise übergangen werden. Schließlich hat die Körpergröße keinen Einfluss auf ihre Kompetenz, Intelligenz oder anderen Charaktereigenschaften, sondern es handelt sich um reine Klischees.
 
Jedoch gibt es Strategien, um diesen entgegenzuwirken und somit die Fremdwahrnehmung zumindest teilweise zu beeinflussen. Die Sprache, Körperhaltung, Gestik und Mimik spielen dabei eine wichtige Rolle. Wer sich selbstbewusst und stark präsentiert, kann somit auch als kleine Frau weniger hilfsbedürftig wirken und sich eine Stimme verschaffen.
 
Auch die Kleiderwahl ist wichtig. Die Körpergröße sollte deshalb bei der Auswahl der Klamotten berücksichtigt werden – ebenso wie der gewünschte Effekt auf andere. Denn mit der richtigen Kleidung lässt sich die Wirkung gezielt beeinflussen. Kleine Frauen erscheinen im passenden Outfit etwas größer und können gezielt die Blicke lenken, zum Beispiel auf sich selbst, um nicht länger übersehen zu werden, oder auf ihre individuellen Vorzüge.
 
Wer also die richtigen Tipps und Tricks beherrscht, kann auch als kleine Frau einige Nachteile der geringen Körpergröße umgehen und somit die Fremdeinschätzung positiv beeinflussen. Im umgekehrten Sinne gilt das natürlich auch für ungewöhnlich große Frauen.

Auswirkungen auf die Persönlichkeit

Inwiefern sich die Körpergröße bereits im Kindesalter auf die Persönlichkeitsentwicklung auswirkt, wurde bereits geschildert. Aber auch im Erwachsenenalter lassen sich in vielen Fällen gewisse Merkmale großer oder eben kleiner Frauen beobachten. Diese bilden sich über die Jahre aus, basierend auf den Erfahrungen, welche die entsprechenden Personen machen.
 

  • So erleben beispielsweise kleine Frauen immer wieder, dass sie weniger ernstgenommen werden. Häufig hat das entweder zur Folge, dass diese sich selbst weniger zutrauen, oder aber sie entwickeln eine Form von Trotzverhalten.
  • Große Frauen versuchen hingegen oft, unauffälliger zu wirken, da sie sich durch die ständige Aufmerksamkeit unter Druck gesetzt fühlen – ebenso durch die hohen Erwartungen ihres sozialen Umfelds.

 
Natürlich ist jeder Mensch individuell, doch solche oder ähnliche typische Persönlichkeitsmerkmale lassen sich bei vielen Frauen beobachten, deren Körpergröße eben nicht dem Durchschnitt entspricht. So sind große Frauen zum Beispiel oft selbstbewusster, da sie früh lernen mussten, sich mit Bemerkungen über ihre Körpergröße auseinanderzusetzen, wohingegen kleine Frauen oftmals ein gutes Durchsetzungsvermögen entwickeln, um sich gegen größere Frauen zu behaupten.
 
Auf die eine oder andere Art kompensieren daher Menschen mit ungewöhnlicher Körpergröße diese Besonderheit, um deren Vorzüge bestmöglich auszunutzen sowie eventuelle Nachteile zu minimieren.

Es kann nicht von der Körpergröße auf die Charaktereigenschaften einer Frau geschlossen werden

Herausforderungen im Alltag

Wer deutlich kleiner oder größer als der Durchschnitt ist, wird also mit besonderen Herausforderungen im Alltag konfrontiert. Häufig handelt es sich dabei um scheinbar normale Situationen, die aufgrund der ungewöhnlichen Körpergröße plötzlich gar nicht mehr so einfach sind. Folgende Beispiele gehören hinzu:
 
Kauf von Kleidung und Schuhen
Wie bereits erwähnt, kann die Körpergröße durch den Kauf entsprechender Kleidung und Schuhe (optisch) beeinflusst werden. Kleine Frauen greifen beispielsweise gerne zu Kleidungsstücken, die optisch strecken, sowie zu Schuhen mit Absatz.
 
Große Frauen meiden hingegen auffällige Muster oder lange Schnitte, beispielsweise bei Kleidern, um ihre Körpergröße zu kaschieren. Dennoch ist der Kauf solcher Klamotten und Accessoires in beiden Fällen oftmals eine Herausforderung. Kleine Frauen müssen manchmal in der Kinderabteilung suchen, wo sie vor allem für den Business Look nur eine begrenzte Auswahl haben.
 
Noch schwieriger wird es bei großen Frauen, denen die Standardgrößen schlichtweg zu klein beziehungsweise zu kurz sind. Auch bei den Schuhen fallen sehr kleine oder große Frauen oft aus dem Raster und benötigen somit Spezialanfertigungen.
 
Der wachsende E-Commerce bietet mittlerweile aber immer mehr Möglichkeiten zum Shopping in solchen Nischen, sodass kleine und große Frauen zunehmend online fündig werden. Dennoch ist ihre Auswahl im Gegensatz zum Durchschnitt begrenzt.
 
Partnersuche
Bei der Partnersuche spielt die Größe ebenfalls eine wichtige Rolle. Viele Frauen wünschen sich einen größeren Partner an ihrer Seite und umgekehrt suchen auch viele Männer eine kleinere Frau. Dementsprechend sind kleine Frauen diesbezüglich klar im Vorteil, denn sie haben schlichtweg mehr Auswahl.
 
Große Frauen haben hingegen oft Schwierigkeiten damit, einen Partner zu finden, denn viele Männer fühlen sich durch sie eingeschüchtert oder möchten schlichtweg keine Freundin beziehungsweise Frau, die größer ist als sie selbst.
 
Dennoch ist die Körpergröße natürlich nur ein Faktor, wenn es um die Partnersuche geht und die meisten Menschen sind durchaus bereit, bei solchen Äußerlichkeiten gewisse Abstriche zu machen, wenn die inneren Werte stimmen – selbst, wenn die Frau dann schlussendlich größer ist als ihr Partner.

Körpergröße bei der Suche nach Partner

Komfort
Sogar simple Dinge wie die Buchung eines Hotels können für sehr große Frauen zum Problem werden, denn Hotelbetten verfügen über Standardgrößen, sind dadurch häufig zu kurz und somit nicht komfortabel für die Betroffenen. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln und in vielen weiteren alltäglichen Lebenssituationen müssen vor allem große Frauen auf einen gewissen Komfort verzichten.
 
Kleine Frauen haben hingegen nicht selten das Problem, im Alltag Hilfe zu benötigen, zum Beispiel beim Einkaufen, um an die oberen Regale zu kommen.
 
Wohnungseinrichtung
Die Frage des Komforts wirkt sich auch auf die Wohnungseinrichtung aus. Besonders große oder kleine Frauen müssen diese daher an ihre Körpergröße anpassen. Das gilt beispielsweise für die Höhe der Küchenarbeitsplatte oder eben die Größe des Bettes.
 
Kompliziert wird die Sache aber, wenn sie in einem Haushalt mit anderen Personen leben, die größer sind. Gegebenenfalls sind dann Doppellösungen notwendig, wie eine abgestufte Arbeitsplatte oder ein höhenverstellbarer Schreibtisch, damit alle Haushaltsmitglieder ein Maximum an Komfort genießen. Das bedeutet zugleich eine größere Investition in die Wohnungseinrichtung, als das bei durchschnittlicher Größe notwendig ist.
 
Job und Karriere
Im Berufsleben erleben kleine Frauen häufig Nachteile, wie bereits geschildert wurde. Sie werden sprichwörtlich übersehen, zum Beispiel bei Beförderungen, und insgesamt oft unterschätzt. Große Frauen fallen hingegen mehr auf und werden mit mehr Kompetenz sowie Intelligenz assoziiert.
 
Kleine Frauen müssen somit mehr leisten und „kämpfen“, um dieselben Stufen auf der Karriereleiter zu erreichen wie große Frauen – trotz gleicher Qualifikationen, Soft Skills und Berufserfahrung.

Fazit

Die eigene Körpergröße hat demnach zahlreiche Auswirkungen auf das Leben, sowohl in privater als auch in beruflicher Hinsicht. Sie ist jedoch unveränderlich und somit muss jede Frau, die nicht dem Durchschnitt entspricht, lernen, mit ihrer Größe richtig umzugehen. Denn sie mag zwar einige Nachteile bedeuten, doch besonders große oder kleine Frauen genießen auch den einen oder anderen Vorteil. Wer diese also kennt und nutzt, der kann auch abseits der Norm ein glückliches sowie erfolgreiches Leben führen.


Dauer Dauer

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Ausfallzeit Ausfallzeit

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Stationärer Aufenthalt Stationär

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Das Wichtigste zusammengefasst

Bereits im Mutterleib wird die Körpergröße eines Menschen das erste Mal gemessen, denn sie gibt Aufschluss darüber, ob eine „normale“ Entwicklung stattfindet.


Eine wichtige Erkenntnis der Wissenschaft ist, dass die Körpergröße eine wichtige Rolle für die Gesundheit spielt.


Einen Zusammenhang scheint es auch zwischen der Körpergröße und einer Diabeteserkrankung zu geben – allerdings in umgekehrter Form. Hier sind vor allem kleine Frauen betroffen.


Natürlich ist jeder Mensch individuell, doch solche oder ähnliche typische Persönlichkeitsmerkmale lassen sich bei vielen Frauen beobachten, deren Körpergröße eben nicht dem Durchschnitt entspricht.

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