Soor

Soor dient als Sammelbegriff für alle Erkrankungen, die aufgrund von Hefepilzen der Gattung Candida entstehen. Der wichtigste Vertreter ist hierbei der Hefepilz Candida albicans. Je nach Ort und Ausmaß des Befalls führt Soor zu Haut-, Schleimhaut- oder Genitalentzündungen, in schwereren Fällen können sogar das Blut und die inneren Organe des Patienten betroffen sein. Die Therapie richtet sich in erster Linie nach dem individuellen Krankheitsbild, zum Einsatz kommen hierbei sogenannte Antimykotika, also Antipilzmittel. Welche Formen von Soor es gibt, wie Du der Infektion vorbeugen kannst und was bei der Behandlung zu beachten ist, erfährst Du im nachstehenden Beitrag.


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Dieser Text wurde nach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst und von Medizinern geprüft.


Zuletzt aktualisiert: 1. Februar, 2022

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnis

Der Begriff „Soor“ definiert alle Infektionserkrankungen, deren Ursache im sprossbildenden Hefepilz der Gattung Candida liegt. Die in der Medizin auch als Candidose bezeichnete Erkrankung kann je nach Ort und Ausmaß zu Haut-, Schleimhaut- sowie Genitalentzündungen führen.

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Der Hefepilz der Gattung Candida führt zu keinem einheitlichen Krankheitsbild, denn je nach Ort der Infektion verspürt der Betroffene unterschiedliche Symptome. Die Beschwerden reichen von Hautrötungen, Pusteln, Schuppen, weißlichen Belägen auf den Schleimhäuten, einem brennenden, schmerzenden oder sogar juckenden Gefühl bis hin zu einem weiß- oder gelblichen Ausfluss.

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Die Ursache der Candidose liegt in den Hefepilzen der Gattung Candida, wobei hierbei der Erreger Candida albicans am häufigsten vorkommt. Im Prinzip tragen die meisten Menschen Hefepilze in sich, der Durchbruch der Erkrankung geschieht jedoch erst, wenn das körpereigene Immunsystem infolge einer anderen Krankheit oder auch durch Medikamente geschwächt ist.

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Die Behandlung richtet sich in erster Linie nach Ort und Ausmaß der Candidose, zum Einsatz kommen sogenannte Antimykotika, also diverse Antipilzmittel. Bei einem oberflächlichen Soor helfen in der Regel bereits Cremes, Salben oder Pasten, bei einem Mundsoor wiederum Mundspülungen, bei einem Vaginalsoor idealerweise Vaginalzäpfchen. Bei innerem Befall sollte der behandelnde Arzt Tabletten zum Einnehmen verschreiben, die vorwiegend Wirkstoffe wie Nystatin oder Triazole enthalten.

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Hierbei ist zu betonen, dass nur eine medikamentöse Therapie helfen kann, die Infektion und die damit zusammenhängenden Hefepilze abzutöten. Unterstützend hierzu ist es aber sinnvoll, eventuellen Übertragungswegen vorzubeugen und auf eine gute Hygiene zu achten.

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Auch der Krankheitsverlauf hängt vor allem vom Ort und Ausmaß der Pilzinfektion ab. In der Regel hat Soor jedoch eine gute Prognose, da sich die meisten Soor-Formen den Umständen entsprechend gut behandeln lassen. Die Krankheit kann jedoch auch einen schweren Verlauf einnehmen, und zwar, wenn das Blut und die inneren Organe des Patienten befallen sind. In solchen Fällen kann sie zu einem Multiorganversagen oder einer Candida-Sepsis führen, die leider auch tödlich enden können.

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Besonders bei kleinen Kindern, sehr alten und kranken Menschen ist eine Soor-Prophylaxe wichtig, da sie aufgrund ihres Alters und/oder Gesundheitszustands für Pilzinfektionen anfälliger sind. Es empfiehlt sich, das Immunsystem zu stärken und auf eine gesunde Lebensweise mit abwechslungsreicher Kost und ausreichend körperlicher Bewegung zu achten sowie sich um Deine Hautfalten zu kümmern und diese zu pflegen, beziehungsweise bei einem Genitalsoor auch den Partner mitzubehandeln.

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Alle im Rahmen der Diagnose und Behandlung der Candidose anfallenden Kosten übernimmt Deine zuständige Krankenkasse. Im Prinzip musst Du in der Regel lediglich die Rezeptgebühr übernehmen, bei Privatrezepten jedoch alle anfallenden Kosten.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Soor bezeichnet alle Infektionserkrankungen, die aufgrund des sprossenbildenden Hefepilzes Candida entstehen.


Je nach Ort und Ausmaß der Infektion führt der Erreger zu Haut-, Schleimhaut- oder Genitalinfektionen, in schwereren Fällen befällt er sogar das Blut und die inneren Organe des Patienten.


Im Rahmen der Behandlung kommen sogenannte Antimykotika zum Einsatz, die entweder als Tabletten beziehungsweise Zäpfchen einzunehmen oder als Salben, Pasten und Cremes aufzutragen sind.


Alle Kosten, die im Zuge der Diagnose und Behandlung der Soor-Infektion anfallen, übernimmt die zuständige Krankenversicherung.

Was versteht die Medizin unter Soor?

Unter dem Begriff „Soor“ verstehen wir eine Infektion mit bestimmten Hefepilzen, im Grunde ist er jedoch ein Sammelbegriff für alle Erkrankungen, deren Ursache in sprossbildenden Hefepilzen der Gattung Candida liegt. Demzufolge bezeichnen Mediziner die Hefepilzerkrankungen daher oft als Candidose. Die pathologische Ursachenquelle ist in den meisten Fällen, zu rund 90 Prozent, der sogenannte „weiße Hefepilz“ Candida albicans, seltener sind auch Pilzvarianten wie Candida tropicalis oder Candida krusei Auslöser der Infektionserkrankung – insgesamt sind bis zu 150 Candida-Arten bekannt.
 
Candida albicans kommt häufig auch als normaler Bewohner auf der Haut oder den Schleimhäuten vor. Ist das Immunsystem intakt, bleibt der Erreger aber sozusagen inaktiv, was bedeutet, dass keine Infektion auftritt. Kommt es jedoch zu einem Krankheitsausbruch, zum Beispiel infolge eines Wandels des entsprechenden Milieus, dann breitet sich der Pilz aus und Soor entsteht. Die Erkrankung tritt vorwiegend an der äußeren Haut oder der Schleimhaut auf, insbesondere aber in Hautfalten, im Windelbereich von Kleinkindern oder auf der Schleimhaut von Mund, Rachen, Speiseröhre, dem Magen-Darm-Trakt sowie im Genitalbereich von Frauen und Männern.

Soor - Was versteht die Medizin unter Soor?

Personen mit angeborener Immunschwäche, kleine Kinder, ältere Personen sowie Patienten mit eventuellen Vorerkrankungen (HIV oder Diabetes mellitus zum Beispiel) sind gefährdeter an Soor zu erkranken. Bei ihnen kann sich der Hefepilz bis in die inneren Organe wie die Lunge, das Herz, die Leber oder das Zentralnervensystem (ZNS) ausbreiten. Nur in Ausnahmefällen kann die Erkrankung einen schwereren Verlauf einnehmen und das Blut sowie andere Organe, wie zum Beispiel das Gehirn, Augen oder Knochen befallen. Trifft dies ein, sprechen wir von einer systemischen Candidose.
 
In der Regel erkranken Frauen etwas öfter an Soor, am häufigsten an einer Vulvovaginalcandidose, also einer Infektion der Vaginalschleimhaut durch Hefepilze der Gattung Candida. Bei bis zu fünf Prozent der Frauen nimmt die Erkrankung einen chronisch-rezidivierenden Verlauf ein – die Betroffenen leiden also langandauernd unter den für die Infektion typischen Symptomen, welche phasenweise immer wieder zurückkehren. Ältere Menschen erkranken öfter als jüngere Personen. Zudem ist zu beobachten, dass schwangere Frauen häufiger an einer Candidose erkranken als nicht-schwangere Frauen. Ist die Infektion während der Geburt aktiv, dann kommt es mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit zu einer Übertragung auf das Neugeborene. Dies kann bei den betroffenen Babys dazu führen, dass sie im ersten Lebensjahr Mundsoor und/oder eine sogenannte Windeldermatitis beziehungsweise eine Anogenitalcandidose entwickeln.

Soor - In der Regel erkranken Frauen etwas öfter an Soor

Welche Formen von Soor gibt es?

Soor - Welche Formen von Soor gibt es?

Je nachdem, wo sich die Candida-Hefepilze ausbreiten und manifestieren, unterscheiden wir zwischen unterschiedlichen Formen der Soor-Erkrankung. Meist gelingt es ihnen, die Haut- beziehungsweise Schleimhautbarriere des Körpers zu durchbrechen, wodurch sie an unterschiedlichen Stellen des Körpers verschiedene Symptome und Krankheitsbilder auslösen.

Beispiele für diverse Formen von Soor sind Entzündungen der Haut im Genitalbereich, sowohl der Frau als auch des Mannes. Der Genitalsoor lässt sich in Formen wie eine akute Vulvo-Vaginitis, eine Vulvovaginalcandidose, eine Candida-Balanitis sowie eine Candida-Balanoposthitis oder eine Vaginalmykose unterteilen.

 

Außerdem kann sich Soor im Windelbereich von kleinen Kindern bilden sowie im und am Mund. Alle Soor-Formen, die den Mund und Rachen betreffen, bezeichnen wir als orale Candidosen, zu denen zum Beispiel auch die erythematöse Candidose zählt. Die Infektion bildet sich primär an Stellen, wo sich Feuchtigkeit ansammeln kann, also zum Beispiel in Körperfalten. Hierbei sprechen wir dann von Krankheitsbildern wie Candidosis intertriginosa oder einer intriginösen Candida. In seltenen Fällen kann es auch zu einer systemischen Candida-Infektion kommen, die verschiedenste innere Organe befallen kann und je nach Organbefall zu vielgestaltigen Symptomen führt.

Ist eine Candidose ansteckend?

Der Erreger Candida albicans sowie auch andere Hefepilze-Vertreter der Gattung Candida sind von Menschen zu Menschen übertragbar und damit potenziell ansteckend. Die Ansteckung erfolgt in der Regel aber nur dann, wenn die Haut oder Schleimhäute des Betroffenen beschädigt sind und/oder zudem auch das Immunsystem des Patienten geschwächt ist.

Jeder Mensch trägt Hefepilze in seinem Körper, denn diese sind im Grunde allgegenwärtig. Meist infizieren wir uns bereits im Baby-Alter – entweder bei der Geburt, beim Stillen, durch einen verunreinigten Schnuller oder ein infiziertes Spielzeug. Demzufolge ist eine Übertragung der Candida-Hefepilze grundsätzlich kaum zu verhindern.

 

Ist das Immunsystem des Betroffenen jedoch intakt, dann entwickeln sich meistens trotzdem kein Soor oder die dafür typischen Symptome, denn das Immunsystem verhindert die übermäßige Vermehrung der Hefepilze. Bei etwa jedem siebten Kind klappt diese Immunabwehr jedoch nicht, was dazu führt, dass sich ein Soor im Mund oder im Anal- und Genitalbereich bildet. Ungeachtet dessen, ob Du im Baby- oder Kindesalter eine Candida-Infektion durchgemacht hast, trägst Du die Hefepilze mit Sicherheit in Deinem Körper mit Dir, denn Hefepilze finden sich nahezu überall – vor allem im Mund, im Darm und auf Deiner Haut.

Soor - Ist eine Candidose ansteckend?

Was sind die Symptome von Soor?

Soor - Was sind die Symptome von Soor?

Trotz der Tatsache, dass der Erreger bei einer Soor-Infektion immer derselbe ist, nämlich ein Hefepilz der Gattung Candida, führt die Erkrankung nicht zu einem einheitlichen Krankheitsbild.

Je nach Erscheinungsform von Soor führt die Infektion zu Symptomen wie Hautrötungen, Pusteln, Schuppen, weißlichen Belägen auf den Schleimhäuten und zu einem brennenden, schmerzenden oder sogar juckenden Gefühl. Soor kann unterschiedlichste Körperstellen betreffen, unter anderem den Mund sowie den Rachen, die Haut und die Hautfalten, die Speiseröhre, den Magen-Darm-Trakt, die äußeren Geschlechtsorgane, die Finger- und/oder Fußnägel sowie in seltenen Fällen auch innere Organe, einschließlich des Blutes (systemischer Soor).

Soor - Hautrötungen, Pusteln, Schuppen, weißlichen Belägen

Die auf der befallenen Haut verursachten Symptome sind örtlich begrenzt, die betroffene Haut ist oft gerötet, brennt, nässt und juckt stark. Die Schmerzen verschlimmern sich durch eventuelle Berührungen der betroffenen Hautstellen. Der Hautsoor bildet sich meist in Hautfalten jeglicher Art. Vor allem, wenn sich in den Falten auch noch Feuchtigkeit ansammelt, kann die Form Candidosis intertriginosa beziehungsweise die intertriginöse Candida entstehen, denn der Hefepilz findet hier ideale feuchtwarme Wachstumsbedingungen vor.
 
Die Infektion bildet sich zum Beispiel zwischen den Fingern und/oder den Zehen, aber auch in größeren Körperfalten wie den Achseln, der Leiste, den Bauchfalten, den Oberschenkeln oder unter der Brust. Die Hautveränderungen äußern sich üblicherweise als ein weinrot gezacktes Erythem mit spritzartigen Pusteln, die die nässenden und geröteten Herde mit einem weißlichen Saum umbilden. Die von Hautsoor betroffenen Bereiche sind zudem schmerzhaft und gerötet, zudem sie können geschwollen und/oder schuppig aussehen. Die Candidosis intertriginosa kann darüber hinaus das erste klinische Anzeichen eines bis dahin noch nicht diagnostizierten Diabetes mellitus sein.

Soor - Mundsoor

Mundsoor

Typische Symptome für Mundsoor (auch oropharyngeale Candidose genannt) ist ein festhaftender weiß bis gelblicher Belag auf einer stark geröteten Mundschleimhaut, der quarkähnlich aussieht. Der auf den betroffenen Schleimhäuten gebildete weiß bis gelbliche Belag lässt sich leicht wegwischen. Allerdings kann die Stelle anschließend leicht zu bluten anfangen und der Belag lässt sich nicht vollständig wegwischen. Hinzu kommen noch Schmerzen beim Essen und Schlucken sowie oftmals ein Brennen hinter dem Brustbein, was vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern eine Trinkschwäche auslösen kann, hinzu.
Die Hautveränderungen können darüber hinaus auch die Zunge, das Zahnfleisch, die Wangenschleimhaut und den Gaumen an sich betreffen. Viele Betroffene klagen über Missempfindungen wie Trockenheit und einem pelzigen Gefühl im Mundbereich. In manchen Fällen bilden sich auch in den Mundwinkeln sogenannte Mundwinkelrhagaden. Bei einer erythematösen Candidose ist die Mundschleimhaut ebenfalls stark gerötet, allerdings fehlen hierbei die typisch weiß bis gelblichen Beläge. Diese Form entsteht meist durch schlecht sitzende Prothesen, Brücken oder Spangen. Die Betroffenen klagen über starke Schmerzen, die aufgrund der gereizten Schleimhaut entstehen und sich durch Berührungen noch verschlechtern.


Soor - Genitalsoor

Genitalsoor

Einen Genitalsoor begleiten wiederum Symptome wie eine gerötete und geschwollene Scheidenschleimhaut mit weißlichen Belägen, ein quälender Juckreiz, ein Brennen sowie ein vermehrter, weißlich-krümeliger Ausfluss aus der Scheide. Der Genitalsoor in Bereich der Vulva und der Scheide betrifft hauptsächlich Frauen im gebärfähigen Alter sowie jene, die zusätzlich an Diabetes mellitus leiden oder schwanger sind. Der Genitalsoor kann auch bei Männern vorkommen, bei ihnen bilden sich an den betroffenen Hautstellen meist gerötete Papeln oder Pusteln. Ist zudem auch die Eichel betroffen, sprechen wir von einer Candida-Balanitis. Deren Symptome sind jedoch auf die Eichel begrenzt und weiten sich in der Regel nicht aus.

 

Bei Befall der Vorhaut ist zusätzlich auch die Vorhaut des Penis betroffen – in solchen Fällen sprechen wir von einer Candida-Balanoposthitis. Beide dieser Soor-Formen führen zu einer entzündeten und hochrot gefärbten Haut, zudem kann die Penisspitze stark jucken und brennen. In manchen Fällen bilden sich an der betroffenen Haut rot umschriebene Stippchen, hell-erhabene Bläschen oder weißliche Pusteln, die nässen oder bluten können. Betroffene Männer klagen darüber hinaus über Schmerzen beim Wasserlassen und/oder Geschlechtsverkehr.


Soor - Windelsoor

Windelsoor

Ein Windelsoor führt zu einer entzündeten Haut im Windelbereich von Babys und Kleinkindern. Die infizierten, rot geschwollenen Hautstellen sind berührungsempfindlich und schmerzen sehr stark, da sich oft auch Papeln oder nässende Bläschen bilden. Ohne eine rechtzeitige Behandlung kann sich der Windelsoor auf den Bauch, den Rücken und/oder die Oberschenkel ausdehnen.
Bei einer systemischen Candida-Infektion befallen die Hefepilze unterschiedlichste innere Organe. Je nachdem, welche Organe betroffen sind, sind vielgestaltige Symptome möglich. Die ösophageale Candidose bildet sich in der Speiseröhre und ist mit Schmerzen beim Schlucken, Erbrechen und Sodbrennen verbunden. Die intestinale Candidose entsteht im Darm und führt zu Durchfall, Blähungen sowie einem gewissen Völlegefühl. Außerdem können sich die Erreger über die Blutgefäße im ganzen Körper ausbreiten und eine lebensgefährliche Blutvergiftung (Sepsis) auslösen.

 

Betroffen von solchen systemischen Candida-Infektionen sind vorwiegend Personen mit einer stark beeinträchtigten Immunabwehr, wie etwa Frühgeborene mit weniger als 1000 Gramm Geburtsgewicht, die zudem an einer Nosokomialinfektion erkranken, oder Patienten, die sich einer Immunsuppression unterziehen. Ohne eine rechtzeitige Einleitung einer Therapie können die Patienten ein Multiorganversagen und/oder einen septischen Schock erleiden, die beide tödlich enden können. Leider gibt es kein Leitsymptom für den systemischen Soor, allerdings sind Symptome wie Fieber, Schüttelfrost, Tachypnoe, Tachykardie, Hypotonie (niedriger Blutdruck), akute mentale Veränderungen und Bewusstseinseintrübungen, fleckige oder blassblaue Haut sowie ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl hinweisgebend.

Soor - Betroffen von solchen systemischen Candida-Infektionen

Welche Ursachen hat Soor?

Soor - Welche Ursachen hat Soor?

Die Ursache der Erkrankung liegt in den Hefepilzen der Gattung Candida. Der häufigste Vertreter dieser Erreger ist Candida albicans. Der Hefepilz Candida albicans ist allgegenwärtig und lässt sich auch bei den meisten gesunden Menschen in der Mund- und/oder Darmflora nachweisen.

In solchen Fällen verursacht der Pilz jedoch keine Symptome und führt auch zu keiner Infektion, denn die körpereigene Immunabwehr reagiert auf den Erreger, damit dieser bei niedrigen Keimzahlen bleibt. Dadurch ist der Hefepilz zwar ein im Körper angesiedelter Erreger, hat jedoch keine gesundheitlichen Konsequenzen für den Betroffenen.
 
In der Regel bricht die Erkrankung erst dann aus, wenn das Immunsystem infolge einer anderen Krankheit oder auch durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten geschwächt ist. In solchen Fällen können sich die Hefepilze nahezu ungebremst weitervermehren, wodurch dann Soor entsteht. Ebenso kann die Infektion dann ausbrechen, wenn die Haut und/oder Schleimhäute wund und verletzt sind, der pH-Wert sich ändert oder bestimmte Stoffwechselwerte entgleisen wie etwa bei Diabetes mellitus. All diese Faktoren begünstigen dann die Entstehung der Soor-Infektion.

Welche Risikofaktoren begünstigen eine Candidose?

Soor - Welche Risikofaktoren begünstigen eine Candidose?

Im Laufe unseres Lebens kommt fast jeder von uns zumindest einmal mit einem Hefepilz in Kontakt, allerdings bricht eine Infektion nur unter bestimmten Umständen aus. Der größte Risikofaktor für eine Soor-Infektion ist eine geschwächte Immunabwehr.

Deswegen kann durch akute Infektionskrankheiten wie etwa eine Lungenentzündung oder durch Erkrankungen wie Diabetes mellitus, eine HIV-Infektion oder Krebserkrankungen wie Leukämie das Risiko für Soor steigen.
 
Dazu gehört aber auch eine langandauernde Einnahme von Antibiotika oder Glukokortikoiden (Kortison), also von Medikamenten, die zu einer gewissen Immunsuppression führen. Ebenso stehen auch Faktoren, die die natürlichen Schutzmechanismen der Haut herabsetzen, im Zusammenhang mit der Entstehung von Candidosen – insbesondere ein ungünstiger pH-Wert oder ein feuchtwarmes Milieu. Auch hormonelle Veränderungen, denen primär der weibliche Körper während einer Schwangerschaft ausgesetzt ist, können die Entstehung einer Candidose begünstigen.
 
Weitere Risikofaktoren sind unter anderem eine übermäßige Anwendung von Kathetern, ein Nährstoffmangel, eine verminderte Speichelproduktion, Nikotinkonsum sowie Gebisse und andere Formen von Zahnprothesen. Zu der Risikogruppe gehören hauptsächlich Babys und Kleinkinder, schwangere Personen und Menschen mit sehr hohem Lebensalter.

Soor - Weitere Risikofaktoren

Wie lässt sich Soor behandeln?

Soor - Wie lässt sich Soor behandeln?

Die Behandlung richtet sich in erster Linie nach Ausmaß und Ort der Soor-Infektion. Bei einem Verdacht auf Mundsoor ist ein Hals-Nasen-Ohr-Arzt (HNO-Arzt) die richtige Ansprechperson, bei einem Verdacht auf Genitalsoor empfiehlt es sich, einen Facharzt für Gynäkologie oder Urologie aufzusuchen, bei einem Verdacht auf Windelsoor wiederum einen Facharzt für Pädiatrie, also einen Kinderarzt.

Auch ein Dermatologe kann Dir bei jeder Art der Hautveränderung weiterhelfen. Alternativ kannst Du auch zuerst zu Deinem Hausarzt gehen, der Dich anschließend zu dem geeigneten Facharzt überweisen kann.
 
Da die Infektion einer Behandlung bedarf, solltest Du bereits auch nur bei einem Verdacht auf eine Candidose einen Arzt konsultieren, damit dieser Deine Symptome abklären und eventuell mit einer entsprechenden Therapie anfangen kann, damit sich die Hefepilze nicht vermehren können. Meist erkennt der behandelnde Arzt den Soor bereits aufgrund des typischen Aussehens und den für die Infektion typischen Beschwerden und Symptome.
 
Um die Diagnose verifizieren zu können, entnimmt der Arzt in der Regel einen Abstrich von der veränderten Stelle, um diesen anschließend unter dem Mikroskop weiter zu untersuchen. Bei einem Verdacht auf eine innere Infektion mit Candida albicans fertigt das Labor mithilfe des Abstrichs eine Pilzkultur an. Dadurch können die Mediziner die Hefepilze genau bestimmen und ihre Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten testen.

Im Rahmen der Behandlung kommen sogenannte Antimykotika zum Einsatz. Darunter verstehen wir Antipilzmittel, die je nach Ort und Ausmaß der Infektion andere Wirkstoffe oder eine andere Wirkstoffmenge benötigen. Meist reicht bei Soor eine örtliche Behandlung mit Medikamenten und Wirkstoffen aus der Gruppe der sogenannten Triazole oder Amphotericin B aus.
Welche konkreten Medikamente der Arzt verschreibt, richtet sich nach Art des Pilzbefalls – bei oberflächlichen Hautpilzerkrankungen helfen Cremes, Pasten und Salben, bei Mundschleimhautpilzerkrankungen eignen sich Mundspülungen und bei Vaginalsoor kann der Arzt Scheidenzäpfchen verschreiben. Sollte jedoch eine schwere oder hartnäckige Candida-Infektion vorhanden sein, kann eine Behandlung mit Tabletten nötig sein – etwa mit dem Wirkstoff Fluconazol.

 

Auch gegen Soor im Darm sollte Dir der Arzt Antimykotika aufschreiben, die Du über den Mund einnimmst – zum Beispiel in Form von Tabletten oder als Saft. Die Dauer der Behandlung hängt vom Ausmaß und Ort der Soor-Infektion ab, in der Regel musst Du die verschriebenen Medikamente, Salben oder Cremes ein bis drei Wochen einnehmen oder anwenden, um sicherzustellen, dass es auch wirklich zu einem erfolgreichen Abtöten der Hefepilze kommt.

Soor - Im Rahmen der Behandlung kommen sogenannte Antimykotika zum Einsatz

Was kann ich selbst bei Soor tun?

Soor - medikamentösen Therapie

Zusätzlich zur medikamentösen Therapie empfiehlt es sich, auch auf eine hygienische Behandlung Wert zu legen. Dies ist deshalb sinnvoll, um möglichen Übertragungswegen der Infektion vorzubeugen. Bei Hautpilz solltest Du darauf achten, regelmäßig Socken, Schuhe, Kleidung, Handtücher und Bettwäsche auszutauschen und bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine zu waschen. Denn nur dadurch lassen sich die Pilzsporen abtöten, damit sie sich nicht mehr weiterverbreiten können. Außerdem solltest Du an Orten, an denen eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht (zum Beispiel in öffentlichen Schwimmbädern, Saunen und Ähnlichem), achtsam sein und nicht barfuß gehen. Anschließend solltest Du Deine Füße und vor allem die Zwischenräume der Zehen immer gut mit einem sauberen Handtuch abtrocknen, denn die Hefepilze vermehren sich gerne in einem feuchtwarmen Milieu.

Soor - Hausmittel

Es gibt zudem auch verschiedene Hausmittel zur Linderung der Beschwerden der Infektion, allerdings solltest Du diese lediglich als Überbrückung zum Arzttermin betrachten, denn nur eine medikamentöse und direkt auf den Erreger abgezielte Therapie hilft Dir, die Keime auch tatsächlich zu bekämpfen und eventuellen Folgeerkrankungen vorzubeugen.

 

Zu diesen Hausmitteln gehören unter anderem Knoblauch, Zwiebeln und Apfelessig, da sie können gegen die eventuell bereits aufgetretenen Symptome wirksam vorgehen. Den Apfelessig kannst Du verdünnt mit Wasser in Form von feuchten Umschlägen auf die betroffenen Stellen auftragen. Benutze hierzu am besten Wattepads oder tränke Socken in den Essig und lege diese anschließend über die betroffene Stelle. Im Idealfall solltest Du die feuchten Umschläge mehrere Stunden auf den erkrankten Körperstellen belassen, damit diese ihre Wirkung entfalten können. Die Knoblauchzehen oder die Zwiebeln solltest Du vor der Anwendung aufschneiden und damit die betroffenen Stellen einreiben.

Soor - ätherische Öle wie Lavendelöl

Außerdem kannst Du unterstützend auch unterschiedliche ätherische Öle wie Lavendelöl, Teebaumöl oder Kokosöl bei der Behandlung von Soor einsetzen. Hierzu solltest Du am besten das Öl auf ein Wattepad oder ein Wattestäbchen träufeln und diese anschließend sanft über die betroffenen Hautstellen reiben. Wir betonen jedoch erneut, dass eine Therapie mit Hausmitteln als alleinige Behandlung nicht ausreichend ist und der Besuch bei einem Arzt für eine schnelle Heilung unerlässlich ist.

Soor - Was kann ich selbst bei Soor tun?

Wie ist die Prognose bei Soor?

Der Krankheitsverlauf hängt bei einer Soor-Erkrankung in erster Linie vom Ort und Ausmaß der Pilzinfektion ab. Oberflächliche Candidosen der Haut oder der Schleimhaut sowie eventuelle Genitalinfektionen heilen im Normalfall bei einer rechtzeitig eingesetzten Therapie vollständig ab – vorausgesetzt Du führst die Behandlung konsequent durch. Die meisten Soor-Formen lassen sich also den Umständen entsprechend gut behandeln und haben deswegen auch eine gute Prognose. Manche Soor-Formen (vor allem jene bei Babys und Kleinkindern) können sogar von alleine ausheilen.
 
Die Krankheit kann aber auch einen schwereren Verlauf einnehmen, und das vorwiegend dann, wenn auch die inneren Organe oder das Blut des Patienten befallen sind. In diesem Fall gestaltet sich die Prognose komplizierter, da die Infektion in schweren Fällen sogar tödlich enden kann. Allerdings tritt dies eher selten auf und oft leiden die Betroffenen zudem bereits an einer schwächenden Grunderkrankung, die das Entstehen der Candida-Infektion begünstigt. Gefährliche Komplikationen, die hierbei hinzukommen können, sind Multiorganmykosen, die zu einem Multiorganversagen führen und eine Candida-Sepsis hervorrufen können.

Wie kann ich Soor vorbeugen?

Soor - Achte bei Übergewicht auf eine gesunde Ernährung und ausreichend körperliche Bewegung

Achte bei Übergewicht auf eine gesunde Ernährung und ausreichend körperliche Bewegung

Soor - Achte darauf, Hautfalten nach dem Waschen immer ordentlich abzutrocknen

Achte darauf, Hautfalten nach dem Waschen immer ordentlich abzutrocknen

Soor - Lege bei Schnullern, Saugern und Beißspielzeugen von Babys großen Wert auf Hygiene

Lege bei Schnullern, Saugern und Beißspielzeugen von Babys großen Wert auf Hygiene

Soor - Bei sehr kranken und alten Patienten ist eine Soor- und Parotitisprophylaxe durchzuführen

Bei sehr kranken und alten Patienten ist eine Soor- und Parotitisprophylaxe durchzuführen

Besonders bei Babys, kleinen Kindern, sehr alten und kranken Menschen ist die Soor-Prophylaxe wichtig, da diese Menschen aufgrund ihres Alters und/oder Gesundheitszustands anfälliger sind, eine Pilzinfektion zu erleiden. Leider gibt es keine generelle Maßnahme, durch die sich Soor vorbeugen lässt, denn im Grunde tragen fast alle Menschen den Erreger der Candidose in sich. Einige Maßnahmen sind jedoch hilfreich, um das Risiko zu reduzieren.
 
Wie Du bereits erfahren hast, steht eine Soor-Infektion im Zusammenhang mit einem geschwächten Abwehrsystem. Deswegen ist eine gesunde Lebensweise mit abwechslungsreicher Kost, ausreichend körperlicher Bewegung und wenig Stress essenziell, denn diese Faktoren unterstützen ein funktionierendes Immunsystem. Bei Übergewicht ist es ratsam, sich gesünder zu ernähren und mehr Bewegung in den Tagesablauf einzubringen, um etwas Gewicht zu reduzieren. Ernähre Dich am besten ausgewogen und gesund, mit reichlich Vitaminen und Ballaststoffen. Bei chronischer Immunschwäche kann es ratsam sein, ein Antimykotikum zur Vorbeugung einzunehmen. Bevor Du jedoch damit anfängst, solltest Du dies zunächst mit Deinem behandelnden Arzt besprechen und Dich beraten lassen.
 
Du solltest Dich gründlich um Deine Haut und Hautfalten kümmern, wenn bei Dir die Gefahr einer Candidose besteht. Deswegen solltest Du alle Hautfalten wie zum Beispiel in der Leistengegend, unter der Brust, zwischen den Zehen oder im Windelbereich Deines Babys nach dem Waschen sorgfältig abtrocknen. Bei Babys und Kleinkindern empfiehlt sich ein häufigeres Wickeln und die Haut im Windelbereich regelmäßig atmen zu lassen. Auch für Deine Haut ist frische Luft wichtig, deshalb solltest Du luftige und atmungsaktive Kleidung tragen. Dazu gehört atmungsaktive Unterwäsche, idealerweise sollte diese außerdem auch noch aus Baumwolle sein.

Soor - Wie kann ich Soor vorbeugen?

Bei Candida-Infektion der Genitalien solltest Du bedenken, dass die Infektion ansteckend ist und angesichts dessen eine Behandlung beider Partner sinnvoll ist. Nur wenn sich beide einer Therapie unterziehen, kannst Du einer gegenseitigen Neuansteckung vorbeugen. Verwende zudem für Deinen Intimbereich keine austrocknenden Waschsubstanzen mit hohem pH-Wert, die Deiner Haut nur unnötig schaden könnten.
 
Bei Babys und Kleinkindern solltest Du einen großen Wert auf Hygiene legen, um einem Mundsoor vorzubeugen. Reinige hierzu regelmäßig Schnuller, Sauger und Beißspielzeuge und sieh gänzlich davon ab, eventuell heruntergefallene Schnuller mit Deinem eigenen Speichel zu „säubern“. Sollte Dein Baby Mundsoor haben, während Du es noch stillst, ist es wichtig, dass Du Deine Brustwarzen vor und nach dem Stillen mit einem Antimykotikum behandelst. Bei älteren Menschen ist wiederum auf die Zahnprothese zu achten, vor allem darauf, ob sie richtig sitzt. Außerdem solltest Du sie nach jeder Mahlzeit gründlich reinigen und auch auf eine regelmäßige und gründliche Mundhygiene achten, um Mundsoor vorzubeugen.
 
Bei sehr kranken und alten Patienten, bei denen künstliche Ernährung unabdingbar ist, ist zu beachten, dass sich durch den sehr geringen Speichelfluss Bakterien und Pilze schnell im Mund vermehren können, was zu einer Infektion führen kann. Deswegen müssen Alten- und Krankenpfleger eine sogenannte Soor- und Parotitisprophylaxe durchführen, bei der sie die Schleimhäute der zu pflegenden Person regelmäßig befeuchten, um Mundsoor, aber auch weiteren Entzündungen, wie insbesondere einer Ohrspeicheldrüsenentzündung (Parotitis), vorzubeugen. Sollten die Betroffenen zudem an Erkrankungen wie etwa Diabetes mellitus leiden, dann sollten sie diese auch unbedingt behandeln lassen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung von Soor?

Soor - Kosten

Alle im Rahmen der Diagnose und Behandlung der Candidose anfallenden Kosten übernimmt Deine zuständige Krankenkasse. Die Kosten für Antimykotika oder Salben zur Behandlung von Soor können jedoch je nach Präparat und Anwendungsform stark variieren. Im Prinzip musst Du in der Regel lediglich die Rezeptgebühr übernehmen, bei Privatrezepten jedoch alle anfallenden Kosten. Erkundige Dich am besten individuell bei Deiner Krankenversicherung und lass Dich diesbezüglich beraten.


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Über den Autor: Dr. med. Benjamin Gehl

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie


Als Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie liegt die Leidenschaft von Dr. Gehl schon immer im Bereich der medizinischen Contentproduktion.

Aufgrund seiner Ausbildung, einer langjährigen Einsatzzeit in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie, sowie zahlreichen Auslandseinsätzen in Indien, Afrika und Amerika weiß er, welche Techniken und Behandlungen für medizinische Indikationen international Anwendung finden und State of the art sind.

Weiterhin beschäftigt er sich täglich mit neuen Trends und Techniken in der operativen und nicht-operativen Chirurgie. Fortbildungen sowie Studien zählen genauso zu seiner Leidenschaft wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zu den neuesten fachspezifischen Themen.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Soor bezeichnet alle Infektionserkrankungen, die aufgrund des sprossenbildenden Hefepilzes Candida entstehen.


Je nach Ort und Ausmaß der Infektion führt der Erreger zu Haut-, Schleimhaut- oder Genitalinfektionen, in schwereren Fällen befällt er sogar das Blut und die inneren Organe des Patienten.


Im Rahmen der Behandlung kommen sogenannte Antimykotika zum Einsatz, die entweder als Tabletten beziehungsweise Zäpfchen einzunehmen oder als Salben, Pasten und Cremes aufzutragen sind.


Alle Kosten, die im Zuge der Diagnose und Behandlung der Soor-Infektion anfallen, übernimmt die zuständige Krankenversicherung.

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