Sonnenbrand

Wer kennt es nicht: Einmal zu lange in der Sonne und schon macht sich eine brennende, rote Haut bemerkbar. Gerade im Sommer oder im Urlaub entsteht ein Sonnenbrand sehr rasch, vor allem dann, wenn auf Sonnenschutz verzichtet wurde. Aber auch künstliche Lichtquellen wie Solarien können für Sonnenbrände verantwortlich sein. Besonders hellhäutige Menschen und Kinder sind anfällig, da deren Haut deutlich empfindlicher ist. Starke Sonnenbrände rufen sogar Blasen hervor. Rötungen, Juckreiz und Brennen klingen zwar nach einigen Tagen ab, aber jeder Sonnenbrand erhöht langfristig das Risiko für Hautkrebs.


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Zuletzt aktualisiert: 5. Januar, 2022

INHALTSVERZEICHNISInhaltsverzeichnis

Ein Sonnenbrand ist eine akute Entzündung der oberflächlichen Hautschichten und ähnelt einer Verbrennung der Haut ersten bis zweiten Grades. Er wird verursacht durch die UV-Strahlung der Sonne oder anderer Strahlungsquellen. Wiederholte Fälle von Sonnenbrand über mehrere Jahre lassen die Haut schneller altern und können schließlich zu Hautkrebs führen.

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Typische Symptome für Sonnenbrand sind ein Hitzegefühl auf der Haut, Rötungen, Schmerzen, Schwellungen und Blasenbildung in ausgeprägten Fällen. Wie lange die Symptome bei Sonnenbrand bestehen bleiben, hängt vom Schweregrad des Sonnenbrands ab. Ein leichter Sonnenbrand heilt in der Regel innerhalb weniger Tage folgenlos ab, in schweren Fällen dauert der Heilungsprozess länger und es können Narben zurückbleiben.

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Ein starker Sonnenbrand sollte von einem Arzt behandelt werden. Ein leichter Sonnenbrand lässt sich zu Hause auch selbst durch Kühlen, viel Trinken, kühlende und entzündungshemmende Cremes, Hausmittel wie kalte Umschläge mit Quark oder Schwarztee, Aloe vera und Kokosöl lindern.

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Bei sehr starken und großflächigen Sonnenbränden ist ein Arztbesuch ratsam, auch dann, wenn starke Rötung und Schmerzen auftreten, bei Blasenbildung, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Wenn Kleinkinder oder Babys einen Sonnenbrand bekommen, solltest Du in jedem Fall zum Kinderarzt gehen.

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Wie ein Sonnenbrand behandelt werden sollte, hängt immer von seinem Schweregrad ab. Bei einem leichten Sonnenbrand genügt es meist, die betroffenen Hautstellen zu kühlen und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Bei einem Sonnenbrand 2. Grades sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann die Brandblasen fachgemäß punktieren. Ein Sonnenbrand 3. Grades wird meisten im Krankenhaus behandelt, weil hier hohe Infektionsgefahr besteht.

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Verantwortlich für einen Sonnenbrand ist die ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung). Die UV-B-Strahlung schädigt Zellen in der Epidermis, worauf diese entzündungsvermittelnden Botenstoffe freisetzen. Innerhalb weniger Stunden lösen diese eine Entzündung in der darunter liegenden Hautschicht (Dermis) aus.

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Ein Sonnenbrand kann vorgebeugt werden, indem der Aufenthalt in der prallen Sonne kurzgehalten wird, Du schützende Kleidung trägst und die Mittagssonne meidest. Ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist Voraussetzung.

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Auch wenn sich die oberflächlichen Hautschichten nach dem Sonnenbrand wieder regenerieren, bleiben Spuren der Schädigung in tieferen Gewebeschichten zurück. Und die Strahlenschäden jedes Sonnenbrandes, welche Du im Laufe Deines Lebens bekommst, addieren sich. Die Folge daraus kann Hautkrebs sein.

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Die Kosten der Diagnose- und Behandlungsverfahren werden nicht immer von den Krankenkassen übernommen. Die Kostenübernahme hängt jedenfalls von der Art der Behandlung und der Ausprägung der Entzündungsreaktion ab. Weitere Information dazu kann Dir Deine Krankenkasse geben.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Ein Sonnenbrand ist eine Hautentzündung, deren Hauptverursacher meist UV-Sonnenstrahlen sind.


Vor allem die sensiblen Bereiche Deines Körpers wie Stirn, Nase, Lippen und Ohren können ganz besonders von einem Sonnenbrand betroffen sein.


Bei leichten Sonnenbränden empfehlen Ärzte eine lokale Behandlung mit kühlenden Lotionen. Bei schweren Hautentzündungen hingegen verschreibt der Arzt meist kühlende Cremes mit Kortison in Kombination mit entzündungshemmenden Medikamenten.


Um einem Sonnenbrand vorzubeugen, solltest Du geeignete Sonnenschutzmittel verwenden, entsprechende Kleidung tragen und Dich bei starker Sonnenstrahlung im Schatten aufhalten.

Was versteht die Medizin unter einem Sonnenbrand?

Ein Sonnenbrand, auch UV-Erythem, Erythema solare oder Dermatitis solaris genannt, ist eine akute Entzündung der oberflächlichen Hautschichten und ähnelt einer Verbrennung der Haut ersten bis zweiten Grades. Er wird verursacht durch die Ultraviolett-Strahlung der Sonne oder anderer Strahlungsquellen. Die Folgen sind eine sichtbare Rötung der Haut bis hin zur Blasenbildung. Es kommt innerhalb von einer bis sechs Stunden nach der Bestrahlung zu einer scharf begrenzten Rötung, einem Hitzegefühl, Juckreiz, Schmerzen, gelegentlich Blasenbildung und Ödemen der betroffenen Haut.
 
Die Symptome erreichen ihr Maximum nach 12 bis 24 Stunden und bilden sich innerhalb von drei bis sieben Tagen zurück – auch eine Abschuppung der Haut ist in diesem Zeitraum häufig. Die Strahlenschäden betreffen in erster Linie die Epidermis, also die oberste Hautschicht. Aber auch in der darunter liegenden Schicht, der Dermis, kann es zu einer Entzündung kommen. Wiederholte Fälle von Sonnenbrand über mehrere Jahre lassen zudem die Haut schneller altern und können schließlich zu Hautkrebs führen.

Sonnenbrand - Was versteht die Medizin unter einem Sonnenbrand?

Ist ein Sonnenbrand gefährlich?

Sonnenbrand - Ist ein Sonnenbrand gefährlich?

Ein Sonnenbrand ist genauso eine Verbrennung der Haut wie eine Verbrennung durch Feuer oder andere Hitzeeinwirkungen. Die betroffenen Areale sind gerötet, jucken und bilden eventuell Blasen. Später schuppt sich die Haut. Es besteht das Risiko, dass Fieber, Übelkeit oder Kreislaufbeschwerden auftreten. Diese Begleiterscheinungen treten primär dann auf, wenn der Sonnenbrand großflächig und intensiv ist. Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen und Schüttelfrost deuten zudem auf einen Hitzeschlag oder Sonnenstich hin. Kinder sollten in so einem Fall ärztlich behandelt werden.

Im Gesicht besteht die Gefahr einer Horn- oder Bindehautentzündung des Auges. Die sogenannte Schneeblindheit ist eine Art Sonnenbrand der Hornhaut des Auges. Je nach Dauer des Aufenthalts an der Sonne sollten spezielle Gletscher- oder Schneebrillen verwendet werden. Aber auch Wasser und heller Sand reflektieren UV-Strahlen äußerst stark, wodurch sich die Schutzzeit verkürzt. Die Augenlinse akkumuliert Schäden durch UV-B und wird im Alter trübe, was oft zu grauem Star führt.
 
Zudem können Sonnenbrände Hauttumoren begünstigen, auch dann, wenn sie bereits jahrzehntelang zurückliegen. Übermäßige UV-Strahlung kann die Hautzellen zerstören und ihr Erbgut schädigen. Häufige Sonnenbrände in der Kindheit sind daher ein Risikofaktor, dass sich später Hautkrebs bildet, etwa ein Melanom (schwarzer Hautkrebs) oder ein Basaliom beziehungsweise Spinaliom (weißer Hautkrebs). Häufiger Sonnenbrand beschleunigt außerdem die Hautalterung, was sich durch äußere Zeichen wie Faltenbildung und Altersflecken bemerkbar macht.

Sonnenbrand tritt bei jeder übermäßigen Sonnenexposition auf, überwiegend jedoch bei hellhäutigen Menschen, da diese eine kürzere Eigenschutzzeit haben und eine niedrigere minimale Erythemdosis MED. Daher ist auch das Hautkrebsrisiko bei hellen Personen höher. Säuglinge und Kleinkinder vertragen grundsätzlich keine starke Sonneneinstrahlung und auch ein plötzlich erhöhter UV-Index, beispielsweise durch Winterurlaub in den Tropen oder die Exposition von sonst bedeckten Hautstellen, ist auch für Erwachsene zusätzlich riskant.

 

Bei schwangeren Frauen führen UV-A- und UV-B-Strahlen verstärkt zu Sonnenbrand sowie hellen und dunklen Pigmentflecken. Die Haut am Bauch wird mit fortschreitender Schwangerschaft dünner und damit auch empfindlicher gegenüber der Sonne. Aber auch die Schwangerschaftshormone machen die Haut angreifbarer für UV-Licht. Für das Baby ist ein Sonnenbrand am Bauch nicht gefährlich, da das Gewebe vollständig absorbiert. Allerdings, wenn die Mutter überhitzt, kann sich das nicht nur negativ auf ihren Kreislauf auswirken, sondern auch auf das Ungeborene.

Sonnenbrand - Sonnenbrand tritt bei jeder übermäßigen Sonnenexposition auf

Welche Hauttypen gibt es und wie hoch ist die Eigenschutzzeit?

Wie hoch Dein Risiko für Sonnenbrand ist, hängt unter anderem stark von Deinem Hauttyp ab. Wenn Du Dir nicht sicher bist, in welche Kategorie Du fällst, kannst Du Dir im Folgenden einen Überblick über die unterschiedlichen Hauttypen verschaffen. Der beste Ansprechpartner ist dabei jedoch ein Dermatologe. Dieser kann Deinen Hauttyp exakt bestimmen und Dir Tipps für Deine individuelle Hautpflege geben.

Hauttyp 1: Keltischer Typ

Menschen des Hauttyps 1 haben eine sehr helle Hautfarbe und meist rötliches oder hellblondes Haar. Ihre Augen sind blau, grün oder hellgrau. Sie neigen zu Sommersprossen und ihre Haut wird für gewöhnlich nicht braun. Die Eigenschutzzeit der Haut beträgt bei diesem Hauttyp meist weniger als zehn Minuten. Aus diesem Grund müssen Menschen des Hauttyps 1 unbedingt auf einen ausreichend hohen Sonnenschutz achten. Das Hautkrebsrisiko ist bei diesem Typ im Vergleich zu den anderen Hauttypen sehr hoch.

Hauttyp 2: Nordischer Typ

Auch Menschen des nordischen Hauttyps haben sehr helle Haut. Ihre Haare sind blond oder hellbraun und ihre Augen blau, grau oder grün. Ihre Haut wird kaum oder sehr langsam braun. Die Haut des nordischen Typs besitzt eine Eigenschutzzeit von 10 bis 20 Minuten. Auch der nordische Typ hat ein erhöhtes Hautkrebsrisiko.

Hauttyp 3: Mischtyp

Die meisten Menschen in Mitteleuropa gehören dem Mischtyp an. Menschen mit dem Hauttyp 3 haben eine hellere bis mittlere Hautfarbe. Die Haarfarbe kann bei diesem Hauttyp von blondem bis zu schwarzem Haar variieren und auch die Augenfarbe variiert zwischen braun, blau, grau oder grün. Die Haut bräunt sich relativ langsam. Die Eigenschutzzeit des Mischtyps beträgt etwa 20 bis 30 Minuten. Zwar werden Menschen des Mischtyps nur langsam braun, die Haut ist aber weit weniger empfindlich als die der ersten zwei Hauttypen. Trotzdem kommt es bei Personen des Hauttyps 3 zu gelegentlichem Sonnenbrand. Auch bei diesem Typ besteht die Gefahr auf Hautkrebs.

Hauttyp 4: Mediterraner Typ

Der mediterrane Typ hat von Natur aus einen leicht gebräunten oder olivfarbenen Hautton. Menschen dieses Hauttyps haben meist dunkles Haar und braune Augen. Außerdem wird der Hauttyp 4 schnell braun. Der mediterrane Hauttyp bekommt nur selten einen Sonnenbrand. Die Eigenschutzzeit des Hauttyps 4 beträgt oft über 45 Minuten. Trotzdem sollten sich Menschen dieses Hauttyps nicht leichtsinnig der Sonne aussetzen. Das Hautkrebsrisiko ist bei diesem Typ im Vergleich zu den anderen Hauttypen eher gering.

Hauttyp 5: Dunkler Typ

Menschen dieses Hauttyps haben immer eine dunkle Hautfarbe, oft mit einem grauen Unterton. Sie haben dunkle Augen und schwarzes Haar. Sommersprossen hat dieser Hauttyp nicht. Die Haut bräunt außerdem schnell. Die Eigenschutzzeit des dunklen Hauttyps beträgt über 60 Minuten. Zu einem Sonnenbrand kommt es selten. Auch bei diesem Typ besteht eine geringe Gefahr auf Hautkrebs.

Hauttyp 6: Schwarzer Typ

Auch im angebräunten Zustand haben Menschen des Hauttyps 6 eine dunkelbraune bis schwarze Hautfarbe. Ihre Haar- und Augenfarbe ist dunkelbraun bis schwarz. So wie beim dunklen Hauttyp 5 haben auch Personen vom Hauttyp 6 keine Sommersprossen. Die Haut des Typs 6 besitzt eine Eigenschutzzeit von 90 Minuten oder länger. Auch dieser Hauttyp hat kaum Sonnenbrand, jedoch sollten Nase, Lippen und Nacken in bestimmten Situationen dennoch geschützt werden. Das Hautkrebsrisiko ist bei diesem Typ sehr gering.

Sonnenbrand - Welche Hauttypen gibt es und wie hoch ist die Eigenschutzzeit?

Was ist der Unterschied zwischen einem Sonnenbrand und einer Sonnenallergie?

Auch wenn dies häufig verwechselt wird, gilt: Sonnenbrand und Sonnenallergie sind nicht dasselbe. Bei einer Sonnenallergie bildet sich aufgrund der Sonneneinstrahlung bereits nach kurzer Zeit kleine Quaddeln, juckende Flecken oder Bläschen auf der Haut. Akneartige Knötchen werden zusätzlich vor allem bei Jugendlichen beobachtet. Im Gegensatz zu einem Sonnenbrand kann ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor nicht vor den typischen Anzeichen einer Sonnenallergie schützen.

Was sind die Symptome bei einem Sonnenbrand?

Die häufigsten Symptome eines Sonnenbrandes äußern sich durch:

Sonnenbrand - Was sind die Symptome bei einem Sonnenbrand?
  • Hitzegefühl auf der Haut
  • Rötungen und gelegentlich Blasenbildung
  • Schmerzen
  • Schwellungen

Die Rötung der Haut ist oft nicht direkt zu erkennen, denn oft röten sich die betroffenen Hautstellen erst wenige Stunden nach dem Sonnenbad. Die Symptome treten etwa drei bis fünf Stunden nach Sonneneinstrahlung auf und sind nach 12 bis 24 Stunden am stärksten. Nach 72 Stunden klingt die Symptomatik wieder ab. Nach etwa zwei Tagen kann sich die geschädigte Haut schälen. Aber grundsätzlich ist die Dauer der Rötung vom Schweregrad des Sonnenbrands abhängig. Bei leichten Verbrennungen kann die Rötung bei guter Behandlung nach einigen Tagen verschwunden sein. Bei stärkerem Sonnenbrand mit Blasen kann es bis zu zwei Wochen dauern. Bei schwereren Verbrennungen hält die Dauer des Sonnenbrands nicht nur länger, an den betroffenen Hautstellen können auch hellere Narben zurückbleiben.
 
Bei einem großflächigen Sonnenbrand zweiten oder dritten Grades können auch Fieber und Allgemeinsymptome auftreten. Die Brandblasen sollen nicht selbst geöffnet werden, sonst gesellt sich möglicherweise eine bakterielle Infektion zum Sonnenbrand.

Sonnenbrand - Bei einem großflächigen Sonnenbrand zweiten oder dritten Grades

Die Haut der Lippen reagiert sehr empfindlich auf zu viel UV-Strahlung. Innerhalb von Stunden treten vorwiegend auf der Unterlippe Rötung und Schwellung auf. Darüber hinaus kann ein Lippen-Sonnenbrand Bläschen, Krusten, Schuppenbildung und brennende Schmerzen verursachen. Generell gilt, dass ein Sonnenbrand im Gesicht besonders unangenehm ist.
 
Die Prognose bei einem Sonnenbrand richtet sich immer nach der Schwere der Verbrennungen. Ein leichter Sonnenbrand heilt in der Regel innerhalb weniger Tage wieder ab und hinterlässt keine bleibenden Schäden. Bei einem starken Sonnenbrand dauert der Heilungsprozess länger und es können Narben zurückbleiben.

In welche Grade wird Sonnenbrand unterteilt?

Wie schwer der Sonnenbrand ausfällt, hängt von der Intensität und Dauer der Sonneneinstrahlung sowie individuellen Voraussetzungen, wie etwa dem Hauttyp, ab. Es wird nach drei Schweregrade unterteilt:
 
Grad 1: Leichter Sonnenbrand; die betroffenen Hautstellen sind gerötet und überwärmt, spannen und sind oft auch leicht geschwollen. Der Sonnenbrand juckt und brennt.
 


 
Grad 2: Bei einem Sonnenbrand 2. Grades bilden sich Bläschen auf der Haut. Später beginnt sich die Haut zu schälen.
 


 
Grad 3: Der Sonnenbrand 3. Grades entspricht einer schweren Verbrennung. Die obersten Hautschichten sind zerstört und lösen sich ab. Die Wunden verheilen meist unter Narbenbildung.

Sonnenbrand - In welche Grade wird Sonnenbrand unterteilt?

Wie lange dauert ein Sonnenbrand?

Etwa sechs Stunden nach Beginn eines zu langen Sonnenbades spüren Betroffene den Sonnenbrand erstmalig. Nach 24 bis 36 Stunden erreichen die Beschwerden dann ihren Höhepunkt. Hat es einen stark erwischt, bilden sich Blasen. Dabei gehen so viele Zellen zugrunde und verlieren den Zusammenhalt, dass sich innerhalb der Stachelzellschicht der Oberhaut Gewebsflüssigkeit sammelt. Die Blasen können schnell einreißen, sodass der Sonnenbrand nach außen hin nässt.
 
Nach etwa zweieinhalb Tagen beginnt sich die Haut zu schälen. Diese Abschuppung ist ein Zeichen der Heilung. Sie signalisiert, dass in der Oberhaut viele geschädigte Zellen zugrunde gegangen sind. Bis zum vollständigen Abklingen des Sonnenbrands kann es aber bis zu zwei Wochen dauern.

Was kann ich bei einem Sonnenbrand tun?

Ein starker Sonnenbrand sollte auf alle Fälle von einem Arzt behandelt werden. Die Behandlung beruht auf Kühlung und auf antientzündliche Medikamente. Außerdem sollte Sonnenstrahlung die weiteren Wochen gemieden werden. Ein leichter Sonnenbrand lässt sich zu Hause auch selbst lindern – wir verraten Dir wie.

Sonnenbrand - Raus aus der Sonne

Raus aus der Sonne

Die erste Hilfe bei Sonnenbrand ist der Gang in den Schatten – auch wenn noch kaum eine Rötung der Haut erkennbar ist. Ab dem Zeitpunkt, wo ein leichtes Brennen oder Jucken spürbar ist, solltest Du aus der Sonne gehen.


Sonnenbrand - Kühlen

Kühlen

Wohltuend für die überwärmte Haut ist der Aufenthalt in einem kühlen Raum oder kühles Duschen. Ebenfalls hilfreich sind feucht-kühle Umschläge oder das Tragen eines nassen T-Shirts.


Sonnenbrand - Viel trinken

Viel trinken

Der Körper hat durch die Verbrennung einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, daher ist es wichtig, während und nach dem Sonnenbaden viel Wasser zu trinken.


Sonnenbrand - Cremes und Lotionen

Cremes und Lotionen

In Apotheken findest Du zahlreiche kühlende und schmerzlindernde Cremes, Gele oder Lotionen. Oft verwendet werden etwa Präparate mit Dexpanthenol (auch als Spray), denn diese Vitaminvorstufe fördert die Wundheilung. Als entzündungshemmendes Mittel gegen Sonnenbrand leichteren Grades kann ein Kortisonpräparat äußerlich aufgetragen werden, etwa als Creme oder Lotion.

 

Bei einem schweren, großflächigen Sonnenbrand solltest Du unbedingt zum Arzt gehen; vor allem dann, wenn der Sonnenbrand mit Fieber und Kopfschmerzen einhergeht. Dann kann nämlich ein Hitzeschlag oder Sonnenstich dahinterstecken.

Sonnenbrand - Was kann ich bei einem Sonnenbrand tun?

Welche Hausmittel helfen bei Sonnenbrand?

Sonnenbrand - Welche Hausmittel helfen bei Sonnenbrand?

Neben medizinischen Produkten gibt es auch einige Hausmittel, die bei sonnengeröteter Haut Abhilfe und eine schnellere Heilung versprechen.

Quark-Umschlag

Ein oft empfohlenes Hausmittel gegen Sonnenbrand ist eine kühlende Quarkauflage: Streiche dabei eine fingerdicke Schicht Quark auf die sonnenverbrannte Haut und bedecke sie mit einem Leinentuch. Sobald der Quark warm geworden ist, ersetzte ihn durch eine neue, kühle Quarkschicht. Lasse den Quarkwickel nicht länger als 15 Minuten einwirken, ansonsten zieht sich der Quark zusammen und regt so die Durchblutung an. Die kühlende Wirkung wird umgekehrt und erwärmt dann die bereits durch den Sonnenbrand stärker durchbluteten Stellen zusätzlich.

 

Solche Wickel sollten aber nicht bei Sonnenbrand-Blasen angewendet werden, da die im Quark enthaltenen Milchsäurebakterien durch offene Wunden weitere Entzündungen und Infektionen im Körper begünstigen können. Eine Alternative zu Quark bei Sonnenbrand ist Joghurt.

Schwarztee

Neben Quark können auch Schwarztee-Wickel als Hausmittel gegen Sonnenbrand angewendet werden. Er ist reich an Antioxidantien sowie Gerbstoffen. Mit Schwarztee kann sonnengereizte Haut wieder beruhigt und ihr Abschälen minimiert werden. Tränke dafür ein Tuch in den abgekühlten Schwarztee und behandle die betroffene Hautbereiche mit dem Hausmittel. Gegen Sonnenbrand an vereinzelten Stellen kann auch der abgekühlte Teebeutel direkt auf die Haut aufgelegt werden.

Kokosöl

Kokosöl hat hautpflegende Eigenschaften und kann somit auch als Sonnenbrand-Hausmittel angewendet werden. Dazu kommt, dass es aufgrund der antibakteriellen Wirkung den Heilungsprozess kleinerer Verletzungen unterstützt.

Heilpflanzen

Lindern lässt sich die Hautentzündung bei Sonnenbrand oftmals auch mit Präparaten aus Kamillenblüten oder Eichenrindenextrakt. Beliebt ist auch die Anwendung von Aloe vera (etwa als Gel) bei Sonnenbrand. Dabei ist es wichtig, dass keine Allergie vorliegt. Sollten sich während der Anwendung mögliche Anzeichen einer allergischen Reaktion zeigen, sollte die Behandlung sofort gestoppt werden.

Sonnenbrand - Kokosöl

Wann sollte ich mit einem Sonnenbrand zum Arzt gehen?

Sonnenbrand - Wann sollte ich mit einem Sonnenbrand zum Arzt gehen?

Bei sehr starken und großflächigen Sonnenbränden ist ein Arztbesuch ratsam, auch dann, wenn starke Rötung und Schmerzen auftreten, bei Blasenbildung, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Wenn Kleinkinder oder Babys einen Sonnenbrand bekommen, solltest Du in jedem Fall zum Kinderarzt gehen.

Der Arzt erfasst zunächst die Krankengeschichte (Anamnese). Dabei fragt er zum Beispiel nach Art und Ausmaß der Beschwerden, wann sie aufgetreten sind und ob und wie lange die betroffenen Hautpartien ungeschützt der UV-Strahlung ausgesetzt waren. Danach folgt eine körperliche Untersuchung, bei welcher der Arzt die Hautstellen genau begutachtet. Meist lässt sich anhand der Anamnese und der klassischen Symptome bereits die Diagnose Sonnenbrand stellen.

Wie lässt sich ein Sonnenbrand behandeln?

Wie ein Sonnenbrand behandelt werden sollte, hängt immer von seinem Schweregrad ab. Bei einem leichten Sonnenbrand genügt es meist, die betroffenen Hautstellen zu kühlen. Dazu kannst Du einen feuchten, kalten Umschlag machen, beispielsweise mit Quark oder Schwarztee. Aber auch hautberuhigende Lotionen mit Dexpanthenol, Ringelblume oder kühlende Aloe vera-Lotionen erfüllen ihren Zweck. Solltest Du auf bestimmte pflanzliche Inhaltsstoffe allergisch sein, findest Du Beratung in der Apotheke. Bei Bedarf kann ein Arzt zur Entzündungshemmung Kortison verordnen, das lokal angewendet wird, etwa als Creme oder Lotion. Bei Kindern ist auch darauf zu achten, dass die Präparate für diese Altersgruppe geeignet sind.

Bei einem Sonnenbrand 2. Grades sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann die Brandblasen fachgemäß punktieren. Dadurch gelangt die Flüssigkeit heraus und die Blasen können schneller abheilen. Selber solltest Du die Blasen nicht öffnen, da sie sich sehr leicht infizieren können. Außerdem kann der Arzt bei einem stärkeren Sonnenbrand einen Verband mit einer antiseptischen Salbe und fetthaltige Gaze anlegen. Gegen die Schmerzen und Entzündung kann er auch Tabletten verordnen, etwa mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Diclofenac.

 

Ein Sonnenbrand 3. Grades wird meistens im Krankenhaus behandelt, weil hier hohe Infektionsgefahr besteht. Oft bekommt der Patient Infusionen mit Flüssigkeit und Mineralsalzen. Auch Medikamente werden gegeben, zum Beispiel Antibiotika, die bei eingedrungenen Bakterien helfen.

Sonnenbrand - Wie lässt sich ein Sonnenbrand behandeln?

Welche Ursachen hat ein Sonnenbrand?

Sonnenlicht besteht aus Strahlen unterschiedlicher Wellenlänge. Verantwortlich für einen Sonnenbrand ist die ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung). Je kürzer die Wellenlänge, desto energiereicher und schädlicher ist die Strahlung. Unterteilt wird die UV-Strahlung in Wellenlänge:

Sonnenbrand - Welche Ursachen hat ein Sonnenbrand?

UV-A-Strahlung (Wellenlänge: 400 bis 315 nm)

UV-B-Strahlung (315 bis 280 nm)

UV-C-Strahlung (280 bis 100 nm)

Ein Sonnenbrand entsteht hauptsächlich durch die UV-B-Strahlung. Sie schädigt Zellen in der Epidermis, worauf diese entzündungsvermittelnde Botenstoffe freisetzen. Innerhalb weniger Stunden lösen diese eine Entzündung in der darunter liegenden Hautschicht (Dermis) aus. Es kommt zu einem Sonnenbrand mit den typischen Symptomen wie Rötung, Schwellung, Juckreiz und Schmerzen.
 
Die kurzwelligere UV-A-Strahlung kann tiefer in die Haut und Augen eindringen als die UV-B-Strahlung. Sie verstärkt die UV-B-Wirkung und ist zudem am Alterungsprozess der Haut beteiligt. Die UV-C-Strahlung ist noch gefährlicher und würde noch stärker einen Sonnenbrand auslösen als UV-B-Licht. Sie wird aber in den oberen Schichten der Erdatmosphäre praktisch vollständig ausgefiltert, erreicht also nicht die Erdoberfläche.

Welche Risikofaktoren begünstigen einen Sonnenbrand?

Sonnenbrand - Welche Risikofaktoren begünstigen einen Sonnenbrand?

Ob Du einen Sonnenbrand bekommst und wie schwer er ausfällt, hängt unter anderem davon ab, wie lange die Sonnenstrahlung auf die Haut einwirkt. Aber auch der Hauttyp spielt dabei eine wichtige Rolle.

Hellhäutige Menschen bekommen schneller einen Sonnenbrand als Menschen mit einem dunkleren Hautton, weil sie weniger Pigmente in ihrer Haut haben, die die Sonneneinstrahlung abblocken. Hinzu kommt, dass bestimmte Regionen des Körpers empfindlicher sind als andere. An die Sonne gewöhnte Körperstellen wie Arme und Hände sind demnach weniger anfällig für einen Sonnenbrand als Hautpartien, die normalerweise weniger Sonne abbekommen wie etwa Fußsohlen, Oberschenkel und Ohren.
 
Auch im Schatten oder bei wolkigem Himmel solltest Du die Kraft der Sonne nicht unterschätzen. Denn auch da kannst Du einen Sonnenbrand bekommen, weil die UV-Strahlen weder vor Schatten noch vor Wolken haltmachen. Außerdem reflektieren Gebäude oder Wasser UV-Strahlen. Daher bist Du im Sommer, im Meer oder Pool besonders gefährdet.
 
Tatsächlich kann auch durch Glasscheiben ein Sonnenbrand entstehen. Fensterglas filtert zwar die energiereiche UV-B-Strahlung heraus, aber die UV-A-Strahlung ist durchlässig. Diese kann tiefer in die Haut eindringen und dort Schäden in den Zellen verursachen. Das führt langfristig zu Falten und Hautkrebs. Menschen, die sogenannte lichtsensibilisierende Medikamente einnehmen müssen, können somit sogar durch Glas hindurch sonnenbrandähnliche Symptome bekommen. Im Auto sind die Frontscheiben daher meist mit UV-Schutzfolien ausgestattet. Die schädliche UV-A-Strahlung kann allerdings durch Seiten- und Rückfenster auf die Haut gelangen.

Sonnenbrand - Tatsächlich kann auch durch Glasscheiben ein Sonnenbrand entstehen

Kann man durchs Solarium einen Sonnenbrand bekommen?

Sonnenbrand - Kann man durchs Solarium einen Sonnenbrand bekommen?

Solarien werden oft für weniger gesundheitsschädlich gehalten als die UV-Strahlung der Sonne, dabei handelt es sich aber um einen Irrtum. Die künstliche UV-Strahlung in Solarien hat die gleichen akuten und langfristigen Wirkungen auf den Körper wie das natürliche UV-Licht der Sonne.

In Solarien setzt sich das künstliche UV-Licht jedoch hauptsächlich aus UV-A-Strahlung zusammen, da die UV-B-Strahlung zu großen Teilen aus den Strahlungsröhren herausgefiltert wird. Somit setzt sich die Strahlung in Solarien anders zusammen als in natürlichem Sonnenlicht. Damit die gewünschte Sofort-Bräunung durch das Solariumlicht hervorgerufen wird, ist die Strahlungsdosis deutlich höher als bei natürlicher Bestrahlung. Und obwohl der Anteil der UV-B-Strahlung geringer ist, besteht dadurch ein deutlich höheres Sonnenbrand- und Hautkrebs-Risiko.

Sonnenbrand - Wie kann ich einem Sonnenbrand vorbeugen?

Wie kann ich einem Sonnenbrand vorbeugen?

Ein Sonnenbrand ist nicht nur ästhetisch störend, sondern kann auch sehr unangenehm für Betroffene sein. Die gute Nachricht ist jedoch, dass Du ein paar einfache Maßnahmen ergreifen kannst, um Dich vor der Sonne zu schützen und einen Sonnenbrand zu vermeiden.

Sonnenbrand - Kurzer Aufenthalt in der Sonne

Kurzer Aufenthalt in der Sonne

Der beste Schutz gegen einen Sonnenbrand ist klarerweise ein möglichst kurzer Aufenthalt in der Sonne. Ebenfalls solltest Du Dich auch nicht ungeschützt in der prallen Sonne aufhalten.


Sonnenbrand - Schützende Kleidung

Schützende Kleidung

Einen gewissen Schutz vor einem Sonnenbrand bietet lange Kleidung und ein Sonnenhut. Letzterer ist noch aus einem anderen Grund sehr wichtig: Zu viel Sonneneinstrahlung auf den Kopf kann zum Sonnenstich führen mit Symptomen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Bewusstseinstrübung.


Sonnenbrand - Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor

Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor

Wichtig ist, Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor zu wählen, um die Haut vor Sonnenbrand und anderen Strahlenschäden zu schützen. Dabei muss darauf geachtet werden, ausreichend Creme zu verwenden, diese mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbaden aufzutragen und regelmäßig aufzufrischen. Aber vor allem dann, wenn stark geschwitzt wurde, nach dem Schwimmen oder wenn eng anliegende Kleidung den Schutz abgestreift haben könnte, solltest Du den Sonnenschutz auf Deiner Haut erneuern.


Sonnenbrand - Vorsicht beim Schwimmen

Vorsicht beim Schwimmen

Beim Aufenthalt im Wasser ist generell Vorsicht geboten: In einem Meter Tiefe werden 50 Prozent der UV-B-Strahlung und 80 Prozent der UV-A-Strahlung gemessen, im Vergleich zur Strahlung außerhalb des Wassers. Du kannst also auch sehr leicht beim Schwimmen und Schnorcheln einen Sonnenbrand bekommen. Wasserfester Sonnenschutz oder ein T-Shirt beim Schwimmen schützen vor einem Sonnenbrand.


Sonnenbrand - UV-Strahlung reflektiert

UV-Strahlung reflektiert

Die Intensität der UV-Strahlung steigt mit der Meereshöhe und mit zunehmender Äquatornähe. In den Bergen beziehungsweise am Mittelmeer bekommst Du also eher einen Sonnenbrand als in Tälern oder nordischen Ländern wie Finnland. Nicht unterschätzt werden darf auch die Reflexion von Sonnenstrahlung: Oberflächen wie Wasser, Schnee oder Sand werfen die UV-Strahlung wie ein Spiegel zurück, wodurch sie sich verstärkt. Vor allem beim Skisport solltest Du Dich vor der sogenannten Schneeblindheit schützen.

Sonnenbrand - Wie kann ich einem Sonnenbrand vorbeugen?

Welche Uhrzeit eignet sich am besten zum Sonnenbaden?

Zu Mittag, wenn die Sonne am höchsten steht, ist die UV-Strahlung am intensivsten. In diesem Zeitraum ist ein Aufenthalt in der Sonne somit nicht zu empfehlen. Für sportliche Aktivitäten oder zum Sonnenbaden solltest Du die Morgen- oder Abendstunden wählen, wenn die Strahlungsintensität geringer ist.

Was sind mögliche Folgen bei Sonnenbrand?

Auch wenn ein Sonnenbrand oft als recht harmlos betrachtet wird, handelt es sich dabei um eine fatale Fehleinschätzung. Denn auch wenn sich die oberflächlichen Hautschichten nach dem Sonnenbrand wieder regenerieren, bleiben Spuren der Schädigung in tieferen Gewebeschichten zurück. Und die Strahlenschäden jedes Sonnenbrandes, welche Du im Laufe Deines Lebens bekommst, addieren sich. Die Folge daraus kann Hautkrebs sein.

 

Das Risiko dafür ist für hellhäutige Menschen besonders hoch und für Personen, die schon als Kind starke Sonnenbrände hatte. UV-Strahlen richten bereits Schäden in der Haut an, bevor ein Sonnenbrand sichtbar wird, daher sollte immer Sonnencreme getragen werden. Regelmäßige Sonneneinstrahlung beeinflusst die Hautalterung um ein Vielfaches, sie macht die Haut grobporig und weniger elastisch und fördert die Bildung von Mitessern.

Sonnenbrand - Was sind mögliche Folgen bei Sonnenbrand?

Übernehmen die Krankenkassen die anfallenden Kosten bei einem Sonnenstich?

Sonnenbrand - Kosten

Die Kosten der Diagnose- und Behandlungsverfahren werden nicht immer von den Krankenkassen übernommen. Die Kostenübernahme hängt jedenfalls von der Art der Behandlung und der Ausprägung der Entzündungsreaktion ab. Weitere Information dazu kann Dir aber Deine Krankenkasse geben.


Über den Autor: Dr. med. Benjamin Gehl

Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie


Als Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie liegt die Leidenschaft von Dr. Gehl schon immer im Bereich der medizinischen Contentproduktion.

Aufgrund seiner Ausbildung, einer langjährigen Einsatzzeit in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie, sowie zahlreichen Auslandseinsätzen in Indien, Afrika und Amerika weiß er, welche Techniken und Behandlungen für medizinische Indikationen international Anwendung finden und State of the art sind.

Weiterhin beschäftigt er sich täglich mit neuen Trends und Techniken in der operativen und nicht-operativen Chirurgie. Fortbildungen sowie Studien zählen genauso zu seiner Leidenschaft wie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten zu den neuesten fachspezifischen Themen.

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Wichtige Punkte zusammengefasst

Das Wichtigste zusammengefasst

Ein Sonnenbrand ist eine Hautentzündung, deren Hauptverursacher meist UV-Sonnenstrahlen sind.


Vor allem die sensiblen Bereiche Deines Körpers wie Stirn, Nase, Lippen und Ohren können ganz besonders von einem Sonnenbrand betroffen sein.


Bei leichten Sonnenbränden empfehlen Ärzte eine lokale Behandlung mit kühlenden Lotionen. Bei schweren Hautentzündungen hingegen verschreibt der Arzt meist kühlende Cremes mit Kortison in Kombination mit entzündungshemmenden Medikamenten.


Um einem Sonnenbrand vorzubeugen, solltest Du geeignete Sonnenschutzmittel verwenden, entsprechende Kleidung tragen und Dich bei starker Sonnenstrahlung im Schatten aufhalten.

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