Aszites (Bauchwassersucht)

Hast Du Dich schon einmal gefragt, warum hungernde Kinder einen aufgeblähten Bauch haben? Das liegt an der Bauchwassersucht, dem sogenannten Aszites. Auch in fortgeschrittenen Ländern leiden viele Menschen an diesem Symptom, allerdings sind hier meist andere Ursachen dafür verantwortlich. Welche das sind, was der Arzt gegen den Aszites tun kann und wie Du selbst den Behandlungsprozess unterstützen kannst, erfährst Du hier.


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Zuletzt aktualisiert: 17. September, 2020



ICD-10-GM-2020 R18

Was versteht die Medizin unter einem Aszites?

Wasser im Bauch oder Wasserbauch – das sind umgangssprachliche Bezeichnungen für die Bauchwassersucht, der medizinische Fachausdruck dafür lautet Aszites. Bei einem Aszites handelt es sich um eine Ansammlung von proteinhaltiger (aszitischer) Flüssigkeit in der freien Bauchhöhle (Peritonealhöhle) rund um die inneren Organe. Das passiert, wenn der Körper aufgrund einer Erkrankung die Verteilung der Flüssigkeit nicht mehr im Gleichgewicht halten kann. Er produziert also entweder zu viel davon oder nimmt zu wenig in die Zellen auf. Bei Blut im Bauchraum handelt es sich übrigens nicht um Bauchwassersucht. Hier spricht die Medizin von einem Hämaskos oder Hämatoperitoneum.
 
Bemerkbar macht sich ein Aszites meist in einem stark vergrößerten Bauchumfang in Kombination mit Druckgefühl, Übelkeit, Schmerzen und Blähungen. Manchmal kommt es sogar zu Atem- und Kreislaufproblemen. In den allermeisten Fällen ist die Bauchwassersucht ein Symptom für eine Erkrankung. Deshalb solltest Du umgehend einen Arzt aufsuchen, sobald Du die typischen Beschwerden eines Aszites bemerkst.
 
In den industriellen Ländern liegt die Entstehung eines Wasserbauchs besonders häufig an einer Lebererkrankung oder an Krebs. 80 Prozent der Fälle sind bedingt durch eine Leberzirrhose, ein Zehntel durch einen Tumor. Die Hauptursache für Aszites in Entwicklungsländern ist allerdings Mangelernährung. Wenn unterernährte Kinder einen aufgeblähten Bauch aufweisen, liegt das an der Bauchwassersucht.

Ein Aszites äußert sich durch einen extrem aufgeblähten Bauch.

Welche Formen von Aszites gibt es und was sind ihre Ursachen?

Je nach den zugrunde liegenden Ursachen unterscheidet die Medizin verschiedene Formen von Bauchwassersucht.
 
Portaler Aszites
Der häufigste Auslöser für einen Wasserbauch ist der Pfortaderhochdruck. Diesen nennen Ärzte auch portale Hypertension oder Hypertonie. Die Pfortader ist dafür verantwortlich, das Blut der Bauchorgane zur Leber zu transportieren. Ist der Druck zu hoch, staut sich das Blut vor der Leber. Dann tritt vermehrt Flüssigkeit in den Bauchraum über und ein Aszites ist die Folge.
 
Pfortaderhochdruck liegt in den meisten Fällen an einer alkoholmissbrauchs- oder entzündungsbedingten Leberzirrhose. Dabei ersetzt der Körper das gesunde Lebergewebe immer weiter durch funktionsloses Bindegewebe, wodurch das Organ schrumpft und erhärtet. Die Leber kann infolge nicht mehr richtig arbeiten, das Blut staut sich in der Pfortader und ein portaler Hochdruck entsteht.
 
Weitere Auslöser für Pfortaderhochdruck sind eine Fettleber, die Bildung eines Blutgerinnsels in der Ader (Pfortaderthrombose), eine Leberentzündung (Hepatitis) und Herzschwäche.
 
Kardialer Aszites
Wenn die Bauchwassersucht aus einer Herzkrankheit resultiert, spricht die Medizin von einem kardialen Aszites. Meist wird diese durch eine Schwäche der rechten Herzhälfte (Rechtsherzinsuffizienz) verursacht, wodurch das Herz das aus den Organen kommende Blut nicht richtig zur Lunge weiterpumpen kann. Das Blut staut sich unter anderem auch in die Leber zurück und eine Stauungsleber entsteht. Dadurch kommt es zu Gelbsucht (Ikterus), Blutgerinnungsstörungen und Bauchwassersucht. Daneben kann auch ein sogenanntes Panzerherz einen kardialen Aszites auslösen. Dabei dehnt sich der Herzmuskel nicht mehr richtig aus, was zu einem Blutstau führen kann.
 
Bösartiger (maligner)  Aszites
Die Ursache für eine maligne Bauchwassersucht ist Krebs. Im gesunden Zustand produziert das Bauchfell ständig eine geringe Menge an Flüssigkeit, die die Lymphgefäße allerdings zum Großteil wieder aufnehmen. Engen bösartige Tumore diese ein, können sie dieses Gleichgewicht durcheinanderbringen. Zusätzlich fördert Krebs die Freisetzung von Botenstoffen, welche die Gefäßwände durchlässiger machen. Mehr Flüssigkeit tritt aus und ein Aszites ist die Folge.
 
Auslöser für die bösartige Bauchwassersucht ist in den meisten Fällen ein Krebsbefall des Bauchfells, der häufig von Magen-, Darm-, Eierstock-, Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs ausgelöst wird.
 
Entzündlicher Aszites
Ursächlich für eine entzündliche Bauchwassersucht sind häufig eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis). Daneben können auch Tuberkulose, eine entzündliche Gefäßerkrankung oder eine Infektion mit Chlamydien oder Gonokokken zu Aszites führen. Die Flüssigkeit im Bauchraum ist bei dieser Form trüb und mit Bakterien oder anderen Krankheitserregern versetzt.
 
Chylöser Aszites
Ein chylöser Aszites liegt vor, wenn es sich bei der Flüssigkeit in der Bauchhöhle um Lymphflüssigkeit handelt. Diese milchige Substanz kann durch Tumore oder Vernarbungen nach Bauchoperationen austreten.
 
Biliärer Aszites
Von einer biliären Bauchwassersucht sprechen Ärzte, wenn die Wände der Gallenblase beispielsweise durch eine Entzündung brechen. So tritt Gallenflüssigkeit und Eiter in den Bauchraum ein und füllt diesen auf.
 
Nephrogener Aszites
Dieser Form der Bauchwassersucht liegt eine Nierenerkrankung zugrunde, zum Beispiel eine Niereninsuffizienz.
 
Weitere Ursachen von Aszites
 

  • Verringerte Bildung oder Verlust des Eiweiß Albumin, beispielsweise durch Mangelernährung oder eine Schädigung der Nierenkörperchen, Magen- und Darmschleimhaut
  • Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
  • Morbus Whipple, eine seltene bakterielle Infektionskrankheit
  • Budd-Chiari-Syndrom, bei dem die Gefäße in der Leber verengt oder verstopft sind

 

Wie äußert sich ein Aszites?

Wenn die Bauchhöhle nur geringe Flüssigkeitsmengen beinhaltet, bemerken Betroffene das in der Regel gar nicht. Je weiter der Aszites fortgeschritten ist, desto stärker werden auch die Symptome. Am häufigsten stellen Personen dann fest, dass sie an Gewicht zunehmen und dass ihr Bauch anschwillt – Hosen und Gürtel passen auf einmal nicht mehr und die Beweglichkeit ist eingeschränkt. Der Bauchnabel ist dann flach oder gar nach außen gewölbt. Ein unangenehmes Druckgefühl oder sogar Schmerzen sind die Folge.
 
Auch Verstopfung, Blähungen, Sodbrennen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Atemnot können auf Bauchwassersucht hindeuten. Diese Beschwerden treten auf, wenn die Flüssigkeit in der Bauchhöhle die Organe einengt. Manchmal sammelt sich die Flüssigkeit auch in anderen Bereichen des Körpers und sogenannte Ödeme entstehen. Bei Frauen befinden sich diese Flüssigkeitseinlagerungen häufig im Schambereich, bei Männern oft im Hodensack.
 
In seltenen Fällen, wenn der Aszites bereits sehr stark ausgeprägt ist, kann es außerdem zu einem Nabel- oder Leistenbruch kommen.
 

Wann sollte ich zum Arzt gehen?

Wenn Du bemerkst, dass Dein Bauchumfang stetig größer wird und Du ein Druckgefühl, Schmerzen oder Atemnot verspürst, such am besten sofort einen Arzt auf. Dieser kann feststellen, ob es sich wirklich um Aszites handelt oder ob eine andere Ursache Deinen Beschwerden zugrunde liegt. Eine baldige Diagnose von Bauchwassersucht ist sinnvoll, da die Flüssigkeit im Bauchraum in den meisten Fällen auf eine schwerwiegende Erkrankung oder Verletzung hindeutet.
 

Wie diagnostiziert der Arzt einen Aszites?

Zunächst erfasst der Arzt in einem Gespräch Deine Krankheitsgeschichte. Das nennt die Medizin Anamnese. Er will von Dir wissen, welche Beschwerden Du hast, ob Du an anderen Erkrankungen leidest und ob Du Medikamente oder häufig Alkohol zu Dir nimmst.
 
Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung. Der Mediziner misst dabei den Bauchumfang und tastet und klopft die Wölbung gründlich ab. Sind beim Abklopfen wellenartige Bewegungen unter der Bauchdecke sichtbar, deutet das auf eine sehr hohe Flüssigkeitsmenge hin. Der Arzt untersucht möglicherweise auch das Blut und den Urin des Patienten. Außerdem kann eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) zum Einsatz kommen – sie gibt schnell Aufschluss darüber, ob ein Aszites vorliegt.
 
Stellt der Doktor eine Bauchwassersucht fest, entnimmt er in der Regel eine Probe der Flüssigkeit im Rahmen einer Aszitespunktion. Durch die visuelle und chemische Analyse dieser Probe kann er herausfinden, was die Ursache für den Wasserbauch ist und um welche Form von Aszites es sich handelt.

Eine Aszitespunktion kommt sowohl zur Diagnose als auch zur Therapie des Aszites zum Einsatz.

Was ist die Aszitespunktion und wie läuft sie ab?

Die Aszitespunktion kommt sowohl zur Diagnose als auch zur Therapie von Bauchwassersucht zum Einsatz. Die Medizin bezeichnet das Verfahren auch als Parazentese oder Peritonealpunktion. Es handelt sich dabei um einen relativ kleinen Eingriff. Komplikationen sind zwar möglich, aber selten.
 
Zunächst desinfiziert der Arzt den Bereich der Haut, an dem er punktieren möchte, anschließend betäubt er die Stelle. Wenn die Betäubung wirkt, sticht er mit einer Kanüle durch die Bauchdecke. An diese ist ein feiner Schlauch angeschlossen, durch den die Flüssigkeit aus der Bauchhöhle in ein Gefäß oder einen Beutel abfließen kann. Eine weitere Variante zur Entnahme einer Flüssigkeitsprobe stellt das Verwenden einer langen dünnen Hohlnadel dar, welche der Mediziner durch die Haut stößt.
 
Bei der diagnostischen Aszitespunktion entnimmt der Arzt nur eine kleine Probe, die er zunächst auf das Aussehen prüft und dann zur chemischen Untersuchung in ein Labor schickt. Dient das Verfahren der Therapie der Bauchwassersucht, lässt er hingegen mehr Flüssigkeit ab. Pro Punktion kann er einen bis zwei Liter entfernen.
 

Wie behandelt der Arzt einen Aszites?

Wenn die Diagnose Bauchwassersucht lautet, sind zwei Behandlungsansätze notwendig. Einerseits kommt eine ursächliche Therapie zum Einsatz, andererseits eine symptomatische. Erstere dient der Bekämpfung der zugrunde liegenden Erkrankung. Bei einem entzündlichen Aszites können Patienten die Bakterien mittels Antibiotika loswerden. Ist eine Mangelernährung ausschlaggebend für den Wasserbauch, muss eine ausreichende Nahrungszufuhr sichergestellt werden.
 
Pfortaderhochdruck kann der Arzt mit einem portosystemischen Shunt beseitigen. Dabei verbindet er die Pfortader mit der unteren Hohlvene und leitet so das Blut an der Leber vorbei. Bei einer fortgeschrittenen Leberzirrhose oder Krebserkrankung sind die Heilungsaussichten jedoch häufig schlecht und die Behandlung ist nur bedingt möglich.
 
Die symptomatische Therapie dreht sich hingegen nur um die Beseitigung des Aszites, also der Flüssigkeit im Bauchraum. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die allerdings häufig ergänzend zueinander anzuwenden sind.
 
Zunächst ist meist eine Kontrolle der Zufuhr von Salz und Flüssigkeit erforderlich. Leidest Du an Bauchwassersucht, darfst Du nicht mehr als eineinhalb Liter pro Tag trinken. Auf Salz solltest Du wenn möglich komplett verzichten, weniger als fünf Gramm alle 24 Stunden sind erlaubt. Eiweißreiche Kost ist hingegen oft empfehlenswert.
 
Zusätzlich verschreibt Dir der Arzt höchstwahrscheinlich harntreibende Medikamente (Diuretika). Durch sie schwemmt der Körper die Flüssigkeit über die Nieren aus. Pro Tag darf allerdings nicht mehr als 500 bis 750 Gramm Gewichtsverlust passieren. Gängige Arzneimittel hierfür sind beispielsweise Spironolacton oder Furosemid. Manchmal können diese mit einem niedrigen Blutdruck, Übelkeit, Müdigkeit oder Schwäche einhergehen. In diesem Fall kann Dein Arzt das Präparat wechseln oder die Dosis anpassen. Zuletzt kommt auch die Aszitespunktion zur Behandlung der Bauchwassersucht zum Einsatz. Durch sie kann der Mediziner die Beschwerden schnell lindern.
 
Kehrt der Aszites trotz all dieser Maßnahmen immer wieder zurück, muss der Arzt eventuell ein Dauerableitungssystem einrichten. Mithilfe eines Pflasters befestigt er einen Kunststoffkatheter an der Bauchdecke, über den die Flüssigkeit nach außen fließen kann. Über einen Hahn kann der Patient die Dauer und die Menge des Abflusses selbst bestimmen.
 

Was kann ich selbst bei einem Aszites tun?

Sobald Du Symptome einer Bauchwassersucht bemerkst, solltest Du einen Arzt aufsuchen. Häufig deutet ein Aszites nämlich auf eine Grunderkrankung hin, die eine baldige Diagnose und Behandlung erfordert.
 
Um die symptomatische Therapie zu unterstützen, musst Du Dich an eine strikte Diät halten. Die Flüssigkeits- und Salzmenge, die Du zu Dir nimmst, sind stark einzuschränken. Das Trinken von Alkohol ist vor allem bei Lebererkrankungen absolut verboten. Schwer verträgliche Lebensmittel solltest Du vorübergehend von Deinem Speiseplan streichen und stattdessen auf leichte Vollkost mit viel Eiweiß setzen.
 
Um das Durstgefühl einzuschränken, kann es helfen, auf süße Speisen zu verzichten und stattdessen auf saure Nahrungsmittel umzusteigen. Indem Du durch die Nase atmest und feuchtigkeitsarme Raumluft vermeidest, kannst Du einem trockenen Mund entgegenwirken. Daneben wirkt bei diesem Problem Mundspray wohltuend.
 
Bettruhe empfiehlt Dir der Arzt in der Regel ebenso. Im Liegen verteilt sich das Blut im Körper anders und signalisiert so der Niere, mehr Flüssigkeit auszuscheiden. Um Deine Fortschritte zu kontrollieren, solltest Du Dich am besten täglich wiegen und Dein Gewicht notieren.

Verstopfungen, Blähungen und Sodbrenngen sind nur einige Symptome des Aszites.

Welche Folgen hat ein Aszites für Betroffene?

Je nachdem, welche Erkrankung dem Aszites zugrunde liegt, kann die Prognose gut oder schlecht sein. Lässt sich die Ursache nicht behandeln, sammelt sich immer wieder Flüssigkeit im Bauchraum an. Bei Leberzirrhose ist die Wahrscheinlichkeit einer Heilung zum Beispiel sehr gering. Jeder zweite Betroffene stirbt innerhalb von zwei Jahren.
 
Auch die maligne Bauchwassersucht kann sehr belastend sein, da sie meist bei fortgeschrittenem Krebs auftritt. Häufig ist die Erkrankung dann nicht mehr heilbar. Vielen Patienten hilft es, sich in dieser Situation an erfahrene Ärzte, Krebsberatungsstellen oder Psychologen zu wenden.
 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung eines  Aszites?

Die Krankenkasse kommt in der Regel für alle notwendigen Diagnose- und Behandlungsmaßnahmen bei Bauchwassersucht auf. Verschriebene Arzneimittel kosten Dich lediglich die Rezeptgebühr von 6,30 Euro. Für gewisse nicht medikamentöse Therapien benötigst Du eine Bewilligung Deiner Krankenkasse. Außerdem kann bei bestimmten Leistungen eine Kostenbeteiligung vorgesehen sein. Bei Fragen hierzu wendest Du Dich am besten direkt an Deinen Sozialversicherungsträger.

 


Dauer Dauer

Je nach Krankheitsverlauf

Ausfallzeit Ausfallzeit

Je nach Krankheitsverlauf

Stationärer Aufenthalt Stationär

Je nach Krankheitsverlauf

Das Wichtigste zusammengefasst

Ein Aszites ist eine Ansammlung von Flüssigkeit in der freien Bauchhöhle rund um die inneren Organe. Er äußert sich hauptsächlich in einem stark vergrößerten Bauchumfang


Je nach den zugrunde liegenden Ursachen unterscheidet die Medizin verschiedene Formen von Bauchwassersucht. In 80 Prozent der Fälle liegt ein portaler Aszites vor, der durch einen von einer Leberzirrhose ausgelösten Pfortaderhochdruck entsteht. Einer von zehn Betroffenen leidet an einer krebsbedingten Bauchwassersucht.


Eine Aszitespunktion kommt sowohl zur Diagnose als auch zur Behandlung von Bauchwassersucht zum Einsatz. Über eine Hohlnadel oder eine Kanüle entnimmt der Arzt dabei pro Punktion bis zu zwei Liter Flüssigkeit aus dem Bauchraum.


Um einen Aszites zu beseitigen, sind neben der Punktion eine salz- und flüssigkeitsarme Ernährung, Bettruhe und die Einnahme von harntreibenden Medikamenten erforderlich.

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