Gehirnerschütterung (Commotio cerebri)

Fast jeder Mensch erleidet im Laufe seines Lebens eine Gehirnerschütterung. Vor allem Babys und Kinder sind häufig davon betroffen. Trotz der typisch auftretenden Symptome wie Benommenheit, Kopfschmerzen und Übelkeit, tun viele Menschen das leichte Schädel-Hirn-Trauma als unwichtig ab und verweigern den Arztbesuch. Eine Kopfverletzung birgt jedoch immer ein Risiko und kann im schlimmsten Fall Langzeitschäden mit sich ziehen.


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Zuletzt aktualisiert: 23. September, 2020



ICD-10-GM-2020 S06.0

Was versteht die Medizin unter einer Gehirnerschütterung?

Die Gehirnerschütterung ist die leichteste Form eines Schädel-Hirn-Traumas. Der lateinische Fachbegriff dafür lautet Commotio cerebri, was übersetzt so viel heißt wie „Bewegung des Gehirns“. Bei einer Gehirnerschütterung kommt es zu einer kurzen Funktionsstörung des Gehirns aufgrund einer stumpfen Gewalteinwirkung von außen. Schwerere Formen des Schädel-Hirn-Traumas bezeichnet die Medizin als Gehirnprellung oder Gehirnquetschung. Reine Schädelfrakturen oder Platzwunden am Kopf zählen nicht als Gehirnerschütterung, da hier normalerweise keine Funktionsstörungen am Gehirn vorkommen.

Kinder und Babys sind öfter von einer Gehirnerschütterung betroffen, da sie eher zu Stürzen neigen.

Wie sehen die Symptome einer Gehirnerschütterung aus?

Als typische Symptome einer Gehirnerschütterung gelten mäßige bis starke Kopfschmerzen, begleitet von Schwindel, Übelkeit und Erbrechen. Auch eine kurze Bewusstlosigkeit von weniger als 15 Minuten ist eine typische Begleiterscheinung bei einer Gehirnerschütterung. Dauert die Bewusstlosigkeit länger an, kann es zu einem schwerwiegenden Schädel-Hirn-Trauma kommen. Patienten mit einer Gehirnerschütterung berichten auch häufig über Erinnerungslücken kurz vor dem Unfall, während des Unfalls oder bis zu einer Stunde nach dem Unfall. Die vorübergehende Funktionsstörung des Gehirns bei der Gehirnerschütterung kann sich auch durch einen gestörten Geruchs- oder Geschmackssinn und Empfindlichkeit bei Licht und lauten Geräuschen äußern.
 

Was ist die Ursache einer Gehirnerschütterung?

Die häufigsten Ursachen einer Gehirnerschütterung sind ein stumpfer Schlag auf den Kopf oder ein Aufprall. Dies passiert bei Erwachsenen meist in Folge eines Verkehrs- oder Sportunfalls und bei Kindern und älteren Personen bei Stürzen auf den Kopf. Das Gehirn ist in der Gehirnflüssigkeit (Liquor) gelagert, die es bei Erschütterungen und leichten Schlägen schützt. Bei einer starken Gewalteinwirkung von außen reicht der Liquor jedoch nicht aus, um den Stoß abzufangen und so prallt das Hirn von innen gegen die Schädelwand. Dies kann zu einer kurzen Funktionsstörung der Nervenzellen im Gehirn und in weiterer Folge zur Bewusstlosigkeit und anderen weiter unten genannten Nebenwirkungen führen. Der Schädelknochen sowie die Haut am Kopf können dabei ebenfalls verletzt werden.
 

Welche Schweregrade eines Schädel-Hirn-Traumas gibt es und zu welcher zählt die Gehirnerschütterung?

Bei Schädel-Hirn-Traumata unterscheiden Mediziner zwischen drei Schweregraden. Der Schweregrad eines Schädel-Hirn-Traumas wird mit der sogenannten Glasgow-Coma-Skala (GCS) gemessen. Dabei erhält der Patient bei der Untersuchung Punkte für verschiedene Verhaltensweisen wie beispielsweise das Öffnen der Augen oder das Reagieren auf äußerliche Reize. Nach wiederholten Beobachtungen erhält der Patient dann einen Punktewert zwischen 3 und 15.
 
Die Gehirnerschütterung bezeichnet die leichteste Form der Schädel-Hirn-Traumata. Der GCS-Wert liegt dabei zwischen 13 und 15. Ungefähr 80 Prozent aller Schädel-Hirn-Verletzungen sind Gehirnerschütterungen und somit leichte Schädel-Hirn-Traumata. Die Beschwerden bilden sich nach einigen Tagen von selbst zurück und es sind keine Spätfolgen zu erwarten.
 
Das mittelschwere Schädel-Hirn-Trauma ist auch als Gehirnprellung bekannt und trifft auf Patienten mit einem GCS-Wert zwischen 9 und 12 zu. Hierbei kommt es meist zu einer Bewusstlosigkeit von bis zu 30 Minuten. Die Symptome verschwinden normalerweise innerhalb einiger Monate wieder und Spätfolgen sind unwahrscheinlich, jedoch möglich.
 
Etwa 10 Prozent alle Schädel-Hirn-Trauma-Patienten erreichen einen GCS-Wert zwischen 3 und 8 und haben somit ein schweres Schädel-Hirn-Trauma (Gehirnquetschung) erlitten. Eine Bewusstlosigkeit von über 30 Minuten ist hierbei typisch und in der Regel bleiben Folgeschäden bestehen.
 

Wer ist am häufigsten von einer Gehirnerschütterung betroffen?

Kinder und Babys tragen am häufigsten Gehirnerschütterungen davon, da sie vergleichsweise oft stürzen oder sich am Kopf stoßen. Typische Unfallhergänge sind ein Sturz vom Wickeltisch oder ein Unfall beim Radfahren oder sonstigen sportlichen Aktivitäten. Bei Kindern ist der Kopf im Verhältnis zum Körper relativ groß und schwer, weswegen sie bei Stürzen häufig mit dem Kopf zuerst am Boden auftreffen. Bei Babys macht der Kopf rund ein Drittel des Gesamtgewichts aus, bei Kindern immerhin ein Sechstel und bei Erwachsenen nur noch ein Dreißigstel.
 

Welche Folgen kann die Gehirnerschütterung für die Betroffenen haben?

In den meisten Fällen heilt eine Gehirnerschütterung innerhalb von wenigen Tagen bis zu drei Monaten von selbst wieder und die Patienten müssen keine Langzeitschäden fürchten. Die Genesungszeit kann sich jedoch bei Kindern und älteren Personen sowie bei Personen, die bereits eine oder mehrere Gehirnerschütterungen erlitten haben, verzögern. Bei etwa 15 Prozent aller Menschen mit Gehirnerschütterungen kommt es nach ein paar Wochen zum sogenannten postkommotionellen Syndrom.
 
Betroffene leiden dabei unter Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder psychischen Symptomen wie beispielsweise depressive Verstimmungen, Angst, Vergesslichkeit, Reizbarkeit oder Konzentrationsstörungen. Auch diese Beschwerden bilden sich meist nach einigen Wochen zurück und gehen nur in seltenen Fällen in einen chronischen Zustand über. Die Wahrscheinlichkeit, ein postkommotionelles Syndrom zu entwickeln, steigt mit jeder erlittenen Gehirnerschütterung.
 

Wann sollte man bei einer Gehirnerschütterung einen Arzt aufsuchen?

Warst Du während des Unfalls bewusstlos, solltest Du Dich auf jeden Fall von einem Notarzt untersuchen lassen. Vor allem bei einer längeren Bewusstlosigkeit von über 15 Minuten kann es zu schweren Hirnverletzungen kommen. Auch bei Symptomen wie mehrmaligem Erbrechen, Verwirrtheit, starken Kopfschmerzen und äußeren Kopfverletzungen solltest Du einen Arzt aufsuchen.
 
Es kann außerdem passieren, dass Deine Beschwerden verzögert eintreten und sich Dein Zustand im Laufe einiger Stunden verschlechtert. Auch dann solltest Du Dich zur Sicherheit untersuchen lassen. Dein Arzt muss ausschließen, dass schwere Verletzungen am Gehirn oder am Schädel, wie eine Schädelprellung, eine Gehirnblutung, ein Schädelbasisbruch oder ein Schleudertrauma vorliegen. Dies sind schwerwiegende Verletzungen, die im Gegensatz zu einer Gehirnerschütterung eine gezielte Behandlung erfordern.

Eine Gehirnerschütterung ist relativ einfach zu diagnostizieren und erfordert in der Regel keiner speziellen Behandlung.

Wie lässt sich eine Gehirnerschütterung diagnostizieren?

Zunächst erörtert Dein Arzt den Unfallhergang, um die Schwere der Verletzung einschätzen zu können. Danach prüft er mittels der Glasgow-Coma-Skala (siehe oben) Dein Bewusstsein, Deine Motorik und Deinen Allgemeinzustand. Um eine Gehirnerschütterung zu diagnostizieren, bedienen sich Ärzte normalerweise auch einer Röntgenuntersuchung, einer Tastuntersuchung oder Bildgebung wie die Computertomografie (CT) oder die Magnetresonanztomografie (MRT).
 
Während bei schweren Schädel-Hirn-Traumata eine Schädigung der Hirnstruktur vorliegt, ist bei einer Gehirnerschütterung lediglich die Gehirnfunktion vorübergehend gestört. Ist bei den Tests keine Schädigung der Gehirnstruktur erkennbar, handelt es sich um eine Gehirnerschütterung und es müssen nur die Symptome behandelt werden. Um schwere Verletzungen der umliegenden Bereiche auszuschließen, untersucht der Facharzt im Rahmen der Bildgebung auch den Schädelknochen und die Halswirbelsäule.
 

Wie erfolgt die Behandlung einer Gehirnerschütterung?

Eine leichte Gehirnerschütterung benötigt keine spezielle Behandlung, da die unangenehmen Begleiterscheinungen normalerweise von selbst wieder verschwinden. Gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen helfen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol und auch bei Übelkeit kannst Du Dir Medikamente verschreiben lassen. Um bei eventuell auftretenden Komplikationen schnell eingreifen zu können, ist eine Beobachtung von 12 bis 24 Stunden ratsam. Je nach Alter und Allgemeinzustand kann dies im Krankenhaus oder zu Hause erfolgen. Patienten mit einer schweren Gehirnerschütterung bleiben in der Regel bis zu 24 Stunden zur Beobachtung im Krankenhaus. Die große Gefahr bei einer Gehirnerschütterung sind Hirnblutungen, die lebensgefährlich sein können, allerdings vergleichsweise selten vorkommen.
 

Was muss ich nach einer Gehirnerschütterung unbedingt beachten?

Auf keinen Fall solltest Du nach der Untersuchung durch einen Arzt allein gelassen werden. Stattdessen sollten Angehörige Deinen Gesundheitszustand beobachten und bei möglichen Komplikationen einen Arzt aufsuchen. Zu diesen Komplikationen zählen lang anhaltende oder stärker werdende Kopfschmerzen, wiederholtes Erbrechen, Krampfanfälle, Taubheitsgefühl in den Extremitäten, verschwommenes Sehen oder ungleiche Pupillengrößen, Austritt von Blut oder klarer Flüssigkeit aus der Nase oder den Ohren, undeutliche Sprache, untypisches Verhalten wie Verwirrtheit oder Reizbarkeit sowie langandauernde Schlafphasen, aus denen Du von Deiner Betreuungsperson nicht geweckt werden kannst.
 
Nimm nur Medikamente ein, die Dir Dein Arzt verordnet hat und erkundige Dich genau nach den Einnahmezeiten. Auf Alkohol, Zigaretten oder Drogen solltest Du während Deiner Genesungszeit unbedingt verzichten, da deren Einnahme Deinen Heilungsverlauf deutlich verzögern kann und unter Suchtmitteleinfluss die Wahrscheinlichkeit für eine erneute Verletzung ansteigt.
 

Was kann ich selbst bei einer Gehirnerschütterung machen?

Wichtig nach einer Gehirnerschütterung ist, dass Du Deinem Körper die nötige Ruhe gönnst, die er für eine vollständige Genesung braucht. Selbst bei einer leichten Gehirnerschütterung raten Ärzte zu einigen Tagen Bettruhe. Lesen oder Fernsehen solltest Du dabei nicht, da dies Deine Symptome verschlimmern kann. Leichte körperliche oder geistige Aktivität ist in Ordnung und kann den Heilungsprozess sogar verbessern. Wichtig ist, dass Du auf Deinen Körper hörst und nicht zu früh Deinen normalen Tagesablauf wieder aufnimmst. Eine zu kurze Erholungszeit oder das Ignorieren von vorhandenen Beschwerden kann Deine Symptome wieder verschlechtern und Deine Genesungszeit verlängern.
 
Versuche, Stress zu reduzieren und ausreichend zu schlafen. Auch eine ausgewogene Ernährung und weniger koffeinhaltige Getränke können Dich auf Deinem Genesungsweg unterstützen. Bei Konzentrationsschwierigkeiten hilft es, sich auf einzelne Dinge zu konzentrieren und auf Multi-Tasking zu verzichten.
 

Was ist zu tun, wenn eine Person aus meinem Umfeld eine Gehirnerschütterung erleidet?

Sollte eine Person in Deinem Umfeld eine schwere Kopfverletzung erleiden oder sogar bewusstlos werden, solltest Du auf jeden Fall einen Notarzt rufen. Bis der Patient sein Bewusstsein wiedererlangt hat, legst Du ihn am besten in die stabile Seitenlage und kühlst seinen Nacken und die Stirn. Überprüfe regelmäßig die Atmung, den Puls und den Herzschlag Deines Bekannten und versorge offene Wunden. Um eine (erneute) Bewusstlosigkeit zu vermeiden, bringe den Patienten in eine sitzende oder liegende Position mit erhöhtem Oberkörper und versuche, ihn durch Gespräche zu beruhigen und bei Bewusstsein zu halten.
 
Sollte dem Patienten übel sein, lagere ihn am besten seitlich, um zu verhindern, dass Erbrochenes in die Luftröhre gelangt. Versuche außerdem, den Unfallhergang zu erörtern, um mögliche Fragen der Ärzte zu beantworten und den Patienten bei Bewusstsein zu halten. Verabreiche Deinem Bekannten keine Medikamente, solange der Arzt noch nicht anwesend ist. Auf keinen Fall solltest Du den Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes allein oder unbeobachtet lassen. Auch nach der Behandlung durch einen Facharzt solltest Du sicherstellen, dass der Patient genügend Ruhe erhält und ausreichend schläft.
 

Was muss man bei einer Gehirnerschütterung bei Babys und (Klein-) Kindern beachten?

Gehirnerschütterungen kommen bei Babys und Kindern besonders häufig vor. Hierbei ist es wichtig für alle Eltern, ihr Kind nach einem Sturz genau zu beobachten. Kinder können ihre Beschwerden oft nicht ausreichend mitteilen und sind auf die Hilfe und die Aufmerksamkeit ihrer Eltern angewiesen. War Dein Kind während des Unfalls oder danach kurz bewusstlos, solltest Du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Das Gleiche gilt auch, wenn Dein Kind erbricht, unruhig oder teilnahmslos ist oder lang anhaltend weint. Kurzes Weinen nach der Kopfverletzung ist jedoch normal und kann sogar als gutes Zeichen gewertet werden. Weitere Symptome für eine Gehirnerschütterung sind eine verwaschene Sprache, Sehschwierigkeiten oder ein gestörter Geschmackssinn.
 
Bei Säuglingen ist es deutlich schwieriger, eine Gehirnerschütterung zu diagnostizieren. Wenn Dein Baby keinen Appetit hat und überhaupt nicht mehr trinken will, ist dies allerdings ein eindeutiges Warnzeichen. Wichtig zu beachten ist, dass die Symptome einer Gehirnerschütterung bei Kleinkindern auch erst nach über zwölf Stunden auftreten können. Es ist daher ratsam, das Kind in der Nacht nach dem Unfall einige Male zu wecken, um zu sehen, ob es wach wird, gut reagiert und alles in Ordnung ist. Bei Babys zählt ein Sturz von der Wickelkommode zu den häufigsten Ursachen von Kopfverletzungen. Du kannst hier also Gehirnerschütterungen vorbeugen, indem Du Dein Kind auf dem Boden wickelst.

Eine Gehirnerschütterung ist oft die Folge eines Sturzes.

Wie ist die Prognose bei einer Gehirnerschütterung?

Wie bereits erwähnt, verheilt eine Gehirnerschütterung meist ohne Probleme innerhalb einiger Wochen und hinterlässt normalerweise keine Langzeitfolgen. Allerdings beinhalten Kopfverletzungen immer ein Risiko. Vor allem vermehrt auftretende Schädel-Hirn-Traumata oder eine erneute Kopfverletzung bei einer noch nicht verheilten Gehirnerschütterung bedeuten eine große Belastung für den Körper. Dabei kann es langfristig zu einer Beeinträchtigung der geistigen Leistungsfähigkeit kommen.
 
Des Weiteren steigt das Risiko für Erkrankungen wie Demenz, Parkinson oder Depression. Auch eine verlangsamte Reaktionszeit, eine gestörte Aufmerksamkeit sowie ein beeinträchtigter Gleichgewichtssinn können mögliche Langzeitfolgen sein. Das Risiko einer Chronifizierung, also das dauerhafte Auftreten, dieser Symptome steigt mit der Anzahl und dem Schweregrad der Schädel-Hirn-Traumata.
 

Wie kann ich eine Gehirnerschütterung vorbeugen?

Wie auch bei anderen Verletzungen lässt sich eine Gehirnerschütterung nicht hundertprozentig vermeiden. Durch bestimmte Verhaltensweisen kannst Du das Risiko jedoch verringern. Ein Großteil der Gehirnerschütterungen bei Erwachsenen wird durch Autounfälle ausgelöst. Lege deshalb bei Autofahrten immer den Sicherheitsgurt an und fahre vorausschauend und vorsichtig. Solltest Du Kinder im Auto mitnehmen, achte darauf, dass auch sie angeschnallt sind und einen Kindersitz in der richtigen Größe haben.
 
Beim Motorradfahren oder Radfahren solltest Du einen zertifizierten Helm tragen, der Deinen Kopf im Falle eines Unfalls ausreichend schützt. Bei Arbeiten oder Hobbysportarten in größeren Höhen solltest Du geeignete Ausrüstung und das nötige Know-how haben, um Stürze zu vermeiden. Auch beim Baden ist Vorsicht geboten. Springe auf keinen Fall kopfüber in flache oder unbekannte Gewässer, ohne deren genaue Tiefe zu kennen.
 

Was kostet die Behandlung einer Gehirnerschütterung?

Eine Gehirnerschütterung bedarf keiner speziellen Behandlung, weshalb hier auch keine Kosten anfallen.
 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung einer Gehirnerschütterung?

Bei einer leichten Gehirnerschütterung fallen normalerweise keine Kosten an. Bei schweren Gehirnerschütterungen kann Dein Arzt zu einem stationären Aufenthalt von bis zu 24 Stunden raten. Hierbei kann es vorkommen, dass Deine Krankenkasse einen Selbstbehalt von Dir verlangt.

 


Dauer Dauer

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Ausfallzeit Ausfallzeit

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Stationärer Aufenthalt Stationär

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Das Wichtigste zusammengefasst

Die Gehirnerschütterung ist die leichteste Form des Schädel-Hirn-Traumas.


Babys und Kleinkinder erleiden am häufigsten Gehirnerschütterungen.


Eine Commotio cerebri bedarf normalerweise keiner speziellen Behandlung und heilt von selbst.


Um schwerere Kopfverletzungen auszuschließen, solltest Du bei Verdacht auf eine Gehirnerschütterung einen Arzt aufsuchen.

Dr. Benjamin Gehl

Dr. Simone Hermanns

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